Uum -ner —
Landsturmmusterung. Die Loand-4%
für Rofenheim-Stadt sindet am
5. und 6. März, also am Freitag und Samstag
kommender Woche statt. Am §. März
kommen die Geburtsjahrgänge 1869 bis 1876
an die Reihr. die übrigen Jahrgänge am nächstsolgenden
Tag. Das Musterungslokal ist im
Hofbräuv. Wir machen auf die amtliche Bekanntwachung
in der heutigen Nummer des „Rosenheimer
Anzeiger“ aufmerlsam.
Ueber die Bereitung von Backwagen
bestimmt eine Ministerialbelanntmachung:
Jur Bereitung von Kuchen im Sinne der
buur reitung vo- vom 5. Januar über die
Bereitung von Backwaren 8 1 Abs. 3 dürfen
nicht mehr als 10 Gewichtsteile Weizen= u. Roggenmehl
auf 100 Gewichtsteile der Backmasse
verwendet werden. 2. Die vorstehende Anordnung
gilt für jede Art von Kuchenbereitungalso
für Bäckereien und Konditoreien, auch wenn
diese nur einen Nebenbetrieb bilden, für Konsumenten-Vereinigungen
und für Haushaltungen.
Verkehr mit Kraftfahrzeugen. Die
Norddeutsche Allgemeine Jeilung teilt über die
Verordnung des Bundesrates betreffend Einschränkung
de: Veriehrs mit Kraftfahrzeugen
solgende? mit: Durch die neue Ver. ronung wird
der Verlehr von Kraftfahrzeugen auf den öfsentlichen
Straßen und Plätzen vom 15. März
1915 ab von einer erneuten Zulassung abhängig
gemacht, die nur erteilt werden darf.
menn für den Verkehr ver Fahrzeuge ein öffentliches
Bedürfnis beneht. Wird einerseits Vorsorge
dahin a#troffen, daß von rund 50000
Kraftwages, die zurzeit noch im Verkehr seiv
dürften, in der Zutunft etwa die Hälfte von
den Straßen verschrinden wird, so sind doch
Endererseite Ausnahmen in genügendem Umsang
vorgesehen, um den berechtigten Interessen
auch fernerhin zu genügen. Insbesondere werden
bei der Zulassung von Lastlraftfahrzeugen
: Bedürfnisse des Gewerbebetriebes angemesvier
Berücksichtigung finden.
Jugendabteilung des kath. Frauenbundes.
Vergangenen Mittwoch versammelte
die Jugendabteilung des kath. Frauenbundes
wieder eine stattliche Anzahl Mitglieder
und Gäste in ihrer Runde. Und es war auch
gar nicht erstaunlick, daß sie so zahlreich der
Einladung gesolgt waren, da ja ein Vorteagsthema
auf der Tagesordnung stand, das vorzüglich
in die gegenwärtige Zei ibi nämlich:
„England und sein Vo eschid
hat sich die diesnn ieF. Nio Lecchleuthner,
die durch einen früheren Vorttog noch
in guter Erinnerung steht, ihrer Aufgabe entledigt.
Es gelang ihr, recht lebendig und charakteristisch
uns die Natur Englands und seiner
Bewohner zu schildern, hatte sie doch 10
Monate auf dieser Insel jenseits des Kanals.
verbracht. Ihre Ueberfahrt Calais-Dover und
einen Aufenthalt in London streifie sie in Kürze.
um dann recht anschaulich die Schönheiten der
(Hrafschaft Devonshire an unseren Blicken vorüberzielen
zu lassen. Eine treffende Charakteristik
des Engländers als Geschäfts-, Gesellschafts=
und Spxortsmann, sein häuslicher Kreis,
das Leben am Meere, wo die Referentin Gelegenheit
hatte, die herrlichsten Naturschauspiele
bewundern und fleißig dem Wassersport huldigen
zu können, endlich ein Bild der Sonntagsstille
in englischen Grohstädten, wenn zahlreiche
religiöse Sekten ihren Gottesdienst feiern: all
das wurde mit Spannung hingenommen. Ein
Wahltag in England brachte die berüchtigten
Suffragetten in Erinnerung, die jenzt ihre Kraft
in den Dien: des Krieges stellen. In kurzer
Berührung der Gegenwart und der Ursachen
des Konflikts mit der britischen Nation, erwähnte
die Rednerin, ni# schon früher dort dem
deutschen Geist, der deutscien Kraft dennoch
Berunderung zuteil wurde. Zum Schlusse erzählte
sie noch in launiger Weise eind Otternjagd,
die sie selbst mitgemacht, und illustrierte
ihre Rede durch mehrere mitgebrachte Sehenswürdigkeiten.
