bahnverhältnisse: Querverbindungen seien dort nicht vor—
handen und somit die Verschiebung von Reserven hinter
der Front und von einem Flügel zum anderen erschwert
und verlangsamt.
Wir waren demgegenüber der Ansicht, daß eine Zu—
rücknahme der Front nicht zu vermeiden und daß es
besser sei, mit kampffähigen Truppen zurückzugehen,
als so lange zu warten, bis die Truppen ausgebrannt
seien. Die Politik müsse vor der militärischen Not—
wendigkeit, sich ein schlagkräftiges Heer zu erhalten,
zurücktreten. Mit dem Verluste des Kriegsmaterials
müsse man sich ebenso abfinden wie mit den ungünstigen
Verbindungen hinter der Antwerpen—Maas-Stellung.
Zurück müßken wir doch, dann besser rechtzeitig als zu
spät. —
Für die Heimak wünschten wir eine energische, rücksichkslos
durchgreifende Führung. Diktatur, Unterdrükkung
aller revolutionären Umtriebe. Exemplarische Bestrafung
der Deserteure und Drückeberger, Milikarisierung
der Rüstungsbekriebe, Ausweisung zweifelhafter
Ausländer und anderes mehr.
Aber unsere Vorschläge und Warnunger blieben ohne
jeden Erfolg. So wußken wir, was kommen würde.
Bald genug standen wir denn auch inmitten der Zerletzung,
die an unseren Kräften fraß, mußken mit offenen,
erkennenden Augen das Unheil unenkrinnbar und mit
jedem Tage rascher, gieriger sich näher schieben sehen
bis zum Ende.
Jene Zeik ist für mich die kraurigste meines ganzen
Lebens, wenn ich zurückblicke und vergleiche: krauriger
sogar als die kritischen Monate vor Verdun und
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