554 Theloncus
entzündung. -öncus, m. IS 24, 21: Brustwarzengeschwulst.
— Thelrinor, f.; —, —# #8 -J0:
s. Abde. — Them-a (gr.), n., —; -en [8 24, 3,
n., -tis!): Etwas, das — u. sofern es — als
Grundlage zur weitern Ausführung dient: Das T.
einer Predigt, Abhandlung 2c.; Glosse (s. d. 2); eincs
Tonslucks, einer Fuge, zu Variationcn (s. d.) 2c.; An
2 heterogenen Ttis [nach § 24, 2 st. Ttibus) zu
gleicher Zeit arbeiten. Deine 20, 43 c.; T. probändum,
der zu beweisende Satz 2c.; Gesprächs-; Haupt-;
Neben-T. 2c. atik, f.; 0: die thematische Aus= u.
Durchführung eines mußikalischen Grundgedankens
u.: die Kunst solcher Durchführung. tisch, a.:
sich an ein Thema haltend u. daraus entwickelt
(nam. Mus.). e (frz. täm), n., —; —#: Thema;
Erereitium (s. d.). — Themis (gr. Myth.), f.; 0:;
die Gerechtigkeitsgöttin; Gerechtigk., Recht; f. auch
Asterofd. — Thenach, n., —#; 0: s. Hagiographen. —
Thenardit, m., —eys; 0: ein dem Glaubersalz
ähnl. Mineral (nach d. frz. Chem. Theonard). —
Theodicer (gr.), f.; —ehyn: eine Widerlegung der
v. den Atheisten gegen den Theismus geltend gemachten
Gründe. — Theodolit (gr.), m., (u.),
—en, —(e)s; -eln): ein vervollkommnetes Astrolabkum
zu geodät. u. astronom. Gebrauch; auch:
Das magnetische T. r. 3 müler Ph. 2, 33 lzur Best.
der magnet. Deklination) 2c. — Thro--dulik (gr.)
f.; —e)n: Gottesdienst. -gamie, f.; —(eyn:
Vermählungsfeier v. Gottheiten; auch als symbolisches
Vorbild für menschl. Ehen. gnosik,
f.; -(ehn: Gotteserkenntnis (vgl. Theologie).
gonte, f.; -eyn: der v. der Herstammung der
Götter handelnde Theil der Mythologie. ratie,
f.; —Xeyn: Gettes= — u. mißbräuchl.: Priester-Herrschaft,
Reich (vgl. Nomo-, Diablo-kralie):
Thcokrätisch, a., der T. gemäß 2c. —äter, m.,
—s; uv.: Gottesdiener: Theolätreentik, l.:
Lehre vom Gottesdienst; „te 1.: Gottes-Dienst,
Verehrung; eisch, a.: darauf bezügl. -lepfie,
s.; —+eyn: göttl. Begeistrung. -log, m., -en,
(□s); —en: Gottesgelehrter: Tnt, m., -cn,
(—); Sen (vgl. Physikant). Fischan B. 18b ꝛt.:
handwerksmäßiger T.; T—äster, m., —#; uv.
After-T., s. Ss. —logefon, n., —; 0: auf der
griech. Bühne der Platz für die erscheinenden Götter;
bildl. Naumer Nachl. 2, 44. —ögia, f. [8 24,
1): Theologie: Candidätus (s. d.); Doctor (s. d.)
theolõgiæ 2c. #logit, f.; —(ehn: Gottes-Lehre,
.Gelehrfamkeit: After-; Föderal= (s. d.); Moral-;
Nalural-; Pastoral-; Rocken-; Schul-; Streit-; Vermitllungs-T.
2c. -lögisch, u.: auf Theologie
oder Theologen bezüglich, sie betreffend, ihnen
gemäß 2c. ogisiEren, intr. (haben): sich
in theologischer Anschauung, Weise behaben,
bewegen ꝛc. —giom(us), m., uv.; -ismen:
theologisierendes Thun, Treiben 2c. D#ns. 17, 2,
807; Scherr Stnd. 2, 48. logümenon, n.,
—6 ; -na: theologische Aufgabe, Abhandlung, Beschäftigung
ze. machiks, f.; —ehn: Götterkampf
(vgl. Gigantemachic). -magse, f.; -mägisch, a.:
s. Theosoph-ie, lsch. -mant, m., -en, (s); -en:
Throxenien
Wahrsager aus göttl. Eingebung, auch T-is, m.
