Full text : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1849. (40)

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Gesetz-Sammlung
für  die

Königlichen  Preußischen  Staaten.

 

Nr.  30.

 

Juhalt:  Gesetz,  betreffend  die  Regulirung  des  standesherrlichen  Rechtszustandes  des  Fürstlichen  Hauses  zu
Sayn-=  Wittgenstein=  Berleburg  bezüglich  der  Grafschaft  Wittgenstein=  Berleburg  und  der  Herrschaft
Homburg  an  der  Mark,  S.  os.  —  Gesetz,  betreffend  die  Regulirung  des  standesherrlichen  Rechtszustandes
  des  Zürstlichen  Hauses  zu  Bentheim-Tecklenburg  bezüglich  der  Herrschaft  Rheda  und  der
Grasschaft  Hohen  Uimburg,  S.  311.

 

(Nr.  8578.)  Gesetz,  betreffend  die  Regulirung  des  standesherrlichen  Rechtszustandes  des  Fürstlichen
  Hauses  zu  Sayn-Wittgenstein-Berleburg  bezüglich  der  Grasschaft
Wittgenstein-Berleburg  und  der  Herrschaft  Homburg  an  der  Mark.  Vom
225.  Oktober  1878.

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Wir  Wilhelm)  von  Gottes  Gnaden  König  von  Preußen  2c.

verordnen,  unter  Zustimmung  beider  Häuser  des  Landtages  der  Monarchie,  zur
Regulirung  des  standesherrlichen  Rechtszustandes  des  Fürstichen  Hauses  zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg  bezüglich  der  Grafschaft  Wittgenstein-Berleburg
und  der  Herrschaft  gar  an  der  Mark  in  Ausführung  des  Gesetzes  vom
10.  Juni  1854  (Gesetz=  Samml.  S.  363)  und  des  F.  2  des  Gesetzes  vom
15.  März  1869,  betreffend  die  Ordnung  der  Rechtsverhältnisse  der  mittelbar
gewordenen  Reichsfürsten  und  Grafen  (Gesetz  Samml.  S.  490),  was  folgt:

F.  1.

Dem  Fürsten  zu  Sayn-Wittgenstein-Berleburg,  als  Besitzer  der  Grafschaft
Wittgenstein-Berleburg,  sowie  den  Mitgliedern  des  Fürstlichen  Hauses  stehen
fernerhin  die  in  diesem  Gesetze  bestimmten  Vorzugsrechte  und  besonderen  Gerechtsame
  zu,  bei  deren  Ausübung  der  Fürst  und  die  Mitglieder  des  Fürstlichen
Lauses  den  allgemeinen  Landesgesetzen  unterworfen  sind.  Der  Fürst  bleibt  nach

aßgabe  der  är  die  standesherrlichen  Häuser  geltenden  Vorschriften  zur  Huldigung
  verpflichtet.  62

Der  Fürst  und  die  Mitglieder  seines  Hauses  gehören  zu  dem  hohen  Adel
und  verbleibt  ihnen  das  Recht  der  Ebenbürtigkeit  in  dem  bisher  damit  verbundenen
  Sinne.

Ges.  Samml.  1878.  (Nr.  8578.)  51

Ausgegeben  zu  Berlin  den  9.  November  1878.