—
4#(
*
–⅛
* —
r
—
—
––
—. -—
—!
— v
— —
hegen die Gebühr von 5 Pfg. für jede Berbinoungq
sprechen; wollen sie von dieser Befugnis
Gebrauch machen, so baben sie als Zuschlag
zur Bauschgebühr jahrlich den Betrag zu entrichten,
um den die höchste der in Betracht kommenden
Grundgebühren den Betrag von 60
Mark übersteigt. Diese Bestimmung lomnt zunäün
sreziell im Aerkehr zwischen München und
Jemaning in Betracht. Es können die Teülnehmer
des Ortsnetzes Jemaning gegen eine Ge-Führ
von 5 Pfg. mit München sprechen, wenn
sie statt der Jahresgebühr von 80 Mk. eine
salche von 110 Mk. berahlen. Bei Beia#lung der
erhöhten Bauschgebühr von 150 Mk. ist selbst.
ve#r#ändlich nach wie vor der Verkehr des betr.
Teilnchmers des Ortsenetze: Jamaning mit München
gebührenfrei. Werden die erhöhten Gebübren
nicht bezallit, so bleibt die bsherige Tare
ron 10 Pfg. pro Gespräch.
Bieher waren für Nebenanschlüsse, welche mehr
die 100 Meter nach der Luftlinie gemessen von
der Hauptstelle entsernt liegen, für die 100 Meter
bberschreitende Leitungsstrecke jährlich 3 Mark
für fede weitere volle oder angefangene 100.
Meter Doppelleitun= zu entrichten; künftig wird
diese Gebuhr von Mi. auf 6 Mk. pro Jahr
erhölt
Von besonderer Wichtigkeit in noch die Bestimmung,
daß für die lelephonische Ausgabe
von Telegrammen nunmelr eine Gebühr erheben
wird, und zwar von 1 Pfg. das Wori,
mindestens 10 Pfg. jür jede Nachricht: bisbe:
Har die belephonnnhe Aufgeabe ren Telegrammen
Febübrenfrei. Die telephonisaäte Zufteilung
von Teledrammen an die Teilnehmer bieibt
wie bisher gebührenfrei. Dagegen wird, wenn
die Zustellung der Niederschrift eines Tele-Lramms
mit der Post verlangt wird, ohne Rülsicht
uf die Wortzahl des Telegrammz künflie
eine Gebühr von 10 Pfg. berechuet, bisher
beichah dies gebührenfrei. Für die Ausgate don
Telegrammen mittels Ferndruckern is künftig
eine Gebülrr von 15 Pfg. für das Wort, mindesiens
aber 5 Pfg. zu bezahlen.
Lotalnachrichten.
Rosenbeim, 3. Juni.
Eisenbabuverwaltung. Versetzt wird
in etatsmäßiger Weise der Eisenbahnsekretär
Gcorg Pschorn von Landstuhl nach Vruimühl
auf Ansuchen. In den dauermen Nubest and
wird ab 1. Juni der Wagenwärkergehilse Michael
Weiß in NRosenheim versetzi unter Anerkennung
seiner D ienstleiflung. Verseät werden
duf ihr Amstchcn in ciatsmäßiger Weise der
Stotionsmeister Ludwig Grin#inger von Seeslhaupt
nach un (Oberb.), der Stationsaufseber
Michael Stiegler von Gricen (Oberb.)
125) Landl (Oberrb.), ferner der Vorarbeiler im
VBahnunterhaitungsdienst Franz Müolracher von
Bm. 1 München-Ost. nach Vm. Teisenoorf, die
Stationsdiener im Iirerbahuriens Johann
Geisdörfer von Marquartitein nach Windoheim,
Martin Sedlmanr von Trostbers nach Marquartstein
und Josef Ammer von Burghausen
nach * uheim. Verufen wird der NRechnungsführer
Friedrich Brau von der Bauleitun? für
das Saalachkraftwerl in Reichenball Kirchberg
zur Betriebswerkstätie Lichiensels.