Dazu: Tie, 1.; —(ehn: solche Wahrsagung;
t-isch, a.: darauf bezůgl. -morphism 2c.:
Anthropomorphismic. -nomũĩe, f.; Aeyn: göttl.
Gesetzgebung. phanik, f.; —eyn: sichtbare Erscheinung,
Offenbarung Gottes od. eines Gottes.
DMus. 16, 2, 675; Sch. 90a; W. 16, 95 ff.; 125;
21, 215; 24, 236 c. -phänt, m., -en, (J59);
—en: ein einer Theophanie Gewürdigter: Teisch,
a. philanthrop, m., Sen, (—s); —en: „Gottu.
Menschen-Freund“, Mitglied einer theistischen
Religionsgenossenschaft in der ersten frz. Revolution:
T#äsmus, m., ihre Lehre; auch
Theanthropophil (m., -en; —en); e, k.
-phobifr, k.; 0: Gottesfurcht. plästik, #.; -en:
Darstellung v. Götterbildnissen. plegis, plerle,
f.; —-(ehn: tödtl. Apoplerie (s. d.). -pneuftisé,
f.; -(ehn: göttl. Inspiration. pornise, (.;
—eeyn: Hurerei der Gottesdiener. -pfe, k.;
#en: Theophanie 2c. — Sth)eörbe (frz.), k.;
—n: lautenähnl. Tonwerkzeug, s. Ss.; auch:
Diörben. #leming 167; poln.: Teorban, dazu:
-ist, m.: Sänger zur T. wp. Volksl. d. Pol. XXI.
— Theör-e (gr.), m., —n; I—n: (im alten
Griechenland) ein zu einer Feierlichk. von Staatswegen
Abgesandter. BMus. 17, 2, 197. ei, 1.;
en: (vralt.) Theorie. K. Gel. 143. -Em, n.,
—Ceys; -e: T., Ta § 24, 3, n., #tis): Lehrsatz:
Tätisch, a.: aus Teen bestehnd c. éliker, m.,
—8; uv.: wer sich nur theoretisch mit Etwas beschäftigt,
Ggstz Praktiker; Empiriker. ticus, a.;
m. 18 24, 2): Theoret-isch; zifer. ktisch, a.:
(nur) in der Theorie; ihr angehörig 2c. (Ggstz
praktisch): Die t—sten Bedenken. Uaiß. 22, 97 cc.
cetisieren, intr. (haben): eine Theorie aufstellen;
nach solcher verfahren 2c. ié, f.; —(eyn: 1) die
der Praris (s. d. 1) od. den gesammten Erfahrungen
einer Kunst, Wissenschasft 2c. zu Grunde liegende
wissenschaftl. Lehre, wonach Alles auf allgemeine
Prinzipien zurückgeführt u. darauf begründet wird,
— oft im Ggstz zu der (widerstreitenden) Praris
(orgl. Poly-t.): TAehn · Schmied rc.; Emanations-=
(s. d. u. Ggstze); Heils-; Kunst-T.;
Die Darwin'sche Selektions-T. ic. — 2) im alten
Griechenl., die Entsendung v. Theoren (s. d.),
Festgesandtschaft; auch: Eine Personifikation der
heiligen T. (Hee), welche die Athenäer nach Delos
zu senden pflegten. Ross Ins. 2, 11 2. Siher, m.,
—s; uv.: Tyeoretifer. H. R. 9, 190. -ikon, n.,
—8; 0: im alten Athen, eine Kasse zur Bestreitung
der für Schauspiele 2c. nöthigen Ausgaben, aus der
auch die ärmern Bürger Eintrittsgeld fürs Schauspiel
empfingen rc. Kriegk 1, 407. -ist, m., Sen,
(§); -en: Theoretiker. — Theô-oph (gr.), m.,
—en, (—§#); —en: ein „Gottesweiser“; wer eine den
gewöhnl. Menschen versagte Anschauung u. Erkenntnis
des Göttlichen besitzt od. zu besitzen wähnt
(ogl. Mystiker). Dazu: Tie, f.; tlisch, a.
hiohos, k.; 0: Mutter Gottes. Cuiher 8, 1 33a rc.
kreusen, pl.: eln mit Kampfspielen gefeiertes Fest
des Apollo theoxenios, woran alle Götter als