verheimlicht wurde.) „So wußten sie in der Freimaurerei nur soviel, als man ihnen ohne Gefahr
zeigen konnte, sie hatten daher durchaus keinen Grund besorgt zu sein, denn in den niederen
Graden, auf die sie beschränkt blieben, schimmerte der eigentliche Kern der Lehre nur unklar durch
den Nebel der Allegorien. So geschah es, daß die hochmütigen Volksverächter die geheimen Pläne,
die gegen sie selbst gerichtet waren, in ihren Schutz nahmen und blindlings durch ihren Einfluß
förderten.“
Trotz all dieser ernstesten Warnungen der Vergangenheit war Br. König Wilhelm
nicht zu bewegen, wenigstens das Protektorat niederzulegen und dadurch den
Logen den Schein erheuchelter Königstreue in profanen Augen zu nehmen. Sein
Haus hat es heute zu büßen und mehr als das, sein Volk. Der König „von Gottes
Gnaden“ hatte „Treue, Gehorsam und Verschwiegenheit“ Unwürdigen eidlich
gelobt. Dies Erbe Friedrich des Großen war ein Verhängnis geworden. Der König
schuf und erzog ein Heer, auf dem des Deutschen Volkes Freiheit und Wohlfahrt
beruhte, und schützte in der Freimaurerei zugleich die revolutionäre Macht, die dies
Heer dem Deutschen Volke im Versailler Schandpakt absprach. Die Schuld des
Königs ist unermeßlich.
Auch Bismarck, durch kein Logengelübde geschändet, und nun auf das gründlichste
über die furchtbare Bölkerpest unterwiesen, tat nichts, um sein Werk vor ihr
zu schützen. Er beschränkte seine Abwehr auf den Kleinkampf gegen die Freimaurerbefehle
an seinen Monarchen im engsten Kreise.
Bismarck hatte mit den stärksten freimaurerischen, aber auch jesuitischen Gegeneinflüssen
auf seinen Monarchen zu kämpfen, der nach Bismarcks Worten die
„Pflichten gegen die Brüder mit einer fast religiösen Treue“ erfüllte, und dadurch
Bismarcks Absichten, namentlich in der Personenauswahl für hervorragende Staatsposten,
ungemein erschwerte. Ja, wenn dieser mit vieler Mühe die Genehmigung
und Unterschrift zur Ernennung eines tüchtigen Beamten vom König erreicht hatte,
machte sie der König nachträglich auf Grund freimaurerischer Einflüsse oft wieder
rückgängig und wollte einen Br. Freimaurer in diese Stelle setzen. Das schuf ernste
Reibungen zwischen König und Kanzler und ließ diesen auch, wie im Falle des
Gesandten Preußens in Italien von Usedom, der, ein Br., mit italienischen Brrn.
Freimaurerpolitik machen wollte, den König um seinen Abschied bitten. Erst dadurch
konnte der Kanzler seinen Willen durchsetzen.
Die Deutschen Siege von 1866 und 1870/71 brachten trotzdem das Werk
Bismarcks. Das Deutsche Volk stand plötzlich aus seiner politischen und völkischen
Ohnmacht überraschend als eine starke völkische und nationale Macht da. Das war
den jüdisch-freimaurerischen Zielen ebenso entgegengesetzt und ebenso schädigend als
denen der Jesuiten.
Die Jesuiten hatten inzwischen die Macht der römisch-katholischen Kirche namentlich
seit 1848 und gerade jetzt durch die kirchliche Gesetzgebung des Jahres 1864
über die von der römisch-katholischen Kirche zu verdammenden Irrtümer und 1870
durch die Unfehlbarkeitserklärung des Papstes wieder schrittweise gefestigt. Sie
sahen in ihrem römischen Cäsarenwahn ein starkes Deutschland unter einem protestantischen
Herrscherhaus als eine Machtminderung an, die mit allen Mitteln zu
beseitigen war. Ihre Jahrhunderte währende Arbeit schien bedroht. Als der Sieg
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