VBom Gewerbeverein: In der letzten
Pienarrersammlung lonn:e Hert Hosschlossermeiier
Wolf, der die Akten des Vereines in
Händen hat, mitteilen, daß er darin den 1. Jahresbericht
aus dem Jahre 1865 rorfand. Herr
Wolf übergab den ersten Jahresbericht, der
bandgeschrieben war, dem 1. Vorsinengen, Herrn
Prchitelt Schreitenseger, und ersuchte im um
Verkesung, da er sehr interessant: Fragen und
Jahlen aufwein. Wir entnehmen ihm Nachslexendes:
Als erster Vorsitzender des Allgemeinen
Gewerbevereins Noienheim wuroe an
15. Jan. 1864 Dr. Rieder gewählt, der jeroch
das Ehrenamt nur ein Jahr inne hatte. An
der Erstarlung des Vereines wurde vor allem
auch durch Gründung und Erwerb einer Bibliothel
zeitgemäßer Fachliteratur gearbeilet, die
nach der Statistik des 1. Jahresberichtes einen
annsehnlichen Umfang hatte. Sehr lobenswert
war das Vorgchen des Bereincs, eine eigene
Zeichenschule zu unterhalten, die von den Sötznen
und Lehrlingen der Mitglieder eifrig beschickt
wurde. Die Schule war in Lincearziichnen
und geometrisches Zeichnen gegliedert, zu dem
man päter einen Kurs für Fachzeichnen anschlor.
Der Kassenstand wies folgende Bilanz
ouf: Einnahmen 219 Guloden, Ausgaben 186
Gulden, Akliorest 33 Gulden. An ordentlichen
Mitgliedern zählte der Verein 84, von denen 63
dem Cewerbestand angehörten. Erwäßnenswert
ist auch die Tatsache, daß der Bericht davon
gierung um die Konzessionkerung der Bahn Nosenbeim-Mühldorf
gebeken hat. Endlich spricht
sich der Bericht für die Einführung der Gewerbefreiheit
in beschränktem Maße aus. Gegen eine
allgemeine Gewerbefreiheit hatte man damals
Bedenken, weil man die Auflösung des Vercines
besürchtete. Unter Dankesworten an den damal
ligen Bezirksamtmann Christoph und an den
Bürgermeister und 1. Vorsitzenden Dr. Nieder
schiießt der Bericht. Herr Hosscklossermeister
Welf gab im Anschluß daran bekannt, daß
Hr. Möbelfabrilant Niggauer noch zu den Gründungemitgliedern
des Vereines vor 50 Jahren
Lählte, ebenfalls Herr Glaserme##lrr Josef
Giell, der längere Jeit Vorstand des Vedci
mar. Auch erinnerten sich die Herren Wolf und
Riggauer noch ganz gut, daß sie in ihrer Jugendzeit
die Zeichenschule des Vereines unter der
Leitung des Zeichenlehrers Jäckle besucht haben.
Der Kurs wurde im Mailkeller abgehalten.
Gewiß bietet der Bericht des Interessanten
gar vieles besonders im Hinblick auf das
benrige Jubeljahr des Vereines.
Todesfall. Heute früh verkündete die
Sterbeglocke das Ableben der Schuhmachermei isrersgattin
Frau Franziska Bergmaier. Eine
große Kinderzahl steht an der Bahre ter im
58. Lebensfahre verschiedenen Frau, der in
ihrem Leben mancherlei harte Prüfungen auferlegt
waren.
Besitzwechsel. Durch Kauf ist gestern in
kiesiger Stadt die Weberei des Herrn Sebastian
Kader, Kaiserstraße Nr. 24, nebst vollstandirem
Inventar in den Besitz des Herrn Ludwig
Weinberger, Webermeister und Kaufmann,
Münchencrfwaße 8 (Gill!- herbau), übergegongen.
Sie in somit wieder in besten Hän Wegen
hohen Alters begibt sich Herr Kaiser zit seiner
ebenfalls hochbetagten Frau in den wohlverdientin
Ruhbestand, nachdem er sein Geschäft 44
Jahre mit großem Fleiße betrieben halte. Wir
wünschen den Beiden, daß sie sich noch viele
Jahre der besten Gesundheit und Rüstigkeit
erfreuen mögen.
Der Pfingstverkehr. Der ahnverkehr
über die Pfingstfeiertage weist erheblich höhere
Zahlen auf wie zu Pfingsten vorigen Jahres.
Am Pfingstsamstag, Pfingstsonntag und
Pfingsimontag 1914 wurden in Nosenheim
6999, in Kufstein 6247, in Bad Aibling 3186
und in Prien 4988 Jabrtorten verkauft. Gegenüber
dem Jahre 1913 sind das in Roienheim
1872, in Kufstein 777, in Bad Aibling
5 und in Prien 1186 Fahrkarten mehr. Insgesamt
sind also auf den vier Bahnstationen
heuer 3840 Fahrkarten mehr verkauft worden
wie zu Pfingsten vorigen Jahres.
Die Schweinezählung, welche am 2.
