Full text: Illustriertes Realienbuch.

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beim Schlafen aufgeklappt. — 4. Seine Nahrung besteht in Fischen, Wasser— 
* allerlei Säugetieren und Menschen. Es schwimmt und taucht meister- 
haft, muß aber beim Atmen immer an die Oberfläche kommen. Man sagt, 
daß es durch Klagelaute und „Krokodilsthränen“ seine Opfer anlocke. — 5. Der 
gefürchtete Räuber macht für Tiere und Menschen die Flußufer unsicher. Man 
jagt ihn zu Schiffe mit Büchsen und Harpunen. Das Fleisch junger Tiere 
wird gegessen, der Moschus aus Drüsen des Maules als Balsam verkauft. — 
6. Die alten Agypter verehrten das Krokodil göttlich, und man findet viele 
einbalsamiert als Mumien in den Gräbern. Die 20—40 hartschaligen Eier 
des Krokodils gleichen Gänseeiern und werden in den heißen Sand des Ufers 
gescharrt. Die Menschen suchen danach und verspeisen sie als Leckerbissen. 
Aufgaben: Wie sind die einzelnen Wüstentiere für ihren Aufenthalt ausgerüstet: Wie 
erwerben sie ihre Nahrung? Wovon nähren sich Disteln und Kaktuspflanzen in der Wüste? 
Warum ist das Kamel ein rechtes Wüstenschiff? Wie finden Krokodil, Elefant, Strauß 
und Giraffe ihre Lebensbedingungen? Was kommt aus Afrika zu uns 
Naturlehre: Das Auge. Licht. Farben. Brillen. Ferngläser. Winde und Wüsten! 
XII. Atatisches Tandschaftsbild. (Im Februar.) 
Ein indisches Flußthal, von Hügeln eingefaßt. Am Ufer dehnen sich weite, 
sumpfige Reisfelder aus. Meterweit von einander entfernt stehen in langen 
Reihen Baumwollensträucher. Schlanke Palmen wiegen ihren Blätterschopf 
in der Luft. An den Hängen wird der Kaffeebaum und 
Theestrauch angebaut. An den gelappten Blättern der 
Maulbeerbäume treiben die Raupen des Seiden- 
spinners ihr Verheerungsgeschäft. Aus sumpfigem 
Boden klettert der Pfefferstrauch an Stangen in die 
Ler Im Sumpfe gedeiht der fleischige Wurzelstock des 
ngwers. An den Thalwänden gedeihen die immer- 
rünen Zimt-, Lorbeer-, Nelkenpfeffer-, Mus- 
atnuß- und Gewürznelkenbäume. In Sumpf- 
dickichten lauert der blutgierige Tiger und die giftige 
Bururillenschlange (1—2 mn lang, mit einer schwarzen 
MBrillenzeichnung auf der Nackenfüibe. 
91. Asiatische Gewächse. 
–2% : Der Lhasseebanm in mris- Ot- und e 
indien, Brasilien u. s. w. grünt, blüht und trägt Früchte 
72. Jwelg des Kasfee baums das ganze Jahr. Er wird 2 1 
bis 4 m hoch, hat gegen- 1 
ständige Blätter, in den 
obern Blattwinkeln weiße 
Blütenquirle. Die Beerel 
gleichen den Kirschen, hobhbn 
aber statt des Steines zwei BV 
Kaffeebohnen in einer dün- 
nen Haut. Die gerösteten 
= und gemahlenen Bohnen 
&# gLgeben in kochendem Wasser 
gebrüht unser beliebtestes 
Getränk. 
-- 1 Der heeestrauch wird 
v mit besonderer Sorgfalt in 
P Fwec China angebaut. Seine 81. Zuckerrohr (verkl.). 
  
    
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