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der Führung des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau erwarben sich preußische Truppen
im Nampfe gegen Frankreich hohen Ruhm.
3. Pflege von Kunst und Wissenschaft. Wie sein vorbild Ludwig XIV.
förderte auch Friedrich I. Kunst und Wissenschaft. In Berlin wurde die Straße
„Unter den Linden“ und
ein neuer Stadtteil, das
Kriedrichsviertel, angelegt.
Unter der Leitung
des Baumeisters und
Bilbhauers Schlüter entstanden
das gewaltige
Königliche Schloß und
das Seughaus. Kuf der
Brücke, die am Schlosse
über die Spree führt, erhob
sich das von Schlüter
entworfene und in Erz
gegossene, herrliche Denkmal
des Großen Kurfürsten.
Seiner Gemahlin -
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Das Berliner Schloß.
Parke. Er begründete auch in Berlin die Akademie der Wissenschaften, in der sich
die gelehrtesten Männer seines Landes zu gemeinsamer Arbeit vereinigten. In halle
wurde eine neue Univerfität errichtet, an der
berühmte Lehrer wirkten, z. B. der fromme
ugust hermann Francke, der Schöpfer
des großen Waisenhauses.
4. Sophie Charlotte. Die Gemahlin
Friedrichs I., die geistvolle Sophie Charlotte
von Hannover, liebte das geräuschvolle Hofleben
mit den häufigen Hestlichkeiten nicht und
309 sich nach ihrem stillen Schlosse Tharlottenburg
zurück. Dort sammelte sie einen Kreis
von gelehrten Männern um sich, mit denen sie
sich über die schwierigsten Fragen der Wissenschaft
unterhielt.
5. Letzte Regierungszeit. In den
letzten Jahren der Regierung Friedrichs I. wurde
Ostpreußen von einer furchtbaren Pest heimgesucht.
Sie raffte 200 000 Menschen, den
dritten Teil der Bevölkerung, hinweg. Die langen
Kriege, zu denen der König seine Truppen entsandt
hatte, und die verschwenderische Hof-Sophie
Charlotte.