lcnes Tulemurt vuruuorg auhberir o##lunm aufgenommen
wurden; mehrere Vorstellungen er.
hoben sich weit über die Durchschnittshöhe einer
Prerinzbühne, dank namentlich der vorzüglichen
Kräfte, die dafür zur Verfügung stehen. Um
jedermann den Besuch einer gediegenen Vorsteliung
zu ermöglichen, jat er sich entschlossen,
die Wiener Operette „Der liebe Augustin" , welche
in Musik und HLamlung eine so auherordentlich
freundliche Aufnahme gesunden Lat,
als sogen. Volksvorstellung zu billigen Preisen
heute Samstag-Abend zu wiederholen.
Mari on Gerner, die gefeierte Sängerin, als
einzessin, Leo Wanaus als echtes Wier#er
8 nd in der Rolle des lieben Augutin —
schen diese zwei Namen sorgen dafür, daß die
Aufführung allen einen großen Genuß bringen
wird. Wir würden es daher sehr begrüben,
wenn gerade dieser billige Abend so gut
besucht wäre, wie er es reichlich ve rdienen
würde. Die reizenden Mclodien, die spannende
Handlung und das kreffliche Zusammenfpiel,
all das wirlt zusammen, um den heutigen Thraterabend
besonders zu empfehlen. Der Sonntagnachmittag
bringt noch die „Försterchrift!“
und der Abend eine Neuaufführung „Filmzanber“.
Voraussichtlich wird die Sailon erst am
kommenden Dienstag zum Abschluß gelangen.
Wir wünschen dem Ensemble für diese Tage noch
die besten Erfolge.
Stadttheater in Salzburg. Der
Spielplan für die Woche vom 3. bis 9. Mauist
wie folgt zangesetzt: Sonntag ee n“,
Montag „Sauberflöte“, Dienstag „Das Ma-##
aus dem goldenen Westen"“,
„Fidclio“, Donnerstag „Aida“ , Friitag „ Haif—-manns
Erzählungen“. Samstog „Carmen“.
Aus dem Gerichlssanle.
Ein Weinfälscher.
Candau (Pfalz), 1. Mai. Die hiesige Straskammer
verhandelte heute gegen den Weinkontmisssonär
und Weingutebesitzer Ferdinand Seitz
von Rhodt, der beschuldigt ist, seine Weinbücher
unrichtig geführt bezw. Eintragungen in diese
unterlassen zu haben; serner brachte er Wein
in den Verlehr, dem Obstwein und Weinsteinsäure
zugesetzt waren. Der Angeklagte ist gesiändig,
1911 und 1912 etwa 111 580 Liter
Obkstwein gekauft zu haben, dem er je ein Vieru#
Pfälzer und Ausländer Rotwein iungesetzt
Datle. Diesen Wein verkaufte er nun als deutschen
Rotwein, das Fuder zu 400, 4860—500
Mark, während er den Obsrwein um 180—230
Mark erworben hatte. Durch eine Kellerkontrolle
im Juni 1912 wurde die Verfehlung
aufgedeckt. Seitz wurde zu 3 Monaten 2 Tagen
Gefängnis verurteilt, 1 Monat 2 Tage
Untersuchungshaft werden angerechnet. sämtlicher
an pfälzische und elsässische Firmen verkauster
Wein, etwa 75000 Liter sowie 20 000
Liter Obstwein und 3000 Liter Weinfleinwasser,
werden eingezogen.
Bevölkerungsbewegung
im April 1914.
Katholisch.
Geborene:
Franz ola Frieda Büchner, Vaergebilsene
lind. Kranz Taver Fritz, Veriicherungeinspellorr
iind. Mathilde Anna Heinl. Bezirlsaritslelte.
lärslind. Frz. Paul Haslauer, Hausbesitzerskino.
Margaretha Pichler, Hotelportier#n:.
Johann Lukaseder, Starionsgehufenskin. Acoif
Kar! Friedl. Kaufmannslind. Maria Kres
„entia Heiserer, Steinmethlind. Berta Maria
Huber, Händlerslind. Maria Elisabeth Notirminier,
Metzgermeisterslind. Anna Maria Schmig,
EELEIIIIII—
arbeiterelind. Philippina Kregzenzia Brülle,
Gawirtelind.
Gelraute:
Frz. Sales Klinger, Diplom-Landwirt, mit
Frarzista Gareis, Hauabesitzerstochter von Pai—
jau. Ludwig Tuma Kucera, Taglöhner, mit
Margaretha Biersad, Gütlerstochter von Wolferereut.
Frz. Josef Schwind, Zimmermeisier,
mit Maria Bogner von Frontenhausen. J#bann.
