Contents : Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1835. (19)

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àa.

Re  v  er  3,

welcher

u)  von  jedem  Studirenden  bey  der  Immatrikulation  zu  unterschreiben,
und

b)  der  Immatrikulations-Urkunde  beyzudrucken  ist.

Ein  von  allen  deutschen  Regierungen  am  20sten  September  1819  gefaßter
  Bundestagsbeschluß  lautet:

1

„Die  seit  langer  Zeit  bestehenden  Gesetze  gegen  geheime,  oder  nicht
autorisirte,  Verbindungen  auf  den  Universitäten  sollen  in  ihrer  ganzen  Kraft
und  Strenge  aufrecht  erhalten  und  insbesondere  auf  den  seit  einigen  Jahren
  gestifteten,  unter  dem  Nahmen  der  allgemeinen  Burschenschaft  bekannten,
  Verein  um  so  bestimmter  ausgedehnt  werden,  als  diesem  Vereine  die
schlechterdings  unzulässige  Voraussetzung  einer  fortdauernden  Gemeinschaft
und  Korrespondenz  zwischen  den  verschiedenen  uUniversitäten  zum  Grunde
liegt;  den  Regierungsbevollmächtigten  soll  in  dieser  Hinsicht  eine  vorzügliche
  Wachsamkeit  zur  Pflicht  gemacht  werden.

„Die  Regierungen  vereinigen  sich  darüber,  daß  Individuen,  die  nach
Bekanntmachung  des  gegenwärtigen  Beschlusses  erweislich  in  geheimen  oder
nicht  autorisirten  Verbindungen  geblieben,  oder  in  solche  getreten  sind,  bey
keinem  öffentlichen  Amte  zugelassen  werden  sollen.

g.  4.

„Kein  Studirender,  der  durch  einen  von  dem  Regierungsbevollmcchtigten
  bestatigten  oder  auf  dessen  Antrag  erfolgten  Beschluß  eines  akademischen
  Senates  von  einer  Universität  verwiesen  worden  ist,  oder  der,  um
einem  solchen  Beschlusse  zu  entgehen,  sich  von  der  Universität  entfernt  hat,
soll  auf  einer  anderen  Universität  zugelassen,  auch  überhaupt  kein  Studiren-