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Der sächsische August blieb in Polen ein Schattenkönig,
indeß er sein armes Sachsenland unerhört aussaugte und durch
die schamlosen Wollüste seines Hofes schändete. Zudem hatte
er um der polnischen Krone willen katholisch werden müssen,
wodurch er die Hegemonie im lutherischen Deutschland, die sich
seine Väter erworben hatten, aufgeben und an Preußen abtreten
mußte. Auch der hannöverische Georg wurde in England ein
Schattenkönig, der nur zu unterzeichnen hatte, was ihm die Lords
vorschrieben. Darüber vernachlässigte er sein deutsches Hannover,
ließ es ausschließlich von einem übermüthigen Adel regieren, als
englische Provinz behandeln und nur englischem Interesse dienen.
Keiner dieser neuen Könige verdiente die Krone in dem Maße,
wie der Brandenburger, er, der allein kein blos dynastisches,
sondern ein großes nationales deutsches Interesse vertrat.
Seitdem das Haus Zollern in Brandenburg zum calvinischen
Glauben übergetreten war, hatten sich zwischen ihm und
der Schweizer Eidgenossenschaft freundliche Beziehungen angeknüpft.
Der überwiegend reformirte Theil der Schweiz war beständig
Angriffen von Seiten seiner mächtigen katholischen Nachbarn
ausgesetzt, wie auch der lutherische Theil von Schwaben.
Das protestantische Süddeutschland und die reformirte Schweiz
bilden nur eine schmale Halbinsel mitten in einem katholischen
Meer. Sie sind der äußerste südliche Vorposten des protestantischen
Nordens. Sie wurden in den früheren Glaubenskriegen
regelmäßig von katholischen Heeren überfluthet und unter katholische
Herren gebracht. Sowohl im Schmalkaldischen, als im
dreißigjährigen Kriege predigten die Jesuiten in Stuttgart. Auch
noch nach den Glaubenskriegen wurden diese südlichen Ausläufer
des protestantischen Nordens nur durch die Macht und das Ansehen
der norddeutschen Fürsten, vor allen des Kurfürsten von
Brandenburg und Königs von Preußen geschützt. Bis in die
Schweiz erstreckte sich dieser Schutz. Neuschatel, ein lleines Für-Menzel.
Was hat Preußen für Deutschland gelelster