stehenden Slegen gesprochen hatten. Nun beugte es sich vor den neuen Proobeten:
das Bürgertum, die Führer, auch dle des rechten Flügels der proletarlschen
Massen, vor Wilson — die Massen selber vor Lenin ...
Die ganze Angst der Nation vor dem „Untergange, den die Weit ihr zugeschworen,
I g an Wlison. Denn wenn irgendeine
Leldenschaft zum tiefsten Erunde deutschen Wesens gehörte, dann war es
das Vertrauen. Deutschland hatte am Tage der Aufschau zu seinem Friedenskalser,
der zu den Waffen rief, all seln grenzenlosee Vertrauen im „Geist von
lold“ auflodern lassen. Es hatte, ale der Kaiser immer mehr und mehr in sich
zusammensank, all diee grenzenlose Bertrauen an die vom Glauden der Deutschen
ins Mpthische emporgesteigerten Bilder seiner beiden großen Feldherren gehangen.
Aun hatte es die zweite große Enttäuschung erlebt: auch die hatten
versagt — hatten es, statt zur Rettung, durch zwei Jahre beispielloser Opfer
und Schrecken zum militärischen Zusammenbruch geführt. Und auch in dieser
Stunde klang zu ihm kein neues, kein zukunftweisendee, keln entfiammendes
Wort — war es ein Wunder, daß es sich jetzt besinnungs- und bedingungslos
dahin flüchtete, wohln die erlahmende Hand seiner Heerführer seiber es wies:
zu dem Maun der 14 Punkte — dem Heiland der Dölkerversöhnung?!
Würde auch der es enttäuschen — dann freilich ragte ja lm Osten noch ein
anderes Propbetenbild
Jetzt gab es für beussce nur noch eine Wahl: Dersöhnungsfrieden —
oder Bolschewismus
3.
Am F. Oktober war der Ruf an Wilson ergangen. Ee konnte nicht anders
sein: schon am folgenden Tage mußte von Washington aus an alle Armeen
der Entente in drei Weltteilen der Befebl zum Waffenstillstand Fibenv — die
Einladung an die Mittelmächte, ihre W dle
Westfront — und bald auch ihre Friedenedelegationen in das Weiße heue des
Weltenschledorichters zu entsenden. Anders konnte es gar nicht sein. Das
grauenvolle Ringen war zu Ende.
Angehaltenen Ateme wartete die Welt — wartete die O. H. L. In Spaa.
Wartete Prinz Max von Baden im Reichskanzlerpalale. Um aber dem
Feinde keinen Zweifel zu lassen, daß eine Enttäuschung nicht kommen dürfe;
daß — käme sie — die deutsche Regierung und Volksvertretung mit dem Volke
selbst zur Fortführung des Widerstandes ble ans Ende entschlossen sein würden,
sprach er am 5. Oktober bel seinem ersten Auftreten vor dem Reichstage, nachdem
er sich feierlich zum Programm des staatlichen Neuaufbaus bekannt patte, die
s—N¾Wx’-“ Worte:
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Kräfte, auch jegt noch in unserem **N vorsenden sind, und # E daß -*
!—2 daß jeder für unser Leben kämpfe, r Kräfte ver.
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