Juni stattfand, ergab für den Stadttbezirk gegenüber
der Zählung am gleichen Tage des
Vorjahres eine geringe Abnahme. Wuroen
1913 bier insgesamt 215 Schweine gezählt, so
konnten setzt nur 195 Stück ermittelt werden.
Gegzählt wurden jetzt 147 Schweine unter einem
halben Jahre, 1 Zuchteber, 24 Zuchtsauen und
14 andere Schweine im Alter von ½ bis 1
Jahr, ferner 7 Zuchtsauen und 2 sonstige
Schweine, die älter sind wie ein Jahr. Vor
einem Jahre wurden 131 Schweine unter
einem halben Jahre, 2 Zuchteber, 10 Zuchtsauen
und 63 sonstige Schweine von ½ bis 1
Jahr und 1 Zuchteber und 8 Zuchtsauen, die
älter waren wie ein Jahr, ermittelt.
Fortgesetzt vom Glücke begünstig!t
ist die Loiterie-Einnahme Rosenheim. Am gestrigen
Dienslag ist abermals ein Gewinn von
3000 Mk. in die hicsige Kollekte gefallen. Glücklicher
Gewinner ist der Inhaber des Loses
Nr. 197 346. Weiter fiel gestern ein Gewinn
ron 500 Mk. duf Nr. 197 311 ebenfalls nach
Rosenheim. Morgen Donnerstag ist Schiub
der Ziehung. An diesem Tage wird auch die
Prämie von 300 000 Mk. gezogen werden.
Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie.
In der 5. Klasse der 4. Lotterie
waren die baycrischen Spieler ganz außerordentlich
tom Glück begünstigt. Außer einer Anzahl
miltlerer und kleinerer Gewinne fielen die
beiden Haupttreffer von je Mk. 500 000 (davon
einer nach Nosenheim) und die beiden zweiten
Daupttreffer mit ie Mk. 200 000 nach Bayern.
Durch diese vier Gewinne allein sind also Mark
1 400 000 nach Bayern gefallen. Am 4. Junie
endet die Ziehung der 5. Klasse, an welchem
Tage bekanntlich die zwei Prämien mit je Mark
360 000 gezogen werden. Nach dem 4. Juni
wiro“ mit dem Verkauf und der Erneuerung der
Lose zur 1. Klasse, 5. Lotterie, begonnen. Den
bisherigen Spielern werden ihr: alten Lose
15 Tage nach Beendigung der * Klasse, also
rem 5. bis 19. Juni, abends 6 Uhr, aufbewahrt.
Die ziehung der 1. Klasse, 5. Lotterie,
erfolgt am 10. und 11. Juli.
spricht, der Verein hege die Absicht, eine rige-
Pfingstmontag den 10. Juni 1683 ist dre neue
Brücke feierlich eröffnet und dem Verkehr übergeben
worden. Zwei Tage später verkor die
(Gemeinde ein angesehenes Milglied, das sich
sehr um die neue Brücke verdient gemacht
hatte, durch den Es war der Kaufmann
Josef Kammerer, der im 43. Lebensjahre
am 12. Juni 1889 einem Herzschlage
erlegen ist.
Die Damofschiffahrt auf dem
Chiemsee. Am 29. Mai waren es 35 Jahre,
daß die Dampfschissahrt auf dem Chiemsee eröffnet
wurde. Durch diese Verkehrseinrichtung
wurden gar vielen Naturfreunden die siillen
Schönheiten des Bayerischen Meeres nähergebracht,
so daß mancher alle Jahre mit
Freuden wiederlehrt, um die Natur in ihrer allmächtigen
Grohartigkeit an diesem lauschigen
Flecklein zu genießen. Auch unserer Stadt hat
die Einführung der Dampfschiffahrt auf dem
Chiemsee manchen Nutzen gebracht, indem sich
der Fremdenstrom auch in Rosenheim fühlbar
gemacht hat.
Aus vergangenen Tagen. Vor 25
Jahren, am 31. Mai 1889, wurde in Benharling
die vom früheren Kurarzt in Wörishofen
gegründete neue Wasserkuranstalt feierlich erôöffnet.
Damals waren 74 Kurgäste gemeloct,
darunter 15 höhere Offiziere aus Norddeutschland,
3 aus der Schweiz, 2 aus Oesterreich.
Für 1. Juli war ein Rothschild aus Wien gemeldet.
Ein damaliger Bericht sagte: „Es wiro
ein prachtolles Gebäude aufgeführt werden,
da Beyharting nach Pfarrer Kneipys Wilie der
einzige Ort in Bayern sein soll, in welchem seine
Methode rein und unverfälscht durchgeführt
wird.“ Heute weiß indessen Benharting hiervon
nicht mehr viel zu erzählen.
