Full text : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

leldenmütige  Abwehr  unserer  Truppen  alge-WShlagen.
  Der  augenscheinlich  nom  Feinde  angestrebte
  Zweck  des  Durchbruchs  an  der  Straße
Jerusalem“  Nablus  in  gescheitert.

Vor  Erzerum  leisteten  die  Armenier  unferen
  Truppen  ernueren  Widerstand.  Nachdem
noch  gestern  unser  Angriff  kis  an  die  Drahilindernisie
  einer  besetigtfen  Ste'lung  vergetrggen
  worden  war.  wurden  alle  Hindernisie  in
glänzendem  Nachanon  überraunt  und  die

geindl.  Landen  umil#geworfen.  Uniere  Trup  pen
sind  in  Erzerum  eingerüdt  und  sie  bemulen
  sich,  die  von  den  Ameniern  reurfachten

Brände  zu  löschen.

Algemelnes  vom  Krieg.
Kriegerat  der  Tntente  in  London.
*  Basel,  16.  3.  Der  „Corriere  della  Sera“
meldel,  daß  eine  dritte  Ronsferenz  des  in- 



teralliterren  Kriege#rates  di  nia!  in  London
stallfindet.  Öie  Konsereuz  dursie  drei  bis

vier  Tage  dauern.
Stegemann  über  das  Eingreifen
Ja  dbans.
„Bund“  vom  10.
Jlervem:  ion  Japans
eili  worden.  Die

Erar  H  Nulm  olun  jen

Stegeman  u  schreibt  im
Märzt  Inzwischen  im  cine  —
in  Ostasien  zur  Ers  eorterung  gen
Westmächte  sind  mit
getrelen,  um  ein  Einzreis
meinen  Inter  sen  der
machen,  war  JFaran  meei  e.  l
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Machtzuwach  Graumer.  der  das  Gbeichgewicht
  im  Stüllen  8zan  #her  den  Haufen  wilfi,
das  sind  Fragen,  de  ier  nur  angemerlt  scien.

 

ngland.

Zum  Zchutzos  *!  *l  ialienischen
Plelfi  I  le
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Innelruck:  Bier  Deutsch-12



!“  68

 

*  Wien.
eine  Versammeung  n

 

Tiroler  Lauoer  arieien  lal#en  eine  Cntlichließung
angenomnte  eud
mit

in  der  ein  gemeinsames  Vorgehen
!  Reiche  in  Krieg  und  Frieden
kr  die  Kirler  und  Deutschen

sien  besenders  wichtig  ertlärt
wird,  daß  ria  die  Herfiellung  einer  Tirol
besser  schünenden  *  kieize  am  NRande  der  Südalpen
  mit  Einverieil  ung  der  aiten  deutschen  Gebiete
  der  ise  l  und  Sieben  Gemeinden,
Vladen  und  Jare  sowie  durch  Aur  erlegma
eines  auegiebi:  zen  Krie  deto  kenersatzes  Jlialsen
für  seinen  beispiellofen  Verrat  und  Treubruch  be-Hua
  und  pon  ähnichen  tückischen  Ueberfällen

uhunkt  abgelchreckt  werden  mässe.

dem

Demmer-  



 

 
 

im  Schulbetriebe  wicder  Ruäsin#t  genommen.

sind  lein  Geheimnis.

Pouurische  Nandschan.
Eine  politische  Geheimpolizei  in
Bayern.