Mit Beisall wurde nicht gelargt
und in der Diskussion manches mit Eiser bestätigt.
Darnach folgte durch die Leilerin der Jugendabteilung
eine kurze Biographie der Gründerin
und Ehrenpräsidentin des kath. Frauenbundes,
Frau Geheimrat Dr. Hormann, die
an demselben Tag ihren 70. Geburtstag seierte.
Zugleich wurde auch ein Ueberblick über die
grundlegenden Beratungen und den Aufbau unserer
— #egeben. Lebhaft besprach
man einige reinsangelegenheiten und
trennte n dann mit dem Wunsche, sich in nicht
allzuferner Zeit wieder in diesem Kreise treffen
zu können. J.
Rabatt-Sparverein Rosenheim.
Am 24. ds. Mts. fand die erste ordentliche
Mitgliederversammlung des Vereins statt. Der
Jahresbericht läßt einen günstigen Stand erlennen,
indem er sagt: „Als wir am 4. Januar
1914 den Rabatt-Spar-Verein Nosenheim ins
Leben riefen, wurde von vielen Seiten gesagt,
daß der Vetein hier am Platze nicht lebens.
fähig sei. Und was haben wir erlebt? Mit
22 Mitgliedern wurde der Verein gegründet,
und heute zählt er 64. Trot vieler Anfeindungen
und trotz des Kriegsjahres waren die Erfolge
Üüber alles Erwarten gut. So wurden
für 15 860 Mk. Rabattmarken verabsolgt, was
allerdings ein bedeutendes Opfer der Mitglieder
bedeutet. Wir glauben, daß dieses Opfer
Acht rergebens gelracßßt wurde, denn die Mit-——————.——
! glieder haben sich dadurch nicht nur ihre alten
Kunden weiterhin gesichert, sondern eine große
Zahl neuer dazu erworben. Dah der Verein
beim kaufenden Publikum gute Aufnahme gesunden
hat, geht daraus hervor, daß 1598
Sparbücher im Betrage von 7990) Mk. zur Einlösung
kamen, daß das Nadattsystem stets in
weiteren Kreisen Anllang findet, ja sogar bei
der Landbevölkerung immer weiteren Fuß faßt.
Daß das Unternehmen st0 gesunder Grundlage
osebaut ist, zeigt, daß für Vereinszwecke
1699.44 Mk. verausgabt wurden, und dah ein
Vermögensstand von 385.50 Ml. vorhanden
ist. Es soll nun nicht bestritten werden, daß
durch den Krieg, durch immerwährende Steigerungen
der Einkaufspreise, die erschwerte, oft
fast unmögliche Beschaffung der Ware us#w.
es oft kaum möglich ist, einen Verdienst zu erzielen.
Wir sind jedoch der festen Ansicht, daß
bei treuem Zusammenhalten aller die schwere
Zeit überwmunden wird und daß wir uns beim
kaufenden Publikum ein solches Maß von Vertrauen
und Juneigung erringen, daß uns in
kommenden guten Jeiten unsere Opfer doppelt
eingebracht werden.“ Die durch Los ausgeschiedenen
zwei Ausschußmitglieder wurden wieder
gewählt, ebenso die beiden bisherigen Revisoren.
An Stelle des auf dem Felde der Ehre gesal
lenen Herrn G. W. Kellermann wurde Herr
Ladwig Kellermann als stellvertretender Revisor
gewählt.
Ein Wohltätigkeitsfest veranstalter
die Freie Turnerschaft am kommenden Sonntag
im Saubräusaale am Ludwigsplatz. Es uird
zugunsten der im Felde stehenden Mitglieder
und ihrer Angehörigen abgehalten.
