Nummer 13
Wumba-Beschaffungsreferate und diese wiederum
Anteil auf die betreffeuden Hauptlieferer.
2. Ueber die dem Haupilieferer zugebilligte Menge
wird ihm ein Wumba-Bezugsschein auf Sparmetall aus-Lestellt,
lantend auf den Erstverbraucher, für den die Zuweisung
des Sparmetalls beantragt wurde, und auf den
betreffenden Liefermonat.
3. Der Bezugsschein geht dem Hauptlieferer zu, der ihn
an den Erstverbraucher weitergibt und dabei seine Ansprüche
auf Belieferung erhebt. ·
4. Die Erstverbraucher erhalten zu ihrer Verständigung
und zur Kontrolle von Wumba laufend Zusammenstellungen
(Bezuosscheinlisten) über die auf sie ausgestellten Bezugsscheine
und melden bis zum 5. jedes Monats Erledigung für
den vorhergehenden Monat zurück. Nicht erledigte Bezugsscheine
sind unter Anführung der Gründe namhaft zu
machen. "
Diese Regelung gilt für den ummittelbaren Sparmetallbedarf,
und zwar vorläufig für alle Aufträge, die für
Zwecke des Wumba bestimmt sind, gleichgültig, ob es sich um
alte oder neue Abschlüsse handelt, ob die Zuweisung bereits
erfolgt ist oder nicht, oder ob das Metall sonst greifbar vorhanden
ist,
Die Bezugsscheine sollen nicht verfallen und müssen, soweit
sie nicht in dem angegebenen Liefermonat zur Auslieferung
kommen konnten, mit Vorrang in den kommenden
Monaten beliefert werden. Anträge auf Ausstellung
ihren
der Bezugsscheine sind nicht notwendig, da die Bezugsscheine
von den Wumba-Beschaffungsreferaten nach Maßgabe der
verfügbaren Sparmetalle und unter Berücksichtigung der
Dringlichkeit der einzelnen Gegenstände ohne weiteres
ausgestellt werden. Für die Bundesstaaten und die Fried.
Krupp A.-G., die ihren Bedarf an Sparmetall direkt anmelden,
ist eine besondere Regelung für die im Austrage
von Wumba benötigten Sparmetalle vereinbart worden.
Danach stellen die Wumba-Beschaffungsreferate über die zur
Verfügung gestellten Sparmetallmengen Bezugsscheine aus.
überlassen aber die Unterteilung auf Hauptlieferer und
Erstverbraucher den Bundesstaaten bzw. der Fa. Krupp, die
gemäß dieser Unterteilung wieder Bezugsscheine ausstellen
und weitergeben. .
Das für den mittelbaren Sparmetallbedarf in Anwendung
befindliche Freigabe-Verfahren wird durch die vorstehenden
Bestimmungen nicht berührt.
Das Verfahren gilt seit 1. Mai für- Kupfer und
Kupferlegierungen. Die Ausdehnung auf die anderen
Sparmetalle wird baldigst folgen.
* Maschinenausgleichistellen.
Aeuderungen (l. Nr. 7 Seite 13).
Die Maschinenausgleichstelle für Sachsen Anhalt ist.
von Cöthen nach Bernburg. verlegt worden.
Adresse: MWt. Sachsen-Anhalt, Bernburg, Parkstr. 11,
Fernspr. 16.
Jleichzeitig sind die Bezirke: Halberstadt, Wernigerode,
Quedlinburg, Aschersleben und Calbe der Maschinenausleichstelle
Magdeburg überwiesen worden.
Die Maschinenausgleichstelle Halle hat ihre Geschäftsräume
nach Kurallee 11 verlegt, Fernsprecher 6838.
Der Kreis Hattingen ist der Maschinenausgleichstelle
Bochum zugeteilt worden.
Arlegsamt. HKmillche Mittellungen und Nachrlchten
Der Kreis Erbach ist der Maschinenausgleichstelle Mannheim
zugeteilt worden.
Die Kreise Hagenau und Weißenburg gehören je t zur
Maschinenausgleichstelle Straßburg.- seßt zur
Diese Veränderungen sind auf den ausgegebenen Ver.
„— »,-· n ausgegebenen Verzeichnissen
und Karten (Stand vom 1. April) nachzutragen.
Fernsprechverkehr mit dem Waffenund
Munitions-Beschaffungsamt.
Seit 1. April 1917 ist eine neue Fernsprechanlage für
das Wumba in Betrieb genommen. Nummerrn * un
Sprechverkehr auf den Fernleitungen:
Amt Steinplatz: Nr. 12 981—12 990
„ 13 130—13 146.
Für den Sprechverkehr auf den Stadtleitungen:
Amt Steinplatz: Nr. 69 40 —69 50
„ 6952 —69 54, 69 57
„ 13 110—198 118.
Bei Gesprächen, bei denen bestimmte Dienststellen nicht
namentlich bekannt sind, verlange man Verbindung mit der
Auskunftsstelle der Wumba--Fernsprech-Zentrale, die das
Weitere veranlaßt.
Es ist Vorsorge getroffen,
Tag und Nacht ermöglicht wird.
daß der Fernsprechverkehr »
„andwirtsch
* Nachtrag zur Uebersicht der Kriegswirtschaftsämter
(Nr. 10, . 20).
Kriegswirtschaftsamt für die Rheinprovinz und Birkenfeld.
Der Sitz des Amts ist von Coblenz nach Bonn, Gebäude
der Landwirtschaftskammer, verlegt worden. Vorläufiger
Fernsprechanschluß ist: Landwirtschaftskammer Bonn.
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Z«ekkehkswefen
—
verzögerung von Brlefen
und Telegrammen durch unrichtige
Haoressen.
Beim Kommissar des Cheis des Feldeisenbahnwesens
in der Kriegsbetriebsleitung laufen i eede irrr 60.
ungenauer Adressenaufschriften fast täglich Schriftstüce ein,
die für die Abteilung für kriegswirtschaftliche Transporte
(Kriweis) bestimmt sind und umgekehrt. Da beide Dienststellen
ihren Sitz in räumlich entfernten Gegenden der
Stadt haben, erleiden die fehlgeleiteten Briefe oft erhebliche
Verzögerungen. Zur Vermeidung dieser Mißstände
wird gebeten, sich bei allen Postsendungen nachstehender genauer
Postadressen zu bedienen: ·"