Die  Andeutungen  der  Passauer  Tonanztg.
über  die  Tätigleit  einer  politischen  Geheimpo--lizei
  in  Bayern  ohne  Wissen  und  Willen  der
layerischen  Regierung  haben  die  sozialdemolralische
  Fraltion  des  Vayerischen  Landtags  zu
einer  Julerpells  tlUion  über  die  Angelegenheit  veranlaßt.
  Zu  den  Andentungen  der  Donau--Zeilung
  üler  die  Erillenz  einer  geheimen  Spitßzelorganisation
  zur  Ueberwachung  bayerischer  Mitlürger
  sagt  die  Passauer  Zeitung  in  ihrer  Nr.
5#9.  vom  11.  März.  Die  ebier  angedeuteten  Dinge
Die  schon  aus  Friedenszeiten
  her  aurüchige  Verliner  politische  Polzzei
liat  im  Kriege  ihren  Vereich  auch  auf  Bayern
aurgedelent  und  in  Müncken  eine  „Filiale“  errichlet,
  deren  Wirken  der  haycrischen  Negierung
und  zeirweise  auch  dem  banerischen  Kriegenn  zuiiterium
  sehr  p##  ein  lich  auf  die  Nerven  ging.  Die
Verliner  politicche  Polizei  verfolgt  nicht  nur

P#rote“  sondern  auch  „schwarze“  Pazifisten,  welch
ien  lere  in  Rom  und  Wien  verschiedene  der  Verliner
  polilischen  „Gel#eimrichtung“  nicht  genehm-Verbindungen
  ##flogen.  Reben  den  in  Vetracht
lommenden  Münchener  mililärischen  Stellen  kann
leionders  auch  die  polilische  Abteilung  des  dorligen
  Polizeipräfidiums  n#i  Näherem  zur  Sache

 

dienen.
Leulscher  Reichskag.
FVerlin.  13.  3.
Die  Verüaltuisse  de  gewerbiichen

Miltelstande  .
sigung  des  Rrichstages  begrün-Jr#!
  die  von  seiner

end  die  Ver-Mitteluan

.  lndntnktsumhdi
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daiz  die  Kle  iebe  netwendig  sind.  Die
urgen  1r  die  Gamllic.  der  cinng  genen  Hand.
loss  n  und  ton.
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In  der  benligen

der  Zenzrun
Naritei  eingemuachle
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Der  Krien  2cht:  viel  #.
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Wirkallen  m#n
ker  ansgebidet  werden.

z  linmem  mre  fur  Deulsch
de  RNiggesellsniten  il  dem
aben  zuges  tw#dn.
Horüen  Sitd  durch  Stillegung
«  «—--1snfmmuu

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g  von  Arbeits
sen  und  Krediten  inm  notig.  um  den

 
 

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eiberr  von  Stein  erwidert:  Di
*  tum  die  schwierige  Lage  des  gererb-  1
Cin  Pregramm  zur  Behelung  der
ihl  vorgelegt  werden;  hier  spielt
Nrhrrosen  und  Vrbeitskrästen
rlete  Vetriche
u:  benenden  ent'hbadigi  warden.  Die
d.  u  die  Xleinbetriebe  mog  s
-  tssxunknuutst
*  #lichsicz  tun.  Westere  Stiliegunge  T
*rl  i  den  groheten  uuni  feilen?  nich:  mehr  er-  |
a.  N.  *  hr  der  ½

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Hunptsorge
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Wir  versolgen  i
Mi###lizandes

en  gesunven  und
Die  Regierung;

 

1,  an  n  beit-  n.  die  Wunden
e  dem  Balt.  Turig  den  Krieg  zugeingt
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An:  Aul.  agdes  Zeumum#allgerrdeten  Gröber
zinrd  die  ——-  ULeirtechen.  i

Baneriichet  Caudiag.

*  Muünchen.  13.  3.

