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des britischen Weltreichs trıfft unsere an Zahl und Leislungsfähigkeit
gewaltig vermehrte U-Bootfllotte ohne Unterlass mit wuchtigen
und unbarmherzigen Schlägen, bis der Tag gekommen sein wird, den
jedes deutsche Herz glühend ersehnt. Schon heute aber sind wir
denn Wort des britischen Landwirtschaftsministers nahe: England
sieht sich mehr denn je auf die eigene Scholle angewiesen,
der britische Acker steht gegen den deutschen Acker.
Es müsste ein schlechler deutscher Landwirt sein, dem bei
liesem Kampf das Herz nicht höher schlüge, der nicht die felsenfeste
JUeberzeugung hätte, dass wır auf diesem Boden siegen müssen.
Wir wollen gewiss nicht, wie das die Staatsmänner des [eindlichen
Verbandes zu tun pflegen, grosse Worte machen und Tatkraft
und Können unserer Gegner unterschäfzen. Sicher wird auch
der britische Landwirt das Aeusserste leisten, um den Lebensnotwendigkeiten
seines Landes zu genügen; sicher wird auch der
englische Verbraucher Einschränkungen und Entbehrungen auf sich
nehmen. Aber die Leistungsfähigkeit der britischen Landwirtschaft
muss an den Grenzen versagen, die ein Jahrhundert wirtschaftspolitischer
Entwicklung gezogen hat.
In Vertrauen auf seine Seeherrschaft hat England sein Wirtschaltsleben
und insbesondere seine Volksernährung auf die überseeische
Zufuhr aufgebaut. Deutschland dagegen hat in seiner
Wirtschaftspolitik die Förderung der auswärligen Handelsbeziehungen
vereinigt mil der Erhaltung und Stärkung der Kräfte der
heimischen Erzeugung. In den Gesamtwerten unserer kinfuhr und
Ausfuhr sind wir im Lauf der letzten Jahrzehnte England nahe
gekommen. Aber wir haben dabei unsere Landwirtschaft nicht
verkümmern lassen, wir haben vielmehr unsere Eigenproduktion,
insbesondere an den wichtigsten Nährfrüchten, in noch stärkerem
Verhältnis gesteigert als unserer grossen Volksvermehrung entsprach.
Wir standen in der Volksernährung, als der Krieg ausbrach,
mit 66 Millionen Einwohnern unabhängiger und sicherer da, als
25 Jahre zuvor mit einer Bevölkerung von nicht ganz 50 Millionen.
Wie der deutsche Acker zum englischen steht, dafür will
ich Ihnen nur wenige schlagende Zahlen nennen:
Aufl den Kopf der Bevölkerung gerechnet lieferte vor dem
Krieg eine normale Ernte an Brotgetreide in Deutschland etwa
230 kg, in Grossbritannien und Irland nur wenig mehr als 30 kg,