ummer 174
chteren Dent aufzusuchen. Nachdem er vorzaretten
n wieder ins Feld geruckt war, hat
Rosenheimer Anzeiger
in die heimatlichen Reserve= und
Vereinslazarelte zu überführen. Hiezu kommen
ii
in das 2 sein Leben zum Opfer gefor : I Icks nmfangkctche Ausgaben für Zuschlisse an
tt. Er ruhe in Frieden!
Das Handelsgremium Rosenheim
rdert in einer Wtt mm Beitritt zu
ftc am 17. Juli in München gegründeten Oberworischen
Kleider: und Webwarewwersoringsgenorsenschaft
G. m. b. H. auf. Die näheren
edingungen sind der in morgiger Nummer
thaltenen Ausschreibung ziu entnehmen.
Das „Opferbu %“ Um auch jenen Fallien,
die am J. und 5. August von hier absend
sind, Gelegenheit- zu geben, dem vaterndischen
Zwecke zu dienen, liegen ab heute in
ie Expeditionen des „Nosenheimer Anzeiger“
t „Wendelstein“- Opferbücher zur gefälligen
nzeichnung auf. Für iede Spende von fünf
lark und darüber wird eine Quillung auege-IIt.
Be sitzwechsel. Die Villa des Herrn Pritiers
Simon Haas in der Aisingerlandstraße
g durch Kauf in den Besitz des Hrn. Baum-A##ianereiditertors
Lucke aus Solenau (Nierösterreich)
über. Wie wir erahten, betrug
r Kaufprei negen 40 000 Mar
Die freie nn nu bat lürhlich
ch einem Vortrag des Landesgewerbebankdireltes
Mertel aus München die Gründung einer
nlaufsgenossenschaft beschlossen. Als Mitglict
des Vorstandes wurden gewählt die Bäckerister
Engelsperger, Brandl und Spiegl; in
in Aufsichterat wurden gewählt die Bäckereister
Kagerer, Rampf, Landstorser, Soyer u.
mmer.
Schrelbmaschine ndurchschläge kei
Drucksachen. Zn der Geschäftswelt befteht
lunter die Ansicht, daß auch Schreibmaschinen
urchschläge als Drucksache befördert werden
ißten, ähnlich den helktographierten Schriftsken.
In einer an den nationalliberalen Reichsgsabgeordneten
Felir Marquart gegebenen
uolunft weist nun das Reichspostamt darauf
1. den Wunsch zum Bedauern des Postamts
cht erfüllen zu können.
Zur Verhütung des Schwarzmahdurch
Schrotmühlen erlassen die drei
llvertr. bayerischen Generalkommandos eine
kanntmachung, die das Verlaufen, Vermieten
er unentgeltliche Verleihen von Schrotmühlen
er Teilen davon und die Einfuhr von Schrot
ihlen verbielet. Weiler wird die Herstellung
iu Schrotmühlen und von Teilen derselben und
* Anbieten von Schrotmühlen i in Anzeigen un
sagt.
Als Schrotmühle gilt jede nicht ge
rblich betriebene Mühle oder sonstige Vorhtung,
die zum Mahlen, Schroten oder Queten
von Getreide oder Hülsenfrüchten geeignet
Opfertag 1918.
Unter den Zwecken, denen der diessährige
ofertag dient, steht in erster Linie die Verwunlen-
und Krankenpflege. Ihr soll ein Drittel
„ Ertrages zufließen. Hieher gehört nicht etwa
Unterstützung der heimatlichen Lazarette, die
bung der Leistungofähiglkeit des Roten Kreuim
Inland, nein, hieher gehören die um-Mreichen
zentralen Aufgahen in der Etappe,
l die das bayerische Landes komilec, die Hauptlung
des Noten Kreuzes, zu einem großen
ile auf die Unterstützung durch Spenden und
mmelgelder angewiesen ist.