Kullushaushalt.  Die  Einheitsschule.
munüt  sragen.
Tehrerbildunganftallen  und  Vollchulu
  esen  ging  der  utzkusminilker  eingehend  auf
beiichiedenen  der  ausgeworsenen  Fragen  ein.  Er
Vver  iherte,  daßh  bi:  Unerrichfs#e#  Hallung,  den  im  Felde
delenden  Lehrerseminaristen  das  1.021#2  Enlgegenkommen
  ertgegenbringe:  beilritt  die  Nolwino#keil  der  Aufstellung
  von  Schuiartten  im  Hauptamle.  bezeichnele  die
Cniklarg  einc  cigenen  Padagogiums  fur  die  kunftigen
Lelrerbilner  als  noch  nial  spruchreif  und  versuherte,
daß  die  Beiurchlungen  wegen  unzurei.henden  Nachwuchsee
  von  mannlichen  Lehrkraften  nicht  gerechlserligl  seien.
Auf  die  Bedurfuisf:  der  Landwirkichaft  werde  auch  heuer
Eingehend
beiaßte  iich  der  Minimer  danm  mit  dem  Problem  der
von  Nednerin  der  Linlen  befurworteten  Einheilsschule.
Nach  grundiicher  Trwügung  des  Für  und  Wider  saßte
der  Minister  seine  Tuschauung  dahin  zusammen,  dah  die
Einheitshule  den  Vo:zug  nicht  verdiene  und  die  Sache
nonh  nict  auogereist  sei.  B#züglich  des  Lehrergeseyzes
r  er  noch,  duß  VWrsurältungen  wegen  ciner  Aerichterrung
  im  Hinklick  auf  die  Kinderzulagenversicherung
  unbegründet  seien.  Co  bestehe  begründete  Aus.
sicht,  daß  in  der  Herbsttagung  auher  dem  Lehrergesetz

Zum  Kapilel

die

 

 

 

nuch  die  Frage  der  Finderzulagen  gleichzeitig  mit  einer

wurde  so  schwer  verletzt
Sitelle  eintrat.

vorstellung.  Man  schreib:  un
lag,  den  11.  ds.  Mis.  ö  fneten  sich  die  Pforten
des  wundervollen  Vinsilsga!  es  im  Schl  *  Neu-Ueberprüfung

  der  Gehaltsordnung  zum  parlamentartschen
  Antrag  gebracht  wird.  (Bravo.)  —  Die  aufgeworsenen
  Kapitel  wurden  darauf  bewilligt.

Die  weilere  Debalte  gellaltete  sich  zu  einer  Kunstdebalte.
  Abg.  Osel  (ZQlr.)  vertrat  dabel  den  Wunsh,
daß  das  Gesühl  für  die  Kun't  in  Münihen  wieder  besser
  geweckt  werde,  dah  #:  Kunstler  und  Kunstkritiker
ibre  Aufgaben  als  Vollsausgaben  betrachten  und  daß
den  Auswüchsen  im  Kunsthandel  das  Handwerk  gelegt
werde.  Weiter  besprach  er  Münchner  Kunltfragen.  Abg.
Dr.  Gunther  (li?.)  erachtete  es  gleichfalls  als  notwendig,
daß  sich  Bayern  auf  dem  Geviete  der  Kunft  seine  tonangebende
  Stellung  bewahre.  Alg.  Schmid  (Soz.)
trat  für  ausreichende  Beschäfligung  der  Künillir,  Ueberlassung
  von  Kunst-  und  Bildwerken  an  die  Provinz
und  Schonung  von  wirllichen  Kunstwerken  bei  der  Metallbeschlagnahme
  cin.  Kultusminister  von  Knilling
gi.-g  auf  einzeine  der  vorgebrachten  Wünsche  ein.

Das  Kapite!  „Aufwendungen  für  Kunst  und  Wifsenschasten“
  wurde  darauf  bewl  lligt,  cbenso  eine  Relh:
weiterer.  Weiterberatung  Tonn  verrtg.

Hürchener  —

*  München.  14.  März.

Verhaftete  Diebin.  Aus  einem  Hoiel
an  der  Gvetheftraße  waren  Juwelen  u.  Schmucksachen
  im  Werte  ron  über  30  000  Mk.  gestohlen
  worden.  Als  Di  bin  wurde  ein  dort  angesiellt
  geu#esenes  23-zähri#es  Zimmermädchen  festgeilellt,
  welches  nach  dem  Diebstahl  nach  Dresden
  gefahren  war  und  von  den  telegraphisch
in  Kenminis  gesetzten  dortigen  Polizeibehörden
verhaflet  wurde.