Bapt. Sedlmaier, Müller, mit Alma IdaKohn,
Maurerstochter von Holzhausen. Mar Wirsiug,
Fabrikarbeiter, mit Elisabeth Weidner,
Korbflechterstochter von Elsendorf. Karl Friedrich
Trau, k. Notar in Hornbach (Pfalz), mit
Auguße Friederile Heimer, k. Justz ratstochler,
non Bier. Dr. Hermann Probdst, k Riegieng
Atzessist in Ansbach, mit Friederike Wilklelmine
Heimer, k. Justizrats= und Notarstochter von
hier. Johann Georg Multerer, k. Amtsge richts-=ekretck
in Bilsec, mit Ida Anna Lüttich,
Privatierstochter von hier. Josef Kuoll, Lohnhlächter,
mit Walburga Gabler, Bergarbeierstochter
von Penzberg. Josef Buchelc,
Schwe nehändler, mit Kreszenz Eisenman= : Güt-Trölochter
or von Oberhummel. Gustav Martin,
rokurist, mit Maria Herschl, Geschäftsführerslochter
von Dorfprozelten. Leopold Bauernfeind,
Schlostergehilfe, mit Katharine Kallschmid,
von Redenfelden. Josef Zellner, Schäfflergehilfe
mit Ama- *“- Köchin von hier. Josess
Seidinger, Bahnarbeiter mit Ursula Datz,
Dienstimagd von hier.
Gestorbenc:
Georg Linnerer, Forstrottmeisterskind, 4
Mn alt. Anna Ehle, Schreinermessterslochter,
26 Ursula Luginger, ehem. Köchin, 71 J.
M. azkoretha ulzenberger, Taglöhnerslind,
ton. Josefa Reischl, Taglöhnersfran, 41½
Jahre. Maria ihelsberger, Güterschaffners-Rünmee,
95 J. Kath. Ascher, Wasserbauarbeitersfrau.
7 5 J. Margarelba Nickl, Privatierswitwe,
81 J 5. Paier Kasiner, Säger, 6312 Piltoria
Homonn, Spenglermeisterslind, 3 J. Ludwina
Tortner, Bahnarbeiterslind, 3° 1 Mon# Matth.
Stadlerk. Straßenwärter, 40 J. Anng Hartl,
Stattonêdienerswitwe, 7812 Jahre. Kath. Mauracker,
ehem. Köchin, 90 J. Anton Muller,
Megvermeisterssohn von Aibling. 9 J. Theresia
Winzer, Sägerslind, 10 Mon. Franz
Irg, — 71. Mon. Josef Klingler,
Süger, 19 J. Josefa Konrad) Hilfsbahnmärterswitwe,
86 J. Katharina Adamosto,
Prir atiersgattin, 5812 J. Franz Wimmer, Wagenwärter
391: J. Josesa Burrucker, Privalierswitme,
69 J. Elzellenz Ferdinand Ritter
voen Klemm, 1. Staatsrat und Ministerialrat
62 Otto Oswald, Kunstmühlbesihzers-Fetn.
40 J. Anna Kaiser, Maschinenschlofserswuwe,
69 Franzisla Sedlmaier, Mehgersal#twe.
65 J. Elisabeth Holzucr, Bahnarbeitershad.
52 Mon. Andreas Kurzeder, Taglöhner,
. Theresia Vogl, Nachtseuermannsg gtiut
e Bartl, Zimmermannsfohn, 10.
* Andreas Held, Mchgerslind, 1 3.
2 Mon. alt.
Protestantisch:
Geboren: Ilse Maria Denninger, Reallehrerskind;
Artur Mar Friedrich Wilhelm Erdmannsdorffer,
Korrektorslind.
Bücherschau.
„Die Staalopensionisien Bayer 9
und ihr Kampf um das Rech!“ int der
Titel einer Broichure, die den Rentamimann
a. O. Wilhelm Trieb, Vorfitzenden des Landeeverbandes
der Slaatepensionisten, in Regen?.
burg zum Auntor hat. er sachverständig: Verfasser
gidt in rein sanhlill- r. von jeder Parleipolitil
sich freibaltender Weite ein anichauliches
und überieugende: Material, um das den
verdienten allen Beamten angetane lluricht
nachzumeisen. Aus Geleilwort ist cin Brief des
Prosessors Piloty in Wursburg, des Herausgebers
des neuesten Kommentars zum Tayerischen
Verfaisungorichte, beigegeben. in deni es
Bei##t: „Ich riipf finde es mit Ihnen und Ihrem
Vereine ols eine unberechtigie Härt#, ran das
neue Beamtengeich die den seither Angesrell—
len gewährlen Rarzüge nicht auch wenigsens
zum Teu den Altnensionisten zugewend et hat.
