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zu Schulden kommen lassen, in Konkurs geraͤth,
so tritt die Anstalt, in Bezug auf diese
Gelder, in diejenige Klasse, welche den milden
Stiftungen angewiesen ist; und nimme
in dieser Klasse die erste Stelle ein.
Art. 44.
Freiheit von Arrest und Konfiskatlon.
Die aus der Anstalt verfallenen oder schon
bezahlten Entschädigungs= Gelder können unter
keinem Vorwande mit Arrest oder Konfiskation
belegt, sondern müssen nothwendig
und ausschliessend zu dem ursprünglichen im
Art. 16. benannten Zwecke verwendet werden.
Titel V.
WVon dem Austritte aus der Anstalt.
Art. 25.
Urk und Weise des Ausrricts, Bestzveränderungen.
Unzulässigkeir aller Rückfoderungen.
Wer aus der Anstalt austreten will, muß
seinen Austritr für das nächstfolgende Jahr
vor dem ersten September erklären.
Wenn ein versichertes Gebaude an einen
neuen Besizer übergeht: so wird durch diese
Veränderung der Austritt an sich nicht bewirkt;
sondern der neue Besizer muß, auf
welchem Titel die Besizveränderung auch beruhen
möge, in die ordentlichen beistungen seines
Vorgängers einstehen, somit wenigstens
noch für das laufende Jahr in der Anstale
verbleiben, und wird überhaupt als Mitglied
so lange angesehen und behandelt, als er nicht
den förmlichen Austritt ordnungsmässtg erklärt
hat.
Der Austretende erhält übrigens von den
geleisteten Beitcägen in keinem Falle etwas
jurück, und sede dießfallsige Foderung ist
durchaus unzulässig.
6 Art. 26.
Beschränkungen des Austritts.
Diejenigen, deren Eintritt nach den Bestimmungen
der Art#ikel s. 6. 7. gesezlich nothwendig
ist, können nicht austreten, so lange
der Grund der gesezlichen Nothwendigkeit
dauert.
Desgleichen dürfen Diejenigen, welche
durch Brand schon einmal verunglückt und
aus der Anstalt entschädigt worden sind,
nicht eher austreten, als bis sie nachweisen,
den empfangenen ganzen Betrag für andere
verunglückte Mitgenossen durch jährliche Beiträge
sowohl vor als nach dem Brande, in
die Anstalt zurückbezahlt zu haben.
Ferner können auch solche Theilnehmer,
welche in den durch den Artikel 18. benannten
Fällen zur Ruckvergü#tung und zum Ersaz
verfällt werden, ihre Entlassung aus der Anstalt
nur dann erhalten, wenn sie sich der gedachten
Vergütungs und Ersaz-Verbindlichkeit
Jegen die Anstalt vollständig entledige haben.
Ewlich ist auch der Austritt Denjenigen,
welche nach ihrem Eintritte die eingeschriebenen
Gebäude unterpfändlich versichert haben, in
so lange verschlossen, als sie nicht darthun:
daß sie die nach ihrem Emeritte ausgenommenen
Kapitalien wieder abgetragen haben.
3Zweiter Abschnitt.
Von der Verwaltung der Anstale.
Titel I.
den Verwaltcungs= Behdrden.
Art. 27.
Benennung der Behbrden. Dienst-Personal.
Die Geschäfte der Anstalt werden den
Polizei : Direktionen und Kommissariaten,
Von