Erlöhnung  der  Lustbarleits  ab  gab.
Mit  Rücksicht  darauf,  daß  der  Hauelalt  der
Stadtgemeinde  Munchen  für  1918  mit  einem
Fellleirag  von  91.  Viillivnen  Marl  abs  wliebt
lratsis  it  eine  Erhöhung

Luis-  anr  Uaritsabgabe  mit  MWunnn
vom  ersten  April  al,  wodurch  eine  Mehreinnalme
  von  111  Rüllion  erz'eit  werden  soll.  Die
Theaier  sind  von  der  Er#  körung  ausgenommen.

 
 

      
 
  

   

c  dor  v

kayeriiche  Nocheichles.

Beim  Stocksrreugen  getötet  wurde
der  Schusmeier  Alois  in  Feldlirchen
5  sheb##n  #von  Stöcken  wurde  Nager
rengtück  io  schwer  Zelroi#en,  daß

 

  

von  einem  S:
er  alsbald  eine  Leiche  war.
Schwerer  Un  ail.
der  Oeionom  Groguer  b##:
einem  elen  in  der  Lan#nnz  hehriisenen  Flugzeug
  erfabt  und  gelbtet.  Der  Unglücliche  hattle
einigen  am  Fiugislatz  ab  larienden  Fliegern  zugeselen
  und  babei  da;  landende  Flugzeug,  das
von  rückwmart#  fam,  übersenen.  Giopper  wurde
von  dem  Pr  opeiler  an  Kopi  gelroffen  und  hatte

einen  tödlichen  Schädelbeulh  erl##tten.

Von  der  Straßenbabnüberfahren.
Die  16-jähr.  Arbeilerin  Elise  Schwab  in  Nürnberg
  geriet  beim  Au'springen  auf  cinen  fahrenden
  Straßenbau#  agen  Unter  den  Wagen  u.

daß  der  Tod  auf  der
Ein  Wa.  genrad  zerqueischte  der
Unglücklichen  den  Kopf.

1  Schleihheim  wurde
seichgttrien  von

 

  

 

  

 

serisches  Dbertan.

Veunbeuern,  13.  S.  Wohltätigkeits-Am
  Sonnleuern,

  um  eine  große  Zahl  von  Gästen  und
Zühdrern  zu¼  einer  Vorstellung  zugunsten  des

dien  Kreuzes  auszunchmen.  Veranstalter  des
ch  rrächtigen  WMende  waren  detzzitig  kunitie
  Ilassen  des  Lazarets.  In  aufopsern-
  (diter  Weise  wurden  sie  unlersützt  von  lieleuswürdigen
  Damen  des  Schle  ofses,  die  alle
Mühen  nicht  achtend,  die  schönften  Nummern
des  Programms  übernommen  hatten.  Sie  bildeten
  mit  ihren  Darbielungen  die  „Sierne  des

   

Festes“.  Es  lann  mit  lurzen  Worten  eine  trefsende
  Schilderung  dir  ansgesprochen  kümilerischen

  Leistungen  nicht  geboten  werden.  n

teressenten,  die  eines  genußreichen  Abends  versichert
  sein  dürsen,  soll,  soviel  wir  gehört,  hiezu

noch  einmal  Gelegenbheit  gegeben  werden.

Nicht  vergessen  dürsen  wir  aber  das  allerliebste
7„  Gärtnerspiel“,  das  uns  die  lleine,  reizende  Gräfin
  Maria  Therese  und  ihre  herzige  Partnerin,
Baroneh#chen  cͤt  brista,  vorgeführt  haben.  Die
„sonnige  Jugend  im  Dienste  der  Wohltätigkeit"“.

