Zweiter Teil.
Aus der Natur.
181. Schneeglückchen. von Friedrich wilhelm Weber.
Steralchchen, zartes Döckchen
im silberweißen Möckchen,
in Gottes Dom du Küsterlein,
wann läutest du den Frühling ein?
2. Die Primel und das Veilchen,
die lauschen schon ein Weilchen;
Maßlieb und Klee erwarten schon
im neuen Kleid den GElockenton.
3. Unn läute balde, balde
und ruf auf Feld und Halde,
im Garten und am Miesenbach
die Tränmer und die Schläfer wach!
4. Sie kommen schon, sie treten
in Gottes Dom zu beten,
und auch ein alter Klausner tritt
barhaupt hinein und betet mit.
182. Wie das Schneeglöckchen den Frühling eingelä
utet hat. Von Forsteneichner und Reinke.
E- war einst ein langer kalter Winter, und der Schnee wollte nicht
schwinden. Die Bäume trugen lange weiße Bärte, und jede
Knospe hatte eine weiße Schlafmütze auf dem Kopfe. Unter der