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der im lezten Kriege gegen Oesterreich nach
Abzug 0 kr. Porto 0 fl. 53 kr.
München den 27. September 1813.
Königlicher Kriegs-Oekonomte=
Rath.
von Kraus.
Rain F#echter.
Nekrolog.
Am 1. Mai 1813 starb zu München der
General-Direkeor d's geheimen Ministerial=
Departements der Finanzen, Johann Hein-
trich Ritter von Schenk.
Er war am 17. April 1748 zu Düßel=
dorf geboren. Die Dürftigkeit seiner Aeltern
zwang ihn, die in der Schule mit Glück
begonnene Bildung zu unterbrechen, und
dem Stande seines Vaters, welcher Unter-
offizier gewesen war, zu folgen. Bald ver-
tauschte er jedoch diesen Stand gegen eine
rivat: Sekretärstelle, in welcher er die er-
wünschte Gelegenheit fand, und ämsig be-
nüzte, sich in Sprachen, Philosophie und Ge-
schichte fortzubilden, und Kenntnisse der Rechts-
wissenschaft und Staatswirthschaft zu erwer-
ben. Als er im Jahre 1787 zum Sondi-
kus der Ritterschaft im Herzogthume Berg
erwählre werden sollte, erhielt er nach über-
standener Prüfung von der Universität Duis-
burg den Grad eines Lizentiaten der Rechte.
Durch Uebertragung bedeutender Arbeiten,
unterwarf ihn der Staatsminister Freiherr
Franz Karl von Hompesch, damals Statt-
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halter zu Duͤßeldorf, dem er schon im Jahre
770 bekanne geworden war, einer Probe, die
er glücklich bestand.
Schenk erhielt im Jahre 1703 die Ste#lle
eines Militär-Oekonomteraths in den Herjog-
thämern Jülich und Berg, in welcher Eigen-
schaft er dem Lande, als es der Krieg über:
o9, die ausgezeichnetsten Dienste leistere.
Am Ende des Jahres 1705 wurde er zur
Uncerhandlung mit der französischen Repub-
lik nach Paris geschickt, und in der Folge
dem nach Nastadt gesandten ehemaligen
Staateminister Freiherrn Wilhelm von Hom-
pesch als begazionsrath beigegeben.
Als Maximiltan Joseph die Regie-
tung von Baiern antrat, berief Er (den
27. Februar 1700) Schenk als geheimen
Referendar in das Ministerium der Finan-
zen. Zum Mitgliede des im Jahre 1801
während der feindlichen Besezung der Haupt#
stadt angeordneten General-Hofkommissaria
bestellt, wiederholte er die in frühern Jc-
ren unter gleichen Umständen den Herog"
thümern Jülich und Berg geleisteten Dinste
nunmehr in einem größern Wirkungsreise.
Seine staatswirthschaftlichen Kemmtnisse
erwarben ihm den Vortrag über Hindlung
und Fabrikwesen bei dem (um Jalce 1800
neu gebildeten) Ministerium des Innern,
und verschaften ihm im Jahre 1807 die Lei-
tung des Sceuer-Rektifikajionsgeschäfts.
Die Akademie der Wissenschaften erkannte
bei ihrer Regenerazion seine eben so vielsei-
tige als solide Bildung, durch die Ernen“
nung zum Ehrenmitgliede.