In  rührendem  Opfermut  haben  die  beiden  kieinen
  Künstlerinnen  das  „erste  Lampenfieber“
herzhaft  überwunden  und  darum  gebührte  ihnen
auch  besondere  Anerkennung,  die  sie  allseits  gefunden,
  und  die  ihuen  a  leitende  Arzt  des
Lazaretto,  Herr  Dr.  Glasser,  Brannenburg,
ausgesprochen  hat.

Hrien,  14.  3.  Land  w.  Tagfahrtt.=  Die
ausreichende  Versorgung  des  Feldheeres  mit
Schlachtvieh,  Heu  und  Stroh  ist  gegenwärlig
von  größfler  Wichtigleit.  Um  den  Landwirlen
lierüler  und  über  andere,  für  die  Landwirtschaft
  wichtige  Fragen  Asftlärung  zu  geben,  wird
kommenden  Sonntag,  17.  März,  nachmittags  3
im  Saale  des  atn  s  zum  „Bayer.  Hof“
in  Prien  eine  lanbwe  chaftliche  Tagfahrt  abgebaiten
  we2den.  Herr  Scharna##l.  V#.#19
abgeordneter,  wird  in  derselben  über  den  brzeichneten
  Gegenstand  sprechen.  Angesich  4  &  hohen
Interessen  wird  die  landwirts  eboͤl  ·
lerung  sowie  .  Lauen  zu  arischohn.  tnuu
Sscheinen  eingel  "

 

Sosreilasstus  13.  3.  Jäher  Tod.  Am
k  hat  der  Kausmann  Berger  aus  Salzlurg,

  als  er  sich  ha  Bahnhrf  begeben  wollte,
unter  der  hies.  7  GWomintersüheing.  einen  Schlaganfall
  erlitten;  er  war  sofort

Sauerläch,  13.  3.  en  Unglücksfall
  Am  Samstag  wurde  im  Hosoldinger
Forst  ein  beim  Hokzjälen  beschäftigter  Arbier
von  einem  sallenden  Stamm  6  unglücklich  getrossen,
  daß  er  bewußtlos  liegen  blieb  und  seine
Einschaffung  in  das  Holziirchener  Krantenhans
notwendig  wurde.  Der  Bedauernswerte,  mil
Namen  Leonhard  Mitterer,  erlitt  einen  Schädelbrach
  dem  er  alsbald  nach  seiner  Einlieferung
erlag.

 

Kommnnales.

Oesfentl.  Gtzung  des  Kollegiums
der  Gemeindebevollmächtigten.
am  13.  März  1918.

Der  Situng  wohnten  20  Miiglieder  des  Kollegiums
  an.

Vorsitzender  Finsterwalder  gibt  ein  Dan#  Ehreiben
  des  Divilkabinetts  des  Königs  bekannt  für
die  von  den  städtischen  Kollegien  zur  galdenen
Hochzeitsseier  des  Königspaares  überreichte
kinr  und  die  damit  überwiesenen  Spen-Die

  Einrichtung  des  Licht-  und  Starlftromanschlusses
  im  städtischen  Lagerhaus,  das  Holschlossermeisler
  Wolf  als  Ersatz  für  die  geräumlen
  Gebäulichleiten  im  Grenzschlachtb  of  überlassen
wurde,  erforderte  einen  nachträglichen  Aufwand
von  1198,40  Mk.  Das  Kollegium  trat  dem
Mausactrelciul  nSn  Wonach  die  erforderlichen

Mittel  aus  der  Kasse  des  Grensschlachthofe
bewilligt  werden.

Die  Prü##ung  der  Rechnung  des  flädt.
Schlachw  ofe#s  für  das  Jahr  1915  ergab  foljende
J#sfern:  Einnalmen  56  850,99  Mk.,  Auss  halen
71707,02  Mk.,  Passivreft  12  356,03  Mk.  Die
Mindereinnal-  me  von  6650  über  den  Voranschlag
  binweg  ist  auf  den  durch  die  Zeiwerhältnisse
  ledingten  Rückgang  an  Schlachtungen
zurückzufül  ren.  Der  Neservefonds  weist  noch  ein
Vermögen  von  2373,03  Mk.  anf.  Eine  Einwendung

  geaen  die  Rechnung  wurde  nicht  erhoben.
Sizungen  hatte  da:

In  einer  ihrer  letzten
##legm  H
Summe  von  Ml.,
für  bauliche  Aenderungen  im  Arbeitsamt  abgelelmt.
  Die  Repierung,  der  der  Stadimagistrar
den  Beschiuß  unterbreitet  Paite,  gab  biesen  mi.
der  Anweisung  Zurück,  daß  vom  Koilegium  der
Gemeindelevollmächtigten  ein  neuer  Beschluß
herbeizuführen  sei.  Nach  kurzer  Aussprache
stimmte  das  Kolleginm  mit  allen  gegen  5  Stinmen
  der  Genelmigung  des  Postens  311

In  der  ausgedehnten

Geheimsibung

wurde  zunächst  der  Verkauf  des  Grenzschlachthofes
  behandelt.  Dem  von  G.-B.
Bauer  vorgelragenen,  umsangreichen  Vertrag--entwurk,
  den  die  gemischte  Kommission  mit  viel
Fleiß  ausgestellt  katte,  wurde  unter  Beifügung
verschiedener  unwesentlicher  Arbänderungsanträge
einmütig  zugestimmt.  Der  städt.  Grenzschlachtho'
wird  also  in  den  Besitz  der  Kleichhandelsgeselischaft
  übergehen.

Weiter  lamen  zur  Behandlun;  der  Antran
eines  städt.  Beamten  auf  Anrechmung  früherer
Dienstjabre,  sowie  Anträge  auf  Gewährung  von

Weihnachtsteuerungszulagen  für  1017  an  das
städtische  Lehrpersonal  und  an  die  Beamten  und
Arleiter  der  städt.  Betriebe.  Den  Sch'uß  bildete
  eine  ausgielige  Aussprache  über  den  ebedem
  beabsichtigten  Anlauf  kes  Greberichen

 

Schuhwarenlagere  zu  Zwmecken  der  siädtischen
Kriegsfürsorge.
Aus  dem  Sitzungsbericht.des

Stadtmagistrats  Nosenhein
vom  4.  .
7*“
Der  Jahreebericht  v#s  ehrcnamtlichen  Veilers

der  Altbe  leidungs  estelle,  Herrn  Rechtsrat  a.  D.
Erhard,  über  das  erste  Geschäftsjabr  vom  1.
März  1917  bis  28.  Febr.  1918  wird  mit  beslem
Dank  für  die  Mühewaltung  desselben  zur
Kenninis  genommen.

Der  Magistrat  nimmt  zustimmend  Kenntnis,
daß  auf  Grund  wiederholter  Beschwerden  an
das  stellv.  Generalkommando  die  Münchener-Bier
  verzapfenden  Wirte  volizeilich  aufgefordert
  wurden,  im  gewöhnlichen  Ausschank  und
m  Gassenausschank  beim  Kriegsbier  bell  oder
vunlel)  den  Literpreis  von  g.  einzuhalten.
  Die  Polizei  ist  anzuhalten,  sachmitge
Kontrolle  zu  üben.

fic  Gastwirtsgattin  Sabina  Anzinger  wird
die  Erlaubnis  Zum  Ausschank  von  Weifwier,
Brammtwein.  und  nicht  geisligen  Getrenen,  so

zur  Ausübung  der  auf  dem  Anmwesen,  Hei-Wxhe
  12  hier,  ruhenden,  realen  Weinwirtsgerechtsame
  erteilt.

—  .——
*  Rosenheim,  14.  März.

ng  im  Felde.  Der  Kanonier
  Adolf  G#o  eines  dische  Fuß-Artilkerie-Resiente
  wurde  dere  Tapfer-Eeit
  vor  dem  Feinde  —  der  r  reeisc  cht
anmpagne  mit  bem  Eisemen  Areuz  4.

 

 

 

Auszei