Object: Reichs-Gesetzblatt. 1905. (39)

— 260 
les deux premiers alinéas de 
artickhe 12a, les Parties con- 
tractantes sont convenues de ce 
qui suit: 
Au premier cas Torbitrage, 
le tribunal arbitral siégera dans 
le territoire de la Partie con- 
tractante défenderesse, au second 
cas dans le territoire de lautre 
Partie contractante, et ainsi de 
suite alternativement dans Tun 
et dans Tautre territoire. La 
Partie sur le territoire de la- 
qduelle siégera le tribunal, dé- 
signera le lieu du siège. Elle 
aura la charge de fournir les 
locaux, les employés de bureau 
et le personnel de service 
néecessaires pour le fonctionne- 
ment du tribunal. 
Le tribunal sera présidé par 
le surarbitre. Les dcisions 
seront prises à la majorité de 
voix. 
Les Parties contractantes Fen- 
tendront, ou le cas échéant ou 
une fois pour toutes, sur la 
Proceédure du tribunal arbitral. 
A defaut Tune telle entente, 
la procédure sera réglée par le 
tribunal méme. La procédure 
Pourra se faire par Cccrit, si 
aucune des Parties contractantes 
ne sculève Tobjection; dans ce 
cas la disposition de Talinéa 1 
peut étre modilice. 
Pour la citation et Taudition 
des témoins et des experts, les 
àautoritées de chacune des Parties 
contractantes, sur la réquisition 
du tribunal arbitral à adresser 
  
beiden ersten Absätze des Artikel 12a 
ein schiedsgerichtlicher Austrag statt- 
findet, wird zwischen den vertrag- 
schließenden Teilen folgendes ver- 
einbart: 
Beim ersten Streitfalle hat 
das Schiedsgericht seinen Sitz im 
Gebiete des beklagten vertrag- 
schließenden Teiles, beim zweiten 
Streitfall im Gebiete des anderen 
vertragschließenden Teiles und so 
fortan abwechselnd in dem einen 
oder dem anderen Gebiete. Der- 
jenige Teil, in dessen Gebiete das 
Schiedsgericht zusammenzutreten 
hat, bestimmt den Ort des Gerichts- 
sitzes. Er hat für die Stellung 
der Räumlichkeiten, der Schreib- 
kräfte und des Dienstpersonals zu 
sorgen, deren das Schiedsgericht 
für seine Tätigkeit bedarf. 
Der Obmann ist Vorsitzender 
des Schiedsgerichts. Die Entschei- 
dungen ergehen nach Stimmen- 
mehrheit. 
Die vertragschließenden Teile 
werden sich im gegebenen Falle oder 
ein für allemal über das Ver- 
fahren des Schiedsgerichts ver- 
ständigen. In Ermangelung einer 
solchen Verständigung wird das 
Verfahren von dem Schiedsgerichte 
selbst bestimmt. Das Verfahren 
kann schriftlich sein, wenn keiner 
der vertragschließenden Teile Ein- 
spruch erhebt; in diesem Falle kann 
von der Bestimmung des Abs. 1 
abgewichen werden. 
Hinsichtlich der Ladung und der 
Vernehmung von Zeugen und 
Sachverständigen werden die Be- 
hörden jedes der vertragschließenden 
Teile, auf das vom Schiedsgericht