Einen Experimentalabend kündigt
eine Miß Manuela für morgen Donnerstag in
dem Hotel „Deutscher Kaiser“ an. Das Programm
will moderne Wunder, indische Magie,
S#iritistische Demonstrationen und die Macht der
Suggeslion vorführen.
Konzert. Die Bürgermusik nad Bundes-Upelle
Wörgl konzertierte an den beiden
Vesingstfeiertagen im Restaurant Marienbad.
Wie der Einzug der Kapelle in die Stadt schneidig
mwar und viele Passanten mitgezogen hat,
ebenso schneidig und. wohlklingeno waren die
musikalischen Darbietungen in dem Bierzelte des
Marienbades. Die Kapelle spielt nur gut und,
was weiter noch hervorzuheben ist und ollgemein
gelobt wurde, insbesondere auch sehr fleißig.
Sie lann daher allgemein nur empfohlen werden.
Von der Straße. Eine Schuhmachers
frau von Schloßberg wurde am 3. ds. Mts.
riorgens 212 Uhr wegen Trunkenkbeit 2 Arrest
verwahrt. Ein Gelegenheitsarbeiler von Hausen
in der Schweiz wurde wegen eines in München
verũbten Fahrraddiebstahles festgenommen.
Klrchliche Nachrichlen.
Kardinal Bettinger. Anläßlich des
Empfanges Sr. Eminenz des Kardinal-Erztischofes
Dr. von Bettinger hat das Ordinariat
angeordnet, daß am Sonntag den 7. Juni in
sämtlichen Pfarrkirchen der Erzdiözese bei der
Prerigt der Bedeutung des Tages zu gedenken
und zum Gebete für den Kardinal zu mahnen
sei. Nach dem Pfarrgottesdienst ist ein feierliches
Tedeum abmhalten.
Rnstk und Wener.
„D' Wirtszenzl von Aschau“. Dieses
lrekannte, lräftige Zugstück, ein Meistermerk des
lelsebten Rosenheimer Autors Bach, erzielle an
Leiden Pfingstfeiertagen in Rimsting, Gasthof
zur „Ludwigshöhe“, vor einem äußerst zahlreichen
Publikum einen Riesenerfolg. Und das
ist selbstverständlich. Bach ist eben ein Volksautor,
der versteht und verstanden wird. Davon
lonnte man lich überzeugen. Die Sitnationen,
Fesonders in lomischer Hinsicht, wirken hinreißend,
gewaltig, und wurden von rfonen verkörpert,
die zu bebannt sind, um ihre Ramen noch
eigens anzugeben. Ich möchte nur auf die
Rollen des „Hicsek-n, des famosen Wirtes,
seiner Schwester und der „Urschl“ hinweisen.
Inhaltreich sind ferner die Rollen des „Stürzer“,
das schleichende Uebel schlechter Taten
solglich falscher Anschuldigungen, „Zenzl“, die
hũbsche Wirtstochter, der Gegenstand der Efeersochtsszenen,
„Bertl“, der stramme Anturbursche
und Wilderer, als Lebensretter der Zenzl. Diese
Versonen geben, neben der „Broatnerstasi“, das
Bild tütiger Vermittlung und schöner Emsachheit,
dem Stück das Sinngevrage. Die lieblichen
F#nnerinnen und die Vertreter der Ueineren
Rollen waren mit ihrem harmonischen Zu-
ter „Aschauer Hiasl“. In solchen Rollen bleibt
lein Können unerreicht, bder Applaus bei offener
Szene ist das Siegel dieser Wahrbeit. TLer
Autor war anwesend und wurde lebhaft gefeiert.
Ihm zollten die Nimstinger mit Recht die Anerkennung,
denn durch seine Stücke, die echt, natürlich
und kerngesund sind, kommt die Volkspoesie
ins Blut. Seine Werke stehen zu den
Volksgestalten im vertrauten, schönen Buno.
Herr Bach sprach sich über die Aufsührneg jehr
befriedigt aus und betonte, daß das Bild, dis
er lich in seinem Stück gedacht, nicht bloß durch
die Ceistung erreicht, sondern sogar übertroffen
wurde. Die Rimstinger können also mit stol,
zer Genugtuung auf diese Abende zurükblicken
deren Erfolge die Kasse gefüllt und das Komen
der schlichten Dorfbewohner in ein so oy#rteilhaftes
[Licht gerückt haben.
Ans Jndustrie und Gewerbe.
Der Verband bayer. Gewerbevereine
Lält am 27., 28. und 29. Juni 1914 z
Nördlingen seine 39. Hauptverlammlung ab.
