Full text : Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1867. (33)

Umrechnung.

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bei  einer  monatlichen  Summe  bis  zu  50  Fl.  einschließlich:
2  Kr.  für  jeden  Gulden  oder  Theil  eines  Guldens,  im  Minimum  aber  monatlich  1  8  Kr.;

b)  bei  einer  monatlichen  Summe  über  50  Thlr.:
für  die  ersten  50  Thlr.  die  Gebühr  nach  obiger  Festsetzung  für  Thalerbeträge  sub  à
bemessen,  und  für  den  über  50  Thlr.  hinaus  creditirten  Betrag:  1  Sgr.  für  jeden
Thaler  oder  Theil  eines  Thalers;
bei  einer  monatlichen  Summe  über  50  Fl.:

für  die  ersten  50  Fl.  die  Gebühr  nach  obiger  Festsetzung  für  Guldenbeträge  sub  à
bemessen,  und  für  den  über  50  Fl.  hinaus  creditirten  Betrag:  1  Kr.  für  jeden  Gulden
  oder  Theil  eines  Guldens.

SXII.

In  den  Gebieten  mit  anderer  Währung,  als  der  Thaler=  und  Silbergroschen-,  beziehungsweise
  der  Guldenwährung,  sind  die  nach  obigem  Tarife  zu  erhebenden  Beträge  aus  der  Thalerund
  Silbergroschenwährung  in  die  landesübliche  Münzwährung  möglichst  genau  umzurechnen;
ergeben  sich  hierbei  Bruchtheile,  so  erfolgt  die  Erhebung  mit  dem  nächst  höheren  darstellbaren
Betrage.

 

168.  Verordnung,

die  Maßregeln  wegen  der  Rinderpest  betreffend;
vom  28.  December  1867.

 

D.  die  Rinderpest  in  Schlesien  seit  der  Verordnung  vom  2.  November  dieses  Jahres
(Seite  320  des  Gesetz=  und  Verordnungsblattes  vom  Jahre  1867)  auf  die  damals  davon
betroffenen  Kreise  beschränkt  geblieben  und  in  Folge  der  getroffenen  Maßregeln  in  einigen
Kreisen  bereits  wieder  erloschen  ist,  so  daß  eine  Weiterverbreitung  derselben  nicht  mehr  zu  befürchten
  steht,  so  findet  das  Ministerium  des  Innern  für  thunlich,  die  Einfuhr  von  Vieh
und  von  im  frischen  Zustande  befindlichen  thierischen  Rohproducten  aus  Schlesien  und  der
preußischen  Oberlausitz,  soweit  selbige  nach  der  Eingangs  gedachten  Bekanntmachung  bisher
verboten  war,  wieder  zu  gestatten,  wenn  und  insoweit  durch  beigebrachte  behördliche  Zeugnisse
dargethan  wird,  daß  die  einzuführenden  Thiere  und  Producte  aus  seuchenfreien  Orten  und
Kreisen  kommen,  auch  verseuchte  Gegenden  auf  dem  Wege  nicht  passirt  haben  und,  was  das
Vieh  anlangt,  dieses  seit  mindestens  vier  Wochen  an  seuchenfreien  Orten  gestanden  hat.