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jehlug, erfocht der General von Steinmeg auf dem Spicherenberge
bei Saarbrüden einen fo entjeheidenden Sieg über den franzöflichen
General Frojjard, daß dDiefer mit feiner ganzen Armee über Forbad
und Saargemünd fi nah Meh zurüdziehen mußte.
Der Verluft der Franzofen in diefer Schlacht und auf dem in Flucht
übergehenden Rüdzug betrug 12,000 Verwundete, Todte und Gefangene,
mehrere Gejchüge, AO Pontons*) und ganze Wagenzüge von Srlegsmaterial,
Mehl, Brod und Wein. Aber auch die Preußen Hatten den
Sieg mit 6000 Todten und Verwunbeten erfaufen müffen.
Saarbrüd und Wörth, wir jchlugen
Bmei Heere gar zugleich,
Da zittert in den Fugen
Das zweite Katjerreid.” —
Ss3. lUinfere Mainbrüce.
Das war zu Wörth der heiße Tag,
Als wir die Blutfhlacht fchlugen;
Mie Fradite von Ihrem Donnerichlag
Das Kaiferreihh auß den Tugen!
Daß war zu Wörth der heiße Tag —
Die Höhen waren erftiirmet,
Auf blut’ger, olübender Haide lag
Des Toded Saat getbürmet.
Und drunten im Grund, am einfamen Tann,
Wo xoth die Wellen heut raufchen
Da bob fi empor ein gefallener Mann,
Den Donnern des Sieges zu laufchen,
‘Und neben ihm bob fi ein Andrer empor,
Die Rechte geprekt auf die Wunde,
Mit brennendem Aug’ und ledjendene- Ohr
Einfog er die jubelnde Kunde.
Der Erfte, ein Breuße vom norbifhen Strand,
Bom bay’rifhhen Hodland der Ziwerte,
Sie waren gefallen am walbigen Rand —
Da lagen fie