41
àa.
Re v er 3,
welcher
u) von jedem Studirenden bey der Immatrikulation zu unterschreiben,
und
b) der Immatrikulations-Urkunde beyzudrucken ist.
Ein von allen deutschen Regierungen am 20sten September 1819 gefaßter
Bundestagsbeschluß lautet:
1
„Die seit langer Zeit bestehenden Gesetze gegen geheime, oder nicht
autorisirte, Verbindungen auf den Universitäten sollen in ihrer ganzen Kraft
und Strenge aufrecht erhalten und insbesondere auf den seit einigen Jahren
gestifteten, unter dem Nahmen der allgemeinen Burschenschaft bekannten,
Verein um so bestimmter ausgedehnt werden, als diesem Vereine die
schlechterdings unzulässige Voraussetzung einer fortdauernden Gemeinschaft
und Korrespondenz zwischen den verschiedenen uUniversitäten zum Grunde
liegt; den Regierungsbevollmächtigten soll in dieser Hinsicht eine vorzügliche
Wachsamkeit zur Pflicht gemacht werden.
„Die Regierungen vereinigen sich darüber, daß Individuen, die nach
Bekanntmachung des gegenwärtigen Beschlusses erweislich in geheimen oder
nicht autorisirten Verbindungen geblieben, oder in solche getreten sind, bey
keinem öffentlichen Amte zugelassen werden sollen.
g. 4.
„Kein Studirender, der durch einen von dem Regierungsbevollmcchtigten
bestatigten oder auf dessen Antrag erfolgten Beschluß eines akademischen
Senates von einer Universität verwiesen worden ist, oder der, um
einem solchen Beschlusse zu entgehen, sich von der Universität entfernt hat,
soll auf einer anderen Universität zugelassen, auch überhaupt kein Studiren-