Fehlie es an (Geln hiezu, so hätle ja kadurch
Abbilfe geich asien merden lönnen, daß für die
Uebergangszeit in die Besserstellung die Neupensionisten
mit den Altpensionisten sich in jeiien
gehabt Dätten.“ Die Broschüre, die allqmeinco
Interesie bal, ist in den hiesigen Buchhandlungen
im Vreise von 40 Pfg. erhäll—
lich. Milglieder des Rofenheimer Pensionistenvereins
lönnen jie beim Vereinslassier, N#uban
11, oder beim Scheiftführer, Frühlingsir. Z1I,
zu 15 iq. erhalten, da die Preis differenʒ
auf die Vekctssskasscnlscknonnncnwm
Letzle Uachtichten.
München, 2. Mai. Unter den Verwallungen
der größeren bayerischen Städte schwe.
ben Verhandlungen, dem König bei der Vollerndung
seines 70. Lebensjahres im nächsien
Jahre ein Ehrengeschen! zu geben.
Landshut, 5. Mai. Der Infanterist! Johann
Mühlbauer der 3. Kompagnie de s hiesi—
den Vataillons entsernte sich von seinem Trupnenteil,
um von Eifersucht getrieben ein
armeinen Rachealt aus nüben. Mihlbaner
hatte hier cin Verhältnis mir einem Mädchen,
das ihm von einem Mühlburschen abwemig
Watt worden war. Er begab sich deshalb
In hiet nach Oberbegelbach, wo die Eltern
Mublburschen ein Anwesen besitzen und
Föh dieses niederbrennen. Das Feuer
murde indes von ihm an ein salsches Anwesen
gelegt und so fielen seiner Rachsucht das Brunneriche
Anwesen und das des Wagners Braun
zum Opfer. Nach Verübung der Tat stellte
er sich der Gendarmerie in Mallersdorf, die ihn
gestern bei selnem Truppenteil wieder einlicjer!
4
Eslwangen. 2. Mai. In der vergangenen
Nac,“ gerict der Unterlehrer Kirchmeier: mit dem
00 Jaohre arten Oberlehrer Kienzler in Streit,
in vesien Verlauf der Unterlehrer auf seinen.
Vorgesetzten mehrere Revolverschüsse ab.
gab, die aber nicht trasen. In der Wohnung
des Oerlehrers setzte sich der Streit sort, wobei
Hiromeier nach dem Messer griff und dem Oberlelhler
16 Stiche in den Bauch, die Seite uno
linken Unterarm beibrachte, der die Schlagader
durchschnitt. Kienzler brach blutüberströmt
zusammen. Der Arzt konnte nur konlalieren,
daßz Kienzler laum mit dem Leben
davonlommen wird. Der Täter ist in der Richlung
nach Schweighausen flüchtig gegangen und
onnte noch nicht ermittelt werden.
Münster i. W., 2. Mai. Ueber den I#
sen Waldbrand wird noch berichtek, daß
das Feuer sich bei dem herrschenden Winde
noch #mmer weiter ausbreitet. Militär ist zur
Hilfelcipung herbeigerufen worden. Schon auf
600 Meter Entfernung ist die Hitze unerträglich
coß.
Berlin, 2. Mai. Nach einer Korrespondenz
szoll der Wehrbeitrag 200 Millionen
Mark mehr crreicht haben als die gesordirte
Milliarde.
Verlin, 2. Mai. Im Marincetat find
Borderungen eingesetzt, die für gansjährige, reiwillige
Mebungen der Secoffiziere des
Beuriaubtenstandes Mittel fordern. Wie vertautet,
sollen derartige freiwillige Uebungen
auch für Offiziere des Beurlaubtenstandes im
Hrerc zur Einführung kommen.
Rostod, 2. Mai. Durch ein gewallige
Sch adenseuer wurden in der Ortlschaft Bachuen
* Häuser eingeäschert. Der Brand
wurde durch eine Zigeunerin gelegt, die weigen
Beels abgewiesen wurde. —
Mailand, 2. Mai. (besiern Nachmittag
wurden in (Genna Kassenboten, die von
ciner Bankfiliale 150 000 Lire nach der Zenttale
tragen sollten, von zmei untelannten Männern
nber sallen, niedergeworfen und des Geides
verauynt. Einer der Boten gab drei Revolver
schüsie auf die Räuber ab, ohne zu trefsen,
einer der Räuber konnte eingeholt und festg:-nammen
weorden. Der andere, der das Geld an
sich genommen hatie, ist entkommen.
