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K. 17.
Werden in einem auswärtigen Staate
durch Gesetze oder besondere Verfügungen
entweder Fremde im Allgemeinen oder Beierische
Unterthanen insbesondere von den Vortheilen
gewisser Privatrechte ausgeschlossen,
welsche nach den allda geltenden Gesetzen den
Einheimischen zustehen, so ist gegen die Unterthanen
eines solchen Staate derselbe Grund"
satz anzuwenden.
. 18.
Zur Ausübung eines solchen Retorssons=Rechts
muß allezeit die besondere Königliche
Genehmigung erholt werden.
S. 19.
Fremde, welche mit Königlicher Erlaubt
niß in dem Königreiche sich aufhalten, genießen
alle bürgerlichen Privatrechte, so lange
sie allda zu wohnen fortfahren, und jene
Erlaubniß nicht zurückgenommen 1##t.
München, den 26. May 1818.
(L. S.)
Zur Beglaubigung:
Egid von Kobell,
Königl. Staatsrath und General,
Eectetaire.