leldenmütige Abwehr unserer Truppen alge-WShlagen.
Der augenscheinlich nom Feinde angestrebte
Zweck des Durchbruchs an der Straße
Jerusalem“ Nablus in gescheitert.
Vor Erzerum leisteten die Armenier unferen
Truppen ernueren Widerstand. Nachdem
noch gestern unser Angriff kis an die Drahilindernisie
einer besetigtfen Ste'lung vergetrggen
worden war. wurden alle Hindernisie in
glänzendem Nachanon überraunt und die
geindl. Landen umil#geworfen. Uniere Trup pen
sind in Erzerum eingerüdt und sie bemulen
sich, die von den Ameniern reurfachten
Brände zu löschen.
Algemelnes vom Krieg.
Kriegerat der Tntente in London.
* Basel, 16. 3. Der „Corriere della Sera“
meldel, daß eine dritte Ronsferenz des in-
teralliterren Kriege#rates di nia! in London
stallfindet. Öie Konsereuz dursie drei bis
vier Tage dauern.
Stegemann über das Eingreifen
Ja dbans.
„Bund“ vom 10.
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wird, daß ria die Herfiellung einer Tirol
besser schünenden * kieize am NRande der Südalpen
mit Einverieil ung der aiten deutschen Gebiete
der ise l und Sieben Gemeinden,
Vladen und Jare sowie durch Aur erlegma
eines auegiebi: zen Krie deto kenersatzes Jlialsen
für seinen beispiellofen Verrat und Treubruch be-Hua
und pon ähnichen tückischen Ueberfällen
uhunkt abgelchreckt werden mässe.
dem
Demmer-
im Schulbetriebe wicder Ruäsin#t genommen.
sind lein Geheimnis.
Pouurische Nandschan.
Eine politische Geheimpolizei in
Bayern.
Die Andeutungen der Passauer Tonanztg.
über die Tätigleit einer politischen Geheimpo--lizei
in Bayern ohne Wissen und Willen der
layerischen Regierung haben die sozialdemolralische
Fraltion des Vayerischen Landtags zu
einer Julerpells tlUion über die Angelegenheit veranlaßt.
Zu den Andentungen der Donau--Zeilung
üler die Erillenz einer geheimen Spitßzelorganisation
zur Ueberwachung bayerischer Mitlürger
sagt die Passauer Zeitung in ihrer Nr.
5#9. vom 11. März. Die ebier angedeuteten Dinge
Die schon aus Friedenszeiten
her aurüchige Verliner politische Polzzei
liat im Kriege ihren Vereich auch auf Bayern
aurgedelent und in Müncken eine „Filiale“ errichlet,
deren Wirken der haycrischen Negierung
und zeirweise auch dem banerischen Kriegenn zuiiterium
sehr p## ein lich auf die Nerven ging. Die
Verliner politicche Polizei verfolgt nicht nur
P#rote“ sondern auch „schwarze“ Pazifisten, welch
ien lere in Rom und Wien verschiedene der Verliner
polilischen „Gel#eimrichtung“ nicht genehm-Verbindungen
##flogen. Reben den in Vetracht
lommenden Münchener mililärischen Stellen kann
leionders auch die polilische Abteilung des dorligen
Polizeipräfidiums n#i Näherem zur Sache
dienen.
Leulscher Reichskag.
FVerlin. 13. 3.
Die Verüaltuisse de gewerbiichen
Miltelstande .
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* Muünchen. 13. 3.
Kullushaushalt. Die Einheitsschule.
munüt sragen.
Tehrerbildunganftallen und Vollchulu
esen ging der utzkusminilker eingehend auf
beiichiedenen der ausgeworsenen Fragen ein. Er
Vver iherte, daßh bi: Unerrichfs#e# Hallung, den im Felde
delenden Lehrerseminaristen das 1.021#2 Enlgegenkommen
ertgegenbringe: beilritt die Nolwino#keil der Aufstellung
von Schuiartten im Hauptamle. bezeichnele die
Cniklarg einc cigenen Padagogiums fur die kunftigen
Lelrerbilner als noch nial spruchreif und versuherte,
daß die Beiurchlungen wegen unzurei.henden Nachwuchsee
von mannlichen Lehrkraften nicht gerechlserligl seien.
