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S. 16.
Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser mit dem heutigen Tage
in Kraft tretenden Verordnung werden, insoweit nicht besondere Strafen vorgeschrieben
sind, mit einer Geldbuße bis 50 Thalern oder entsprechender Gefängnißstrafe
geahndet.
Lerhnih unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem
Königlichen Insiegel.
Gegeben Baden-Baden, den 23. September 1867.
(I. §.) Wilhelm.
Gr. v. Bismarck- Schönhausen. Flrh. v. d. Heydt. Gr. v. Itzenplitz.
v. Mühler. Gr. zur Lippe. v. Selchow. Gr. zu Eulenburg.
(Nr. 6862.) Allerhöchster Erlaß vom 22. September 1867., betreffend die Abstandnahme
von einer anderweiten Veranlagung der Klassen-, klassifizirten Einkommen-
und Gewerbesteuer in den mit der Monarchie vereinigten neuen
Landestheilen für das Jahr 1868.
A# Ihren Bericht vom 21. d. M. will Ich genehmigen, daß von einer anderweiten
Veranlagung der Klassen-, klassiffirten Einkommen= und Gewerbesteuer
in den durch die Gesetze vom 20. September und 24. Dezember v. J. mit der
Monarchie vereinigten neuen Landestheilen für das Jahr 1868. Abstand genommen
werde,) und daß die zunächst für das zweite Halbjahr dieses Jahres veranlagten
Steuersätze, vorbehaltlich der durch das eingeleitete Reklamations= und
Rekursverfahren und die gesetzlichen Ab- und Zugänge sich ergebenden Veränderungen,
auch für das Jahr 1868. beibehalten werden.
Ich beauftrage Sie, die hiernach erforderlichen Anordnungen zu treffen.
bri Dieser Erlaß ist durch die Gesetz-Sammlung zur öffentlichen Kenntniß zu
ringen.
Baden-Baden, den 22. September 1867.
Wilhelm.
Frh. v. d. Heydt.
An den Finanzminister.
Redigirt im Bürecau des Staats. Ministeriums.
Verlin, gedruckt in der Königlichen Geheimen Ober- Hofbuchdruckerel
(R. v. Decker).