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5. Justizrat Joseph Fischer in Nördlingen,
6. Walter Frommel in Augsburg,
7. Justizrat Otto Gessele in Memmingen,
8. Justizrat Martin Heichlinger in Kempten,
9. Karl Käppel in Eichstätt,
10. Franz Reinhold in Augsburg,
11. Friedrich Rottenhöfer in Augsburg,
12. Justizrat Bernhard Wurzer in Neuburg a. D.,
13. Dr. Albert Zimmermann in Kaufbeuren.
München, den 13. Januar 1912.
J. A.
Staatsrat Dr. v. Benle.
Nr. 9/Vos.
Bekanntmachung, betreffend Ergänzung und Anderung der Anlage C zur Eisenbahn-Verkehrsordnung.
##. Staatsministerinm für Verkehrsangelegenheiten.
Die Anlage C zur Eisenbahn-Verkehrsordnung (GVBl. 1909 S. 29) wird, wie
folgt, ergänzt und geändert:
Nr. Ia. Sprengstoffe.
1. Bingangsbestimmungen. A. Sprengmittel.
1. Gruppe. a) Ammoniaksfalpetersprengstoffe.
Hinter dem mit „Ammon-Nobelit 1“ beginnenden Absatz wird eingeschaltet:
Ammon-Nobelit mit den angehängten Buchstaben A, B, C usw.
(Gemenge von Ammoniaksalpeter, Pflanzenmehlen, anorganischen Salzen —
z. B. Alkalichloriden, -carbonaten, silikaten, -sulfaten, phosphaten —, von
Oxalaten der alkalischen Erden, aromatischen Nitroverbindungen, unter denen
jedoch Trinitroverbindungen nur bis 5 Prozent der Gesamtmenge vorhanden
sein dürfen, von höchstens 4 Prozent mit Kollodiumwolle gelatiniertem Nitroglyzerin,
auch mit Zusatz von Glyzerin, und von höchstens 5 Prozent Alkalinitraten).
In dem mit „Gelatine-Astralit“ beginnenden Absatz wird der Schluß gefaßt:
höchstens 2 Prozent Kollodiumwolle, von Pflanzenmehlen und von Nitroverbindungen
der aromatischen Reihe, wie Mononitronaphthalin oder Nitrotoluolen
— hiervon höchstens 4 Prozent Trinitrotoluol —, auch mit Zusatz
von Kohlenwasserstoffen).