Auf die Bedurfuisf: der Landwirkichaft werde auch heuer
Eingehend
beiaßte iich der Minimer danm mit dem Problem der
von Nednerin der Linlen befurworteten Einheilsschule.
Nach grundiicher Trwügung des Für und Wider saßte
der Minister seine Tuschauung dahin zusammen, dah die
Einheitshule den Vo:zug nicht verdiene und die Sache
nonh nict auogereist sei. B#züglich des Lehrergeseyzes
r er noch, duß VWrsurältungen wegen ciner Aerichterrung
im Hinklick auf die Kinderzulagenversicherung
unbegründet seien. Co bestehe begründete Aus.
sicht, daß in der Herbsttagung auher dem Lehrergesetz
Zum Kapilel
die
nuch die Frage der Finderzulagen gleichzeitig mit einer
wurde so schwer verletzt
Sitelle eintrat.
vorstellung. Man schreib: un
lag, den 11. ds. Mis. ö fneten sich die Pforten
des wundervollen Vinsilsga! es im Schl * Neu-Ueberprüfung
der Gehaltsordnung zum parlamentartschen
Antrag gebracht wird. (Bravo.) — Die aufgeworsenen
Kapitel wurden darauf bewilligt.
Die weilere Debalte gellaltete sich zu einer Kunstdebalte.
Abg. Osel (ZQlr.) vertrat dabel den Wunsh,
daß das Gesühl für die Kun't in Münihen wieder besser
geweckt werde, dah #: Kunstler und Kunstkritiker
ibre Aufgaben als Vollsausgaben betrachten und daß
den Auswüchsen im Kunsthandel das Handwerk gelegt
werde. Weiter besprach er Münchner Kunltfragen. Abg.
Dr. Gunther (li?.) erachtete es gleichfalls als notwendig,
daß sich Bayern auf dem Geviete der Kunft seine tonangebende
Stellung bewahre. Alg. Schmid (Soz.)
trat für ausreichende Beschäfligung der Künillir, Ueberlassung
von Kunst- und Bildwerken an die Provinz
und Schonung von wirllichen Kunstwerken bei der Metallbeschlagnahme
cin. Kultusminister von Knilling
gi.-g auf einzeine der vorgebrachten Wünsche ein.
Das Kapite! „Aufwendungen für Kunst und Wifsenschasten“
wurde darauf bewl lligt, cbenso eine Relh:
weiterer. Weiterberatung Tonn verrtg.
Hürchener —
* München. 14. März.
Verhaftete Diebin. Aus einem Hoiel
an der Gvetheftraße waren Juwelen u. Schmucksachen
im Werte ron über 30 000 Mk. gestohlen
worden. Als Di bin wurde ein dort angesiellt
geu#esenes 23-zähri#es Zimmermädchen festgeilellt,
welches nach dem Diebstahl nach Dresden
gefahren war und von den telegraphisch
in Kenminis gesetzten dortigen Polizeibehörden
verhaflet wurde.
Erlöhnung der Lustbarleits ab gab.
Mit Rücksicht darauf, daß der Hauelalt der
Stadtgemeinde Munchen für 1918 mit einem
Fellleirag von 91. Viillivnen Marl abs wliebt
lratsis it eine Erhöhung
Luis- anr Uaritsabgabe mit MWunnn
vom ersten April al, wodurch eine Mehreinnalme
von 111 Rüllion erz'eit werden soll. Die
Theaier sind von der Er# körung ausgenommen.
c dor v
kayeriiche Nocheichles.
Beim Stocksrreugen getötet wurde
der Schusmeier Alois in Feldlirchen
5 sheb##n #von Stöcken wurde Nager
rengtück io schwer Zelroi#en, daß
von einem S:
er alsbald eine Leiche war.
Schwerer Un ail.
der Oeionom Groguer b##:
einem elen in der Lan#nnz hehriisenen Flugzeug
erfabt und gelbtet. Der Unglücliche hattle
einigen am Fiugislatz ab larienden Fliegern zugeselen
und babei da; landende Flugzeug, das
von rückwmart# fam, übersenen. Giopper wurde
von dem Pr opeiler an Kopi gelroffen und hatte
einen tödlichen Schädelbeulh erl##tten.