Die Aufstellung und Ausrüslung der ca. 2700
Etappengebiet besindlichen Angehörigen
rite und Geistliche, Pfleger und Pflegerinnen.
cgleit- und Depotpersonal
haltung der zurzeit laufenden, anerlaunt vorzlichen
9 bayerischen Vereinslazareltzüge, die
limmt sind, die verwundeten und erkrankten
eresangehörigen von den Kriegs= und Feld-
türlich auch englische Beutestücke geʒ zeigt wur
i, lrachte in weiter Entfernung eine Sprengmbe,
die ein Flieger abgeworfen hatte. Der
lblick der Wirkung war ein Schauspiel. Es
wden dann noch äußerst komplizierte Iustruut
gezeigt, die der Beobachter benudi. um
Abwurf der Bomben auf ganz bestimmt gehlie
Ziele zu sichern. Hier handelt es sich um
ne Mathematik in Verbindung mit der Physik.
Es besteht kein Zweifel für den, der mit ein
in wenig Sachkenutnis all das geschaut und
sich ausgenommen hat, daß di sche Fliewaffe
an technischen Eirgnheischaften nicht
üer der Artillerie und der Marine hintan steht.
war die tiefe Ueberzeugung, die alle mithmen.
Im Kreis tüchtiger Fliegeroffiziere seierte man
bei einem einfachen, feldmäßigen Gericht
Heldentaten usferer braven Flieger. Mit
. Wissenschaft und der Technik im Bunde werv
sie ihren bisherigen Erfolgen nur neue hinü#gen
können. Alles das aber, um das deutsche
#l der ersehnten Stunde des Friedens näher
bringen.
kucholf Winkler, ##ankeschlit
vorm. A. Reus. Bunselinie
ROSENHEIM. Ludui—fanlatz 7 ..
HEHEIIII
erfordern gewal
e Summen; ebenso der Betrieb und die Un-
lnen Abteilungen, für Kriegsgesangenen
nn u., Liebesgabenversorgung u. duül.
An 5# 'huten stehen dem Landeskomitee lediglich
der Militärbehörde dankenswer
ter Weise zun . nen Vergülungen und die
Spendegelder ##. Illgemeinheit zur Versügung.
Die bisher währeno des Jahres reichlich geflos
k#n freimilligen Spenden, haben im laufenden
Jah hre fast vollständig ausgehört.
Der Opferlag is daher die einzige Möglichkeit,
da: Rote Krem in seinen zentralen Ausgaben
meiter leislungsfähig zu erhallen. Welch lolossale
Anforderungen an dieses gestellt werden, geht
daraus hervor, daß nur für diese zentralen
Zwecke bis 30. April 1918 von ihm 11451 555
Mart 22 Pfg. verausgabt wurden. Da in diesem
Jahre noch ganz besonders groste Ausgaben
bevorstehen (ab uliefernder „uschuß für die aus
Ruß,land ur Entlassung gemugenden Kriegsgesangenen
357 500 Mk., Zuschuß zur Weihnachtsspende
im amähernden Belrag des Voriahres
569 000 MlI. die laufenden sonstigen Kosten mit
rund 300 000 Ml.), so sind leider die noch zur
Versügung stehenden Gelder zur Deckung dieser
bereits feststehenden Ausgaben durchaus unzulänglich.
Eine rege Beteiligung am Opfertage
ist darum heuer mehr denn je dringendste Notwendigseit.
Berschledene Nachrichten.
Schmuggel. In Nohrschach am Bodensce
wurde ein Bahnadiunkt im Hafenbahnhof verhaftet,
der in Kisten und Koffern, die bereite
die JZollrevision pasliert hatten, gegen das Ve
bot auefuhrverbotene Waren packie, die aum
diese Weise unbeanstandet über den Bodeniee
gelanglen.
Raubübersälle in Polen. Aus Polen
wird berichtet: In Plozk wurden vier Einwohner
hingerichtet, die mehrere bewassnete Raubüberfälle
ausgeführt hatlen. In Lod' wurde der
Polirist Kaczmarck, als er in der Nacht# in einem
Keiler eine Anzahl Mannschaften beim Drucken
verbolener Flugschrifien überraschle, von diesen
durch Schüsse todlich verleut. Auf der Flucht
erschossen die Mörder auch noch den Poliriten
Vacheninecht, de r sich ihnen enigegenitellie.
— Handel und Gewerbe.
Erböhung der Kohlen-und Kols-Preise.
