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mir zu vergegenwärtigen, wie trüb für dich und besonders
für die arme Malwine die Bescheerungszeit und das HFest
gewesen ist, und wie sich auch künftig eine wehmütige
Erinnerung für Cuch an Weihnachten müpfen wird. Sür
die raschverfliegende Seit, die wir alle in dieser Welt zuzubringen
haben, besitze ich kein anderes Trostmittel für dich
als den Zusdruck der wärmsten, brüderlichen Teilnahme, die
deinen Schmerz lebendig mitempfindet, und das Gebet,
daß Gottes heimsuchung dich nicht so wieder treffen wolle
und du an deinen andern Kindern um so sicherer Sreude
und Gedeihen erleben mögest.“
An Hrau von Ahadden schreibt er 160) ähnlich: „Meine
Nlage klingt egoistisch neben dem Schmerz, der Ihre Seele
trifft und für den nur Gott der Herr Linderung hat; ich
kann nichts als Ihnen sagen, daß ich mit Ihnen leide und
trauere, und Gott bitten, daß seine Gnade Ihnen Trost
und Stärkung gewähre.“
Manchmal scheint die Bezugnahme auf Gottes Hilfe
mehr konventionell, z. B., wo er der UNichte schreibt 161).
„Ich freue mich, daß deine liebe Mama in der Genesung
fortschreitet, mit Gottes Hilfe wird sie auch das Schreiben
wieder lernen.“ Aber im Jzusammenhang mit andern
Stellen verliert sich dieser Derdacht. Schon, wenn er dem
Bruder schreibt 162): „Gott gebe ihr Gesundbeit, wie er mir
geholfen hat. Ich bin nur in den Nerven noch sehr der
Schonung bedürftig, die man mir mit Opium und Jod
vollständig ruiniert hat“, so läßt das keine abgeschwächte
Deutung zu. Die Wirklichkeit der Religion aber tritt uns