Von der Straßenbabnüberfahren.
Die 16-jähr. Arbeilerin Elise Schwab in Nürnberg
geriet beim Au'springen auf cinen fahrenden
Straßenbau# agen Unter den Wagen u.
daß der Tod auf der
Ein Wa. genrad zerqueischte der
Unglücklichen den Kopf.
1 Schleihheim wurde
seichgttrien von
serisches Dbertan.
Veunbeuern, 13. S. Wohltätigkeits-Am
Sonnleuern,
um eine große Zahl von Gästen und
Zühdrern zu¼ einer Vorstellung zugunsten des
dien Kreuzes auszunchmen. Veranstalter des
ch rrächtigen WMende waren detzzitig kunitie
Ilassen des Lazarets. In aufopsern-
(diter Weise wurden sie unlersützt von lieleuswürdigen
Damen des Schle ofses, die alle
Mühen nicht achtend, die schönften Nummern
des Programms übernommen hatten. Sie bildeten
mit ihren Darbielungen die „Sierne des
Festes“. Es lann mit lurzen Worten eine trefsende
Schilderung dir ansgesprochen kümilerischen
Leistungen nicht geboten werden. n
teressenten, die eines genußreichen Abends versichert
sein dürsen, soll, soviel wir gehört, hiezu
noch einmal Gelegenbheit gegeben werden.
Nicht vergessen dürsen wir aber das allerliebste
7„ Gärtnerspiel“, das uns die lleine, reizende Gräfin
Maria Therese und ihre herzige Partnerin,
Baroneh#chen cͤt brista, vorgeführt haben. Die
„sonnige Jugend im Dienste der Wohltätigkeit"“.
In rührendem Opfermut haben die beiden kieinen
Künstlerinnen das „erste Lampenfieber“
herzhaft überwunden und darum gebührte ihnen
auch besondere Anerkennung, die sie allseits gefunden,
und die ihuen a leitende Arzt des
Lazaretto, Herr Dr. Glasser, Brannenburg,
ausgesprochen hat.
Hrien, 14. 3. Land w. Tagfahrtt.= Die
ausreichende Versorgung des Feldheeres mit
Schlachtvieh, Heu und Stroh ist gegenwärlig
von größfler Wichtigleit. Um den Landwirlen
lierüler und über andere, für die Landwirtschaft
wichtige Fragen Asftlärung zu geben, wird
kommenden Sonntag, 17. März, nachmittags 3
im Saale des atn s zum „Bayer. Hof“
in Prien eine lanbwe chaftliche Tagfahrt abgebaiten
we2den. Herr Scharna##l. V#.#19
abgeordneter, wird in derselben über den brzeichneten
Gegenstand sprechen. Angesich 4 & hohen
Interessen wird die landwirts eboͤl ·
lerung sowie . Lauen zu arischohn. tnuu
Sscheinen eingel "
Sosreilasstus 13. 3. Jäher Tod. Am
k hat der Kausmann Berger aus Salzlurg,
als er sich ha Bahnhrf begeben wollte,
unter der hies. 7 GWomintersüheing. einen Schlaganfall
erlitten; er war sofort
Sauerläch, 13. 3. en Unglücksfall
Am Samstag wurde im Hosoldinger
Forst ein beim Hokzjälen beschäftigter Arbier
von einem sallenden Stamm 6 unglücklich getrossen,
daß er bewußtlos liegen blieb und seine
Einschaffung in das Holziirchener Krantenhans
notwendig wurde. Der Bedauernswerte, mil
Namen Leonhard Mitterer, erlitt einen Schädelbrach
dem er alsbald nach seiner Einlieferung
erlag.
Kommnnales.
Oesfentl. Gtzung des Kollegiums
der Gemeindebevollmächtigten.
am 13. März 1918.
Der Situng wohnten 20 Miiglieder des Kollegiums
an.