In der um Montag abgehaltenen Sitzung
des Shheinisch- Westfalischen Kohlen Syondifats
wurde beschlossen, mil Wirlung vom 1. Septem
uor
ber die Kohlenpreise um 2,40 Mk. per Tonne
und die Kolspreise um 83,10 Mk. per Tonne
zu erhöhen. Diese Erhöhung hat die Zustimmung
bereits
des preußischen Handeleminüter gesun
den.
Len Kachr -
- Beeresbericht.
. oßes Hauptauartier,
— Amil.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Kronprinz Rupprecht.
Rege nächtliche Erlundungstätigleit. Teilan—
grisse der Engländer in Gegend von Merris
(nördlich der Lys! und beiderseits von Anyelte
(sudlic von Arrar) murden abgewiesen.
Deutscher Kronprinz.
An der Kampffront griff der Feind unsere
neuen Linien nördlich des. Ourc und unsere
Stellungen auf den Waldhöhen südwenlich von
Reims mit starlen Kräften au. Franzosen, Englander
und Amerilaner wurden unter schwersten
Verlunen für den Feind auJ ihre Auegangsfront
nurückgeworfen. der Schwerpunkt des seindli
den Angriffs war gegen die Front Hartennes
Ferr en-Tardenois gerichtet. Hier stürmten
2..
W:
30. 7.
den
SZunm vermieten:
dichte Angriffswellen des Gegners am Vor u.
Nachmittag immer wieder von neuem an. Vor
und an unseren Linien, teilweise in unseren Gegenslößen
brach der Aufturm zusammen.
Am Nachmillag dehnte der Feind seine Angriffe
über Fere en Tardenois nach slen bio zum
Walde von Menniere aus. Sie hatlen ebenso
wenig Erfolg wie Teilangriffe, die er am Mor
gen im Walde von Mennierc, in den Abendstun
den in breiter Front westlich von Ailler##en-Tardenois
führte. Südwestlich von Reims wie
derholte der Feind wwischen Chambrecy und
Brigun an einelnen Stellen bie zu jünf Malen
seine Angriffe und sethie sie bis 2um späten Abend
in hefligen Teilangriffen forl. Er nurde überall
blutig algewiesen.
In der Champagne vertrieben wir südlich
vom Fichtelberg den Feind aus Gräben die er
seit seinem Vorsloß am 27. Juli noch besetzt
halte und nahmen einen feindlichen Shbpunit
nordueitlich von Perthes.
Leutnant Loewenhardt
Luftsieg.
errang neinen 46.
Ludendo#.
Der amtliche Sfterreichische Bericht.
WIIB. Wien, 30. 7. (Drahtb.) Amnl.
Auf dem italienischen Kriegsschauplat wir
lungelose seindliche Feuerüberfälle und S10
rungefener gegen rückwärtige Räume.
Oberleumam Linke Crawford eriielle seinen
27. Luftsieg.
An der albanischen Front erneuerte der Feind
seine flarken Angriffe gegen unsere Siellungen
am südlichen Semeni= Ufer und auf dem Höhen
rucken de# Linas. Von unseren Truppen. die
leils durch wähen Widerfland, leils im (Pegen
angriff alle Anttrengungen der Angreifer zu
nichte machten, verdient dad Budapester Landsturmbataillon
III29 und das oberungarische
(Kassaer-Jägerbat. Nr. 3 besonders hervorgehoben
zu werden.
Der Chef des Generalstab#.
Die Kämpfe an der Marne.
* Berlin, 30. 7. (Drahtbericht.) Von der
sche eincrischen Grenze berichtet der Kriegsberichterstatter
der „Oeuvre“ über die großen Anrengungen
der französischen Truppen in den
Jungsten Kämpfen an der Marne. Die franüösischen
Truppen mußten längere zeit! im Wasier
stehen. Auch sei in diesem Kampfabschnitt
die deutsche Artillerie der französischen überlegen
gewesen. Der Kampf auf dem Nordufer
der Marne habe sich schwerer gestaltet, als man
angenommen. Deshalb habe der Vormarsch
nicht so leicht vor * gehen können.
Parir. 30. 7. Präsident Poincare ist ge
nachmittag zur Front abgereift.
stern
Fliegerleutnant Menckhoff
gefangen?
5 Bielefeld, 30. 7. (Drahtbericht.) Der
Fliegerleutnam Menckhoff aus Herford ist von
einem Fluge über den feindlichen Linien nicht
urückgekehrt. Das Flugzeug landete hinter den
feindlichen Linien. Ueber Menckhoffs Schicksal
ist noch nichts bekannt.