Nagasaki, 2. Mai. Der amerikanische
Vampfer „Sibiria“ ist an der Südspihe von
Fermosa gestrandet. Der Dampfer hat
520 Passagere an Bord. NO Mannschaft besieht
aus 280 Personen. 3 Schiff list n
größter Gesahr. Viehi aanderr Dampser
und etliche Kreuzer lind zur Hilfeleistung abnegangen.
Eine andere Meldung besagt, dab.
der Kapitän des Schiffes durch Fnnkenfpruch
nach Manila gemeldet hat, daß sich der Dampfer
nicht in Not befindet.
Eßersbeern Mlois Ranner, Schreinermeister,
ahre.
T bei Höhenmoos: Peter Schlosser, Han-Mlenvater.
72 Jahre.
illing: Johann Fischer, Oekonom zum
n 44 Jahre.
Ber bling: Frau Katharina Huber, 71 J.
Schlottham: Frau Maria Speckbacher, 52
Jahre.
Wetterbericht
für Sonntag den 3. Mai 1914.
Vorwiegend heiter, Nachtfrost.
10 Vocermeyer. Innewasse 40.
fanir Vorw.
sac
Rademnscher • Co., Slogburo, und d. Namen
—“»sn
Marien-Apotheke.
——— —
KGL# PAYTER-Hofrrcs##
ORCSEN
256 WaU FGER- örASSE
Woll - Stoffe
Seiden- Stoffe
Wosch- Stoffe
SAnmTticKE AOSP’UTZ - ARTKE
BLASEN nôcke.
Sack ENR- UNO
JalbEN- KLEIDER
ANFERTiGUNG NG NASS
isn % avesSt J 20 f. an Fontorat)
Nach Nürnberg, der Zentrate einer wellumspannenden
Industric. kommen allijährlich
Tausende von Handwerkern und Geiellen, um
Arbeit zu suchen. Das Gesellenhaus bietet alne
Konfesssonsunterschied jährlich lauend ugereisten
Gesellen freie Station, Gastfreundschaft und
licheren Hort gegen Ausbeutung und Verführung.
Hier sinden di: Jünglinge Ersatz füc
serne Elternhaus. Gelegenheit zur hernflichen
Anebildung, sinden Frohsinn und Scher; und
raterliche Freunde im Belannte. Kein Geringerer
als Se. Maj. König Ludwig von Bann
ist Protektor über die Gesellenvereine Bayeens.
Deshalb fordert den Gesellenhausban in
u Dnberg durch Abnahme von Losen a 1.10 M.
Die Ziebung ist bereits nächsten Samstag den
9. Mai zu Nürnberg. Ausgelost werden 6700.
Gewinne mit 60 000 Mk. bar Geld ohne Albzug.
VBerichte über Einbruchdiebstähle konnte wan
in letzter w#it wieder mehrmals den Tages-„enunge'
entnehmen. So wurden 3. B. einem
Privalier in Ingolstadt 800 Mk. Bargeld und
12 000 Ml. Wertpapiere aucs der Wohnung g2.
stohlen. Es sei deshalb wieder auf die Zweckmäßtaleit
der Bankdepots hingewiesen, welches
llommene Sicherheil gegen DTiebnahl
lund Feuersgefahr gewährieistet. Wertpapier:
und Urlunden lönnen entweder offen zur Aufbewahrung
und Verwaltung übergeben werden
oder der Kapitalist mietet ein Schrankfack, im
Trefor der Bank auf beliebige Zeit, verwahrt
darin seine Werte in der vorhandenen Kasse 11R
und verma'tet im übrigen sein Vermögen selbst.
Ein solches Schrantsach, welches unter Mitverichlus
des Mieters sieht, kenn zu jeder Zeit
rährend der Geichäftsstunden geöffnet werden.
Die Gebühren bei dieser zeitgemäßen Einrichtung
sind sebr mäßig. Das. Devotgeschäft
in vorstehender Weise pflegi auch die Bayc.
rische Handelsbank, Filiale Rosenbeim,
welche gedruckte Bestimmungen für diefe
Ge- chättesparte auf Wunsch abgibt und Besichlimung
gern gestatttt.
Wemüse Sauceog
schwache Suppen usw. erhalles augenb
— mit einlgen Tropsen
lkllch unwerhlelcbllohes Wobl ·
MAGGIEs Murae
Nleht miltkechen, erst belm Aorichten bei#gen.
#G½us Vlerae lai
sehr ausgleblg, mas verwende steis den WrresparerFrobefl. 10 P.
—