Vorsitzender Finsterwalder gibt ein Dan# Ehreiben
des Divilkabinetts des Königs bekannt für
die von den städtischen Kollegien zur galdenen
Hochzeitsseier des Königspaares überreichte
kinr und die damit überwiesenen Spen-Die
Einrichtung des Licht- und Starlftromanschlusses
im städtischen Lagerhaus, das Holschlossermeisler
Wolf als Ersatz für die geräumlen
Gebäulichleiten im Grenzschlachtb of überlassen
wurde, erforderte einen nachträglichen Aufwand
von 1198,40 Mk. Das Kollegium trat dem
Mausactrelciul nSn Wonach die erforderlichen
Mittel aus der Kasse des Grensschlachthofe
bewilligt werden.
Die Prü##ung der Rechnung des flädt.
Schlachw ofe#s für das Jahr 1915 ergab foljende
J#sfern: Einnalmen 56 850,99 Mk., Auss halen
71707,02 Mk., Passivreft 12 356,03 Mk. Die
Mindereinnal- me von 6650 über den Voranschlag
binweg ist auf den durch die Zeiwerhältnisse
ledingten Rückgang an Schlachtungen
zurückzufül ren. Der Neservefonds weist noch ein
Vermögen von 2373,03 Mk. anf. Eine Einwendung
geaen die Rechnung wurde nicht erhoben.
Sizungen hatte da:
In einer ihrer letzten
##legm H
Summe von Ml.,
für bauliche Aenderungen im Arbeitsamt abgelelmt.
Die Repierung, der der Stadimagistrar
den Beschiuß unterbreitet Paite, gab biesen mi.
der Anweisung Zurück, daß vom Koilegium der
Gemeindelevollmächtigten ein neuer Beschluß
herbeizuführen sei. Nach kurzer Aussprache
stimmte das Kolleginm mit allen gegen 5 Stinmen
der Genelmigung des Postens 311
In der ausgedehnten
Geheimsibung
wurde zunächst der Verkauf des Grenzschlachthofes
behandelt. Dem von G.-B.
Bauer vorgelragenen, umsangreichen Vertrag--entwurk,
den die gemischte Kommission mit viel
Fleiß ausgestellt katte, wurde unter Beifügung
verschiedener unwesentlicher Arbänderungsanträge
einmütig zugestimmt. Der städt. Grenzschlachtho'
wird also in den Besitz der Kleichhandelsgeselischaft
übergehen.
Weiter lamen zur Behandlun; der Antran
eines städt. Beamten auf Anrechmung früherer
Dienstjabre, sowie Anträge auf Gewährung von
Weihnachtsteuerungszulagen für 1017 an das
städtische Lehrpersonal und an die Beamten und
Arleiter der städt. Betriebe. Den Sch'uß bildete
eine ausgielige Aussprache über den ebedem
beabsichtigten Anlauf kes Greberichen
Schuhwarenlagere zu Zwmecken der siädtischen
Kriegsfürsorge.
Aus dem Sitzungsbericht.des
Stadtmagistrats Nosenhein
vom 4. .
7*“
Der Jahreebericht v#s ehrcnamtlichen Veilers
der Altbe leidungs estelle, Herrn Rechtsrat a. D.
Erhard, über das erste Geschäftsjabr vom 1.
März 1917 bis 28. Febr. 1918 wird mit beslem
Dank für die Mühewaltung desselben zur
Kenninis genommen.
Der Magistrat nimmt zustimmend Kenntnis,
daß auf Grund wiederholter Beschwerden an
das stellv. Generalkommando die Münchener-Bier
verzapfenden Wirte volizeilich aufgefordert
wurden, im gewöhnlichen Ausschank und
m Gassenausschank beim Kriegsbier bell oder
vunlel) den Literpreis von g. einzuhalten.
Die Polizei ist anzuhalten, sachmitge
Kontrolle zu üben.
fic Gastwirtsgattin Sabina Anzinger wird
die Erlaubnis Zum Ausschank von Weifwier,
Brammtwein. und nicht geisligen Getrenen, so
zur Ausübung der auf dem Anmwesen, Hei-Wxhe
12 hier, ruhenden, realen Weinwirtsgerechtsame
erteilt.
— .——
* Rosenheim, 14. März.
ng im Felde. Der Kanonier
Adolf G#o eines dische Fuß-Artilkerie-Resiente
wurde dere Tapfer-Eeit
vor dem Feinde — der r reeisc cht
anmpagne mit bem Eisemen Areuz 4.
Auszei