Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1845. (22)

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In  Gemäßheit  allerhöchster  Entschließung  Seiner  Ksniglichen  Majestät  vom
29.  Januar  1845  wird  dem  vorstehenden  Familien-Statut,  errichtet  von  den  Grafen  Friedrich
  und  Lupdwig  v.  Pückler-Limpurg  zu  Burgfarrnbach  am  18.  November  1844
unter  Vorbehalt  der  Rechte  jedes  Dritten  und  jedes  einzelnen  Gräflich  v.  Pückler'schen
Familien-Gliedes  andurch  die  landesherrliche  Bestätigung  ertheilt.

Stuttgart  den  19.  Februar  1845.
Auf  Seiner  Königlichen  Majestät  höchsten  Speeial-Befehl:
K.  Ministerien  der  Justiz  und  des  Innern:
Prieser.  Schlaper.

Dienst-Erledigungen.

1)  An  dem  Gymnasium  zu  Ehingen  ist  die  Stelle  des  Vorstands  und  ersten  Professors,
  womit  ein  Einkommen  von  1200  fl.  neben  freier  Wohnung  und  die  Verpflichtung
zu  wöchentlich  14  Unterrichtsstunden  verbunden  ist,  in  Erledigung  gekommen.  Die  Bewerber
haben  binnen  drei  Wochen  sich  bei  dem  K.  Studienrathe  zu  melden.

2)  Nachdem  die  bisher  mit  dem  Diakonate  zu  Güglingen  verbunden  gewesene  Pfarrei
Eibensbach,  Dekanats  Brackenheim,  als  eine  selbstständige  Pfarrstelle  definitiv  besetzt  werden
  kann,  so  werden  die  Bewerber  um  viese  Stelle  aufgefordert,  sich  binnen  vier  Wochen
bei  dem  evangelischen  Consistorium  vorschriftmäßig  zu  melden.  Dieselbe  umfaßt  397  Kirchengenossen
  und  ist  mit  einem  auf  600  fl.  in  Preisen  des  Sportelgesetzes  berechneten,  verwandelten
  Einkommen  verbunden.

3)  Die  Bewerber  um  die  erledigte  in  der  zweiten  Besoldungsklasse  stehende  Revierförstersstelle
  in  Nattheim,  Forsts  Heidenheim,  so  wie

4)  die  Bewerber  um  die  erlevigte  in  der  ersten  Besoldungsklasse  stehende  Revierförstersstelle
  in  Baiereck,  Forstes  Schorndorf,  werden  aufgefordert,  binnen  vier  Wochen  bei  der
Finanzkammer  des  Jartkreises  vorschriftmäßig  sich  zu  melden.

5)  Die  Bewerber  um  die  erledigte  Stelle  eines  Hüttenverwaltungs-Assistenten  in
Wilhelmshütte  werden  aufgefordert,  binnen  drei  Wochen  bei  dem  Bergrathe  vorschriftmäßig

  sich  zu  melden.