Full text : Das Civil-Medizinal-Wesen im Königreiche Bayern. 3. Band. Die Medizinalpolizei (Fortsetzung). (3)

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Die  Stadtmagistrate  Amberg  und  Regensburg  und  die
sämmtlichen  Distrikts-Polizei-Behörden  und  Gerichtsärzte  des
Regierungsbezirkes  werden  daher  beauftragt,  die  Aeltern  und
Vormünder  blinder  Kinder  in  ihren  Distrikten  hierauf  aufmerksam
  zu  machen,  deren  Gesuche  nach  Einleitung  der  allerhöchsten
Entschließung  vom  26.  Septbr.  1826  und  Anhang  (Reggöbl.
S.  737),  dann  der  Regierungsentschließung  vom  19.  Okt.  1826
(Beilage  zum  Kr.-Int.-Blatte  St.  52),  ferner  der  allerhöchsten
Entschließung  vom  25.  Aug.  1836  (Reggsbl.  St.  31  S.  1)  so
wie  auch  der  autographirten  Regierungs-Entschließung  vom
30.  November  1852  Nr.  5688  zu  instruiren  und  mit  der  nach
Maßgabe  der  autographirten  Regierungs-Entschließung  vom
17.  Dezember  1851  Nr.  7562  gefertigten  Uebersichts  =  Tabelle
dis  längstens  1.  Juni  l.  Is.  in  Vorlage  zu  bringen.

Regensburg,  17.  April  1857.

Kal.  Regierung  der  Oberpfalz  und  von  Regensburg,  K.  bv.  J.
Frhr.  von  Künsberg-Langenstadt,  Präsident.

Nr.  33,751.  §6.  151.

Entschließung  der  kgl.  Regierung  von  Oberbayern,  K.  d.  J.,  vom
29.  April  1858,  Gesuche  um  Aufnahme  in  das  k.  Blinden-Institut
zu  München  betr.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs  von  Bayern.

Für  das  nächste  Schuljahr  1858/59  werden  in  dem  k.  Blinden=
  Institute  dahier  einige  Freiplätze  in  Erledigung  kommen.
Bewerbungen  um  dieselben  sind  innerhalb  4  Wochen  vom
Tage  gegenwärtiger  Bekanntmachung  an  bei  der  einschlägigen
k.  Distriktspolizei-Behörde  anzubringen,  welche  diese  Gesuche
nach  Maßgabe  der  Regierungs-Ausschreibungen  vom  19.  Okt.
1826  (Intelligenzblatt  S.  933),  dann  vom  25.  Nov.  1852  (Intelligenz-Blatt
  S.  2700)  vollständig  zu  instruiren  und  mit  der
in  der  weiteren  Ausschreibung  vom  10.  Juli  1852  (Int.-Blatt
S.  1229—1234)  angeordneten  tabellarischen  Uebersicht  bis  längstens
  1.  Juli  l.  J.  unter  gutachtlicher  Aeußerung  anher  einzusenden
  hat.

Nachdem  übrigens  die  untersertigte  Stelle  die  Wahrnehmung
gemacht  hat,  daß  rie  in  Vorlage  gekommenen  gerichtsärztlichen
Zeugnisse  nicht  selten  in  wesentlichen  Punkten  der  nöthigen  Bestimmtheit
  und  Vollständigkeit  entbehren,  in  Folge  solcher  mangel-