Full text : Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1822. (6)

Großherzogl.  S.  Weimar--Eisenachisches

Regietungs-Blatt.

Nummer  19.  Den  17.  December  1822.

 

Ehrenauszeichnung.

Des  Großherzogs,  Koͤnigliche  Hoheit,  haben  dem  Herzoglich  Sachsen-Meiningischen
Geheimen  Legations-Rath  Henniugs  zu  Gotha,  in  gnaädigster  Anerkennung  seiner  ver—
dienstlichen  Bemühungen  um  ditteratur  und  Geschichte,  unter'm  13ten  d.  M.  die  silberne
Civil-Verdienst-Medaille,  mit  der  Erlaubniß  zum  Tragen  am  rothen  Bande  des
weißen  Falkenordens,  zu  verleihen  gnäeigst  geruhet.

Befsförderun  gen.
Des  Großherzogs,  Königliche  Hoheit,  haben:

1)  dem  Kammerguts-Pachter,  zu  Gerstungen,  Theodor  Goktfried  Gumprecht,  den
Charakter  alo  Kommerzien=  Rath  und  dem  Kupferstecher  Carl  August  Schwertgeburth
  hier,  den  eines  Hof-Kupferstechero  verliehe#;

2)  den  Postverwalter-Adjunkt,  August  Gottschalch,  zu  Weida,  zum  Postverwalter
  daselbst  bestétiget;

3)  den  Regierungs-Accessisten,  Carl  August  Leidenfrost  hier,  zum  zweyten  Amté-Aktuar
  beym  Justiz  Amte  Blankenhayn,  den  Gehälfen  bey  der  Sternwarte  zu  Jena,
Ludwig  Schrön,  zum  Konducteur  bep  dieser  Anstalt,  den  Hof-Marschallamts-Kopisten,
  Carl  Theodor  Ludwig  hier,  zum  Hof-Rarschallamto-Kanzlisten  und
den  Kammer-Laquai,  Ernst  Rothe,  zu  Höchstihro  Kammerdiener,  sowie  den  Hof-Laquai,
  Ehristian  Carl  Weise,  zum  ammer-Laguai  mittelst  höchster  Dekrete,
hoher  Ministerial-Dekrete  und  resp.  Rescripto  vom  15ten,  19ten,  2osten,  29sten  November
  und  Oten  December  d.  J.  in  Gnaden  ernannt.

Bekanntmach  ungen.

1.  Nachdem  sich  über  die  Bedeutung  des  Wortes  „Spanferkel“  in  Beziehung  auf  bie
Handhabung  des  Impost-Regulatives  und  die  richtige  Anwendung  des  dirfallsiden  Abgabe-