Tagesordnung: Tätigkeits-, Rechnungs= und Nerisionsbericht,
Mahl der Vorstandschaft und
des Landesausschusses, Satzungeänderungen,
Debatte über das öffentliche Vergebungswesen,
über das Erholungeheim für selbständige Hand.
werker und Gewerbetreibende uso. Sonntag
der 28. Juni bringt Referate über „Reform der
Rerischnen zugunsten von Handmerk und Gewerbe“.
K. Reallehrer Nobert Kirchmair, Kemp.
ten.) vrSinduraliehreolbben. (Hafnermeister
und Magistratsrat Adolf Ecker, München.) Errichtung
von Anstalten zur Erleichterung der
Hypotbekenbeschaffung, Aenderung einschlägigr
reichsgesetzlicher Bestimmungen zugunsten des bedrängten
Hausbesitzes . eine wichtige Frage
auch für gewerblichen Miltelstand. (Nechts.
anwal! Wilhelm Hundrisser, Syndikus des
Grund= und Hausbesiczervereins Nücnberg.)
Zweck und Wirksamkeit der amtlichen Maschienrermittlung-steller
(Bachmeier, Oberbuchhalter
an der Bayer. Landesgewerbeanstalt.)
Anmeldungen wollen bis 15. Juni an die Vorstandschaft
des Gewerbevereins Nördlingen be.
läligt werden.
Bücherschan.
Das Handbuch des Deutschen Touring-Club
für 1914. Wie jedes Jahr, überreicht
auch heuer der Deutsche Touring-Club,
Zentralgeschäftsstelle München, Prannerstraße#,
seinen Mitgliedern zu Beginn der Reisezeit sein
Handbuch. Nach dem allgemein Wissenswerten
über die Ziele, die Einrichtungen un in= und
ausländischen Verbindungen des Clubs wendet
sich das Buch an die einzelnen Abteilungen.
Automobilisten und Radfahrer werden belehtt,
wie sie den Schlingen der Zollgesetze und Wegverbote
im In= und Ausland entrinnen können
und wie ihnen vom Verein dabei gebo#fen“
wird; wie die Automobilisten günstige Versicherungen
abschließen können und welche Vorteile
der Radfahrer aus der Versicherung ablei.
ten kann, zu der ihn kostenkos die Vereinszuge.
hörigkeit berechtigt. Die Abteilung für Win
ter'port besitzt Rodelbahnen in Mittel= und Süc.
vreutschland und berichtet über ihre marlierten
Skironten, ihre zahlreichen Skikurse, über ihre
Stihütte und ihre Tourenordnung. Der Luft
sahrt-Verein Touring-Club veröffentlicht seinen
Jahresbericht. Wassersport wird mit Segelbo#!
und Faltboot getrieben. Die Abteilung für Fluß
wandern gibt Kunde von ihren Fahrten un
Ersolgen und erteilt Ratschläge beim BVools
lauf.
Karklberichte.
München. 29. Mai. Der Schlachtviehmarkt
war mit sämtlichen Schlachtviehgattun,
gen sehr gut bestellt, im ganzen mit 6709 Stück
Die Qualität des eingebrachten Großoiehes war
im allgemeinen unverändert, bei den Kälbern
war wie immer in letzter Zeit weitaus die Mehr,
zahl zweiter und dritter Qualität, auf dem
Schweinemarkt bildete mittelschwere Ware des
Hauptbestandteil des Auftriebes, Fettschweine,
die nur schwer abgesetzt werden konnten, waren
cenügend vorhanden. Auftrieb: 174 Ochsen,
242 Bullen, 455 Kühe und 189 Rinder. Von
oiesen waren 24 Ochsen aus Oesterreich neu n
Keführt, alle übrigen Tiere waren bayeris
Provenienz. Bei ruhigem Geschäftsgange F"lht
ten pro Zentner Lebendgewicht: Oesterreicher
Ochsen 45—55 Mx., bagerische, vollfseischg.
ausgemästete, höchsten Schlachtwertes 44—50
MI7., im Alter von 4—7 Tabren 36— Ml,
mäßia henahrte 30—35 „, Bullen, vollfl.
ausgewachsene 368—43 Mk., —- jüng.
r-*1
wer Knorr-Suppenwüirfel notem
ba, verwendert nur noch dlese, well se am
besten schmeken und sehr
a8 BSorten, wle. Elernudeln, Goulasch, Franksurler, Geflägel.
auspiebig And.
1 Würsel 3 Teller 10 Plsg.