Ein neuer Roman beginnt in der vorliegenden
Nummer des „Rosenheimer Anzeiger“.
Er betitelt sich „Der neue Bantdirektor“ und
wird geuiß allgemein fesseln. Dafür bürgt scho#r
der Name des Verfassers.
Verhaftu ng. Ein Taglöhner von
Glossan in Böhmen wurde wegen Fahrrade
diebstahls festgenommen.
Diebstahl. Aus dem Hausgange eines hiesigen
Hotels wurde ein schwarzer Damenschirm
zurt Achatgriff in Gold gefaßt, im Werte von
5 Mark entwendel.
Maul= und Klauenseuche. In der Gemeinde
Götting ist die Maul, und Klauenseuche
ausgebrochen.
Rlechliche Nachrichien.
Kriegswallfahrt des kath. Frauenbundes
nach Altötting. Interessenten
die Mitteilung, daß insolge der übergroßen
Johl von Anmeldungen in ganz Bayern der
Pilgerzug geteilt werden muß. Nosenheim
kommt erst am 8., 9. und 10. März an die
Reihe. Für jene, die nur zwei Tage ausbleiben
wollen, sährt ein Zug am Montag, den 8. ds.
srüh 32 hier ab und kommt 11.49 in Altötting
an. Wer nur einen Tag zur Verfügung
hat, tut am besten, Dienstag, den 9. ds. #ucs
früh 5.10 von hier abzufahren, um uchon 7.28
: in Altötting zu sein. Heimfahrt für beide Par-I
mthcnStagabcudSJZdlnkunstmRoIen
Hmmslss Anntcldnngcn nimmt noch immer
entgegen: Frl. Mazx-Josephplatz oder
Frau —A P1, Münchnerstr. 8.
Aus Induftrie und Gewerbe.
Aktiengesellschaft für Maschinenpapier-(Zellstoff-)
Fabrikation in
Aschaffenburg. Kürzlich waren Mitteilungen
erschienen, daß die Gesellschaft dieses Jahr
dividendenlos bleiben und mit einer Unterbilanz
abschließen werde. Der Aussichtsrat der Gesellschaft
hat in seiner Sitzung vom 24. Februar
einstimmig die Bekanntackung folgender Mitteilung
beschlossen: „Die jüngsten in der Presse
erschienenen Angaben über Verluste und dadurch
notwendige Abschreibungen sind im wesentlichen,
wenn auch nicht der hie und da genannten
Höhe nach richtig. Der Aufsichtsrat mußte
vor kurzem feststellen, daß solche Verluste durch
ohne sein Wüsen erfolgte Gewährung von Krediten,
Cingehen ron Bürgschaften und Uebernahme
von Beteiligungen in Verbindung mit
der seit einiger Zeit ungünstigen Konjunktur
der Papierbranche durch den Weltkrieg entstanden
sind. Der genaue Betrag läßt sich erft übersehen,
wenn die Bilanz für 1914 vorliegt, deren
Herstellung tunlichst beschleunigt wird unter der
Zuziehung einer Treuhandgesellschaft wie seit
Jahren. Um diesen Verlust unter Aufrechterhaltung
von Reserven zu decken, um ferner den
Aktionären eine allenfalls jahrelange Dividenlosigkeit
zu ersparen und eine rasche Gesundung
der Gesellschaft unter Heranziehung neuer Mittel
vorzubereiten, erscheint es nicht ausgeschlossen,
daß der Aufsichtsrat der nächsten Generalversammlung
die Jusammenlegung des Grundkapi,
tals in einem noch zu bestimmenden in
Vorschlag bringen wird. Für die Eläubiger
der Gesellschaft, besonders die Obligationsbesitzer,
besteht keinerlei Grund zu einer Belnruhi.
gung.“ Die Gefellschaft, die mit 12 000 000 Mk.
Aktienkapikal arbeitet, erzielie woch im Vorjahre
elnen Reingewinn von 1 385 993 Mk. und vertellte
in den letzten 7 Jahren immer 8 Prozent
Dipidende.
—-S
Neues Abonnement für Mänz.
