718 Donaukreie.
bäude ab. P. Ammerstetten (1193 Amerstede), 135 E., w. 1 Ev. Kay. Ortséadel
1193. Beuren, 130 E. Kap. z. h. Joh. Bapt. v. ca. 1750. Al! War fuggerisck.
27. 5% neSür (816 ff. Sconiunbirih), k. Pfd. an der Rottum, 10,4 ku
sd. v. L., 558 m, mit P. 560 E., w. 6 Ev. (o. 844 — 5). G.Wald v. 26 ha. 8l.
z. h. Gallus von 1713; roman. Thurm. Wallfahrtski. z. Maria Immerhilf und ben
14 Nothh., mit einem Oelberg, von Pfr. Bettemann, 1 1875, gegründet. Alt st. gallischer
Ort, welchen samt „Schloßburg, Stadel, Hofraite 2c." 1427 Kl. Ochsenhausen
von den Ulmer Strölin kaufte. P. Dietenbronn, 20 E. Hochdorf, 151 C.
Kap. z. h. Joh. von 1744. Gehörte zur Herrsch. Hürbel Ol Bib. Huggenlaubach,
87 E. Schwefelbad, 1667 abgebrannt. Gehörte dem Kl. Gutenzell.
28. Schwendi (12. Ih. Seveindi, Suendl, SÖwendine — durch Schwinden
des Walds entstanden), k. Pfd. im Roththal, 12,8 km fö. v. L., 586 m. Postamt, T.
2 Geistl., 1096 E., w. 45 Ev., 1 e. Kf., 1 J. Blasbälgefabr. Ki. z. h. Stephan#us
von 1561, 1724 verändert, 1845 renov.; Grabdenkmm. der Schwendi u. A., kostbarr
Kirchengeräthe. Kap. z. h. Anna von 1484; schöner alter Flügelaltar. Frh. v. Süßkindsches
Schloß von 1852 f., dabei Nebengebäude von einem älteren; Bierbrauertt
von 1748; Rittergut von 140 ha und 277 ha Wald. Kl. Ochsenhausen hatte hier
um 1100 Güter. Dann erscheint in Urkunden des Kl. Ortsadel seit 1129, darunter
der berühmte Heerführer, auch Schriftsteller, Lazarus v. S., 7 1584 (ogl. Gutenzel.,
Bib.). Stamm-W.: in blau ein gold. Querbalken, über und unter dems. balkenweie
je 3 silb. Wecken; Hz. silb. Kugel, darauf 3 schwarze Federn. Ueber die alten Hen.
v. Sch. s. Zoll Vieh. VII,. 40 f. Nach dem Aussterben des kath. Hauptzweigs (ein
prot. Nebenzweig zog nach Brandenburg) kam durch Heirat die Herrsch. Sch., zu der
auch Groß-Schaffhausen gehörte, an das Haue Oettingen. Von ihm kaufte sie 1820
Frhr. v. Süßkind in Augsburg, dessen Sohn noch Patron der Pfarr-, Kaplanei= und
Schulstelle ist. Ein z. Th. nach 1550 erhautes Schloß brannte 21. Januar 1693 ad.
29. Sießen (vgl. Süßen, Geisl.), k. Pfw. an der Weihung, 14,3 km sö. r.
L., 545 m, mit P. 590 E., w. 8 Ev. (o. 11 K.). Ki. z. h. Maria Magd. (Dulcedinis,
wie Sießen übersetzt wurde) von 1701, mit Kaplan seit 1709 (der erste 1725
von Räubern erschlagen), Pfarrki. seit 1818; alte Holzbilder. Hier stand eine Wallfobrtskap.
mit Einsiedelei. Das Gut theilte die Schicks. von Dietenheim, daher Frhr.
v. Herman Patr. der Pfarr= und Schulstelle. P. Grubach, gedörte dem Spita!
Laupheim, seit 1802 den Frhrn. v. Hornstein. Hörenhausen, 221 E., w. 1 Er.
Wurde mit Dietenheim und Brandenburg 1447 von Oesterreich den Kraft in Ulm ver
liehen, geh. später den kürzlich ausgestorbenen Mayenberg. Jetzhöfe. 87 E., wa#r
hornsteinisch. Weihungszell (1953 Wiggencell, 1528 Weiens. s. Wain), 306 E.,
w. 7 Ev. Kap. z. d. h. Peter u. Paul von 1522. Al Abg. Winkelhofen u. Wel:
mit der Walder Kap. z. h. Markus, dessen Bild jetzt in der Ki. zu Sießen.
10. Stianingen (1127 Sunmingin, P. N.), D. i. Illerth., 24 km sö. v. L., c. 528 m.
mit Werthe (18538 wegen der Iller versetzt) 268 E., w. 18 Ev. Sägmühle, Holzhande.
Fil. v. Kirchberg. OA. Bib. Ki. aus dem 16. Jh. Ortsadel 1127, 1172. Von den
Freyberg kam S. 1376 an die Kraft u. Ehinger. Ueber den 2. Dez. 1846 fverdien##
Schultheiß Jak. König, der fast 60 Jahre im Amt war, s. Schw. Kr. v. 10. Märgz 184..
31. Stein#erg (früher Berg zum Stein und Stein am Berg. v. der römischer
Niederlassung Al), k. Pfd. über der Weihung, 14,2 km ns. v. L., 529 m. mit T.
479 E. (o. 879). Ki. z. h. Pancratius v. 1819; goth. Thurm. Abg. B. mit Herr#
die sich Steinhaus nannten und den halben Ort 1440 an die Gr. v. Kirchberg ver
kauften. 1470 kam er an Ulmer Bürger, 1508 an Kl. Gutenzell, 1522 an Wiblinger
P. Essendorf, 100 E. Wurde von Wolf r. Asch 1484 an Kl. Wiblingen verkamt