Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1848. (25)

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2.  Des  K.  katholischen  Kirchenraths.

a)  Bekanntmachung  in  Betreff  derjenigen  katholischen  Jünglinge,  welche  sich  dem  Schulstande

widmen  wollen.

Diejenigen  Jünglinge,  welche  sich  dem  Schullehrerstande  widmen  wollen,  werden  unter
Beziehung  auf  die  unter  dem  21.  März  1845  (Reg.  Blatt  S.  120)  und  13.  Februar  1846
(Reg.  Blatt  S.  95)  bekannt  gemachten  Erfordernisse  angewiesen,  ihre  Meldungen  spätestens
bis  zum  15.  März  bei  dem  K.  katbolischen  Kirchenrath  einzureichen.

Stuttgart  den  8.  Februar  1848.  Für  den  Vorstand:
Schedler.

b))  Bekanntmachung  des  Termins  zur  Anmeldung  derjenigen  katholischen  Schulpräparanden,

welche  in  ein  Schullehrer-Seminar  aufgenommen  werden  wollen.

Diejenigen  Schulamtszöglinge,  welche  im  Mai  d.  J.  den  zweljährigen  Vorbereitungskurs
  vollenden  und  in  das  Schullehrer-Seminar  zu  Gmünd  oder  in  eines  der  vier  Privat-Schullehrer-Seminarien
  aufgenommen  zu  werden  wünschen,  haben  ihre  Meldungen,  welche
der  Verordnung  vom  15.  Februar  1846  (Reg.Blatt  S.  95)  entsprechen  müssen,  bis  zum
15.  März  bei  dem  K.  katholischen  Kirchenrath  einzureichen.

Stuttgart  den  8.  Februar  1848.  Für  den  Vorstand:
-  Schedler.

F0)  Bekanntmachung  in  Betreß  der  Schulamtszöglinge,  welche  zur  ersten  Dienstprüfung
(Lehrgehülfen-Prüfung)  sich  melden  wollen.

Diejenigen  Schulamtszöglinge,  welche  ihre  vierjährige  Bildungszeit  außerhalb  des  Schullehrer-Seminars
  in  Gmünd  vollendet  haben,  und  die  erste  Dienstprüfung  erstehen  wollen,
ferner  diejenigen,  welche  die  Prüfung  zu  wiederholen  haben,  werden  angewiesen,  ihre  Meldungen
  bis  zum  15.  März  bei  dem  K.  katholischen  Kirchenrath  vorzubringen.

Die  Erfordernisse  sind  in  der  Verordnung  vom  21.  März  1845  (Reg.  Blatt  S.  122)
enthalten.

Stuttgart  den  8.  Februar  1848.  Für  den  Vorstand:
Schedler.

 

 

Gedruckt  hei  G.  Hasselbrink.