Der grobße Weltkrieg tobt weiter u. hält das
Interesse aller in größter Spannung. Mit
Ungeduld werden die Nachrichten von den einzelnen
Kriegsschauplätzen erwartet. In den verflossenen
Kriegsmonaten hat der „Rosenheimer
Anzeiger“ gezeigt, daß seine Berichterstattung
über alle Vorgänge im Osten und im Westen
prompt und zuverlässig ist und auch durch die
Hroßstadtürese nicht übertrofsen werden kann.
Das hat unserem Blatte in weitesten Kreisen
neue Freunde gesichert. Wie bisher so werden
wir es auch in Zukunft halten. Es ist unser
Bestreben, durch möglichst schnelle, beste Berichterstattung
unsere Leser auf dem Laufenden
zu halten. Wer also für die Zukunft ein
votzüglich inso#miertes Blatt lesen will, der
bestekle das Abonnement auf den „Rosenheimer
Anzeiger“. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen
an. In unserer Expedition u. bei unseren
Agenturen können Abonnements jederzeit bestellt.
werden. Much auf das Feldabonnement für
unsere tapferen Kämpfer machen wir aufmerlk.
sam. Unsere braven Truppen wollen nicht nur
erfahren, wie es auf den einzelnen Kriegsschauplätzen
aussieht, sie wollen mit Nachrichten aus
der Heimat versorgt setn. Der beste Vermittler
ist die tägliche Zeitung. Unsere Erxpedition
nimmt Feldpostabonnements jederzeit gern entgegen.
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Vergnüguugsanzeiger.
Im Stadt-Kinematograph (Mat-Fosephplatgz)
gelangt Samstag. Sonntag und
Montag außer interessanten Aufnahmen vom
Kriegsschauplatze ein herrliches Schauspiel zur
Vorführung: „Goldene Herzen in eiserner
Zeit“", masurisch: Novelle in 3 Akten von Walter
Schmidhäßler. Alle Freunde des Stadt-Kinematographen
seien besonders darauf aufmerksam.
Der Welttirieg.
Letzte Telegramme bis nachmittags 3 Uhr.
Amtliche Meldungen des WTB.
Die Kriegslage.
WTB. Großes Hauptquartier,
26. Febr., vormittags. Amtlich.
Von beiden Kriegsschauplätzen ist nichts Wesentliches
zu melden.
den
Oberste Heeresleitung.
r— 4
Der Gefangenenaustausch.
WITB. Berlin. 26. Febr. Die franz. Regierung
hat sich mit dem Austausch der dienstuntauglichen
Kriegsgefangenen einverstanden erllärt.
Der Austausch wird voraussichtlich vom
3. März ab über die Schweiz erfolgen.
Die deutsche Blockade.
Amsterdam. 26. Febr. Die Londoner
„Daily Mail“ schreibt: Seit 6 Tagen ist die
deutsche Blockade in Kraft, seit 10 Tagen ist
sie angekündigt. Wo bleibt die Antwort der
Verbündeten? Seit 15. Febr. hören wir Drohungen
gegen Deutschland. Churchill sagte, der
große Druck der Flottie werde prompt gegen
Deutschland ausgeübt werden. Am 19. Febr.
warnte Grey Deutschland, gestern sagte Asquith,
daß Repressalien überlegt würden, Man
weiß also auch noch gar nicht, was man will.
Die englische Nation lebt in der Illusion,
Deutschland sei streng blockiert, inzwischen ist genau
das Gegenteil der Fall. (3.)
Ein englischer Trupentransport
gesunken.
Berlin, 26. Febmar. Eine Meldung aus
London besagt: Nach einem Telegramm aus
Eastbourne (im Süden Englands bei Beachy
Head) ist am 24. Februar nachm. 4 Uhr ein
Dampfer mit 1300 Mann untergegangen. (Z.)
Die vernichteten englischen
Dampfer.
Berlin, 26. Febr. Die holländische Zeitung
„Tjid“ stellt fest, dab die Liste der nach
dem 18. Februar auf Minen gelaufenen oder
torpedierten gegnerischen Dampfer jeyzt 20 Na-FSamstag,
27. Februar 1915
Der Verkehr zwischen England und
Holland.