Die Lage in Rußland.
Charbin. 30. 7. (Reuter.) Bewaffnete
Oampfer, die von General Herrvath abgeschick
Worden waren, vertrieben die Bolschewiki an der
Mündung des Sungari in den Amur. Ein beraffneter
Qmpfer, ein Motorbo? und vier
9 Dampier mit großen Vorrälen wurden erbeutet.
Die Kosalen von Kalinkof, die mit den Tschecho
Slomalen gemeinsam vorgehen und für den Auf
Marsch nach Tschito die erforderliche Kavallerie
siellten, haben den Druck, der auf Samenow aus
geübt wurde, erleichtert.
Eintritt Avquith in die Regierung.
-openhagen, 30. . Der Eintritt Aeauiths
in die Regierung. gin als gesichert. Er
mird voraussichtlich kein Ministerium Lcerehmen,
sondern das Amt eines Lordkanilers
Amerikanischer
Mittwoch, 31. Juli 1918
Schiffsraum
für die Schweiz.
% Bern, 30. 7. (Drahtbericht.) Reuter meldet
aus Washington, wonach Amerika einen
Scchifsoraum von etwa 100 000 Tonnen der
Schweiz fur die zufuhr von Lebenemitteln zur
Verfügung gestelit habe. Zedoch ist hiervon
bei den maßgebenden Stellen in der Schweiz
noch nichts bekannt. .
Mitglied des
Reichstag
. Berlin, 30. 7. Die Vossische zeilung
verreichnet unter Vorbehalt das Gerucht, wonach
der frühere Staatssekreltär von Kühlmann
im ersten Berliner Wahltreis um die Nachfolge
im Mandat Kampfs kandidieren werde.
Kühlmann als
Ein wichtiger bayer. Gesetzeutwurs.
* München, 30. 7. (Drahtbericht.) Die
Negierung legte dem Landlage einen bedeutsamen
Cesetzentwurf vor, durch den die gemeindliche
Selbitverwaltung erleichtert, die Staalsaufsicht
in den Gemeinden eingeschrankt und die
Selbstverwaltung für die D Distriktsverwaltungen
eingeführt wird.
15000 Tonnen.
WIl. Berlin, 239. 7. A#
Sperrgebiet um l w ucben l
ltoregislertonnen versenit
hunte Chronlk.
Stumpen
« Bauernluecht, die seind schon recht;
Land j a (Geld, sauien i’ recht
Hand i’ leins, bleiben ’w Haus.
Guden bei der Stalllür naus.
Wem unser Magd lei' Kraut net frißt.
Was Teufels frißt sie dann?
Man schneid't der Kag den Wedel ab
Und rösft't ihn in der Pfann'.
Mädl,. lieb kein'“ Maurer net,
Der schafft im Dreck, im Dreck.
Lieber an Baurenlecht,
Der führt ihn weg.
klich: Im
L Brul
Liedlein.
Namnele, Nammele, nit a so.
Heirat' nur kein Himmermo;
Zimmerleut sind bose Leut,
Die hauen eu. daß § Scheiter geit.
Wenn Kindlesmus pfluttert
Und ehlt auf der Glut,
Dann in hall der ledig Stand
Auch nimmer gal.
Wenn i schon nit schön bin,
Ha#i i bwch en schönen Ma;
Ich siell ihn in Krautgarten.
*e Vogel geht dran.
Der Toni von Lindenberg.
Der hat a schön'" Weib,
Er hat sie in Kasten g'sperrt,
Daß sie schn bleibt.
Bald träumt's mir von de Ochsen.
Bald träaumi's mir von de Küah.
Bald träumt's mir vom Mad'
din Gscheitt 5 träumt mir nia.
Kathederblüten.
Herlules war schon als lleines Kind ugewöhnlich
ftarl. Noch kräftiger zeigie er sich al-Knabe
und mit zwanzig Jahren wurde er geradezu
herkulisch.
Auch die Fische werden von Parfiten und
allerband Ungeziefer geplagt: davon wissen besondere
die alten Karpfen ein Liedchen zu üngen
Welierbericht für Mittwoch den 31.
Juli 1916.
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