London, 26. Febr. Vom 8. März ab wird
niemand mehr von Tilbury oder Folkeflone
nach Holland reisen dürfen, der nicht eine amtliche
Bestätigung durch die Regierung Ett.
Echt englisch.
London, 26. Febr. Eine große Anzahl englischer
Frauen, an deren Spitze Damen aus den
ersten Gesollschoftsllassen, richteten eine Petition
an die Regierung, alle feindlichen Fremden
im dienstpflichtigen Alter zu internieren und
auch alle Frauen aus dem Gebiet im Abstand
von 30 Meilen von der Küste zu enlfernen. (J.)
Mit Beschlag belegt.
Petersburg, 26. Febr. Das Eigentum
der Gesellschaft „Deutscher Kaiser“ in Nilo
lajem und deren großer Hafenbetrieb ist seque.
striert worden. (3.)
Die Bukowina gesäubert.
Bukarest, 26. Febr. Die Nussen sind nach
mehrtägigen beftigen Artilleriekämpfen in der
Gegend von Bijan, dae sie stark befeflint hatlen,
vertrieben worden und haben sich fluchtartig.
20 Kilometer hinter den Pruth zurückgesogen.
Hiermit ist der letzte Widerstand der Nussen
gebrochen. Die Bukowina ist vollständig gesäubert.
(3.)
Abermaliger Angriff auf die
Dardanellen.
WITB. Konstantinopel, 26. Febr. Wie
das türkische Hauptquartier mitteilt, eröffneten
10 große feindliche Panzerschiffe gestern vormittags
10 Uhr von neuem das Feuer auf die am
Eingang der Dardanellen liegenden Forts. Das
Feuer dauerte bis abends 6 Uhr an, worauf sich
daun die seindlichen Schiffe zurückzogen. Nach
den gemachten Beobachtungen wurde ein Schiff
des Feindes vom Agamemnontyp und zwei andere
Panzerschifse durch das von den Foris
an der anatolischen Küste erwiderte Feuer beschädigt.
Wilkons Unbeliebtheit.
Neunport, 26. Febr. Wilsons Mayor-Kandidat
in Chicago, Frrin#e#lilt eine entscheidende
Nicz e den # orwahlen in
solge der Unbelieötheit Wilsons bei den deutschen
Wählern. (Z.)
Die amerikanischen Waffenlieferungen.
London, 25. Febr. Nach Mitteilungen aus
Neupork wird dort in finanziellen Kreisen erzählt,
daß eine rumänische Kommission, die nac
Amerika kam, bei den amerikanischen Wassem
fab#riken keine Jusicherung für Lieferungen U#r
lommen konnte, da alle Fabriken vollauf für die
Verbündeten beschäftigt sind. Daher konnter
keine rumänischen Bestiellungen untergebracht
merden. (Z.) Ist das virkliche Neutralität!
China und Japan.
Ropenhagen, 26. Febr. Die „„Nietsch'
berichtel: Die in China hervortrelende Einigkeit
zwischen Regierung und Volk hat in Tokio
eine unermartete Wirkung hervorgerufen. In
der Sitzung der Gesellschaft „Friede“, deren
Präsident Okuma ist, wurde beschlossen, der
Besserung der Beziehungen zusschen Japan und
den Vereinigten Staaten ernste Aufmerksamkei
zu schenken. Auf dem Vankett des aus Amerika
eingetroffenen Delegierten der Friedensliga
stellte der Minister des Aeußern in Abrede, daß
Japan China versprochen hätte, Tsingtan zurückzugeben.
Kopenhagen, 26. Febr. Eine Pelinger
Meldung besagt, der amerikanische Gesandte in
Peking besteht bei der japanischen Regierung auf
einer schiedsgerichtlichen Entscheidung des chinehisch
japanischen Ktonffittes 3
Wetterbericht
Wetterbericht für Samstag, den 27. Februar:
Fortschreitende Besserung.
Retlameleil.
Kindler. fü# ,
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· VIII-·- sr suchen
Ostse-,s«»,u
lsscsn nitht an
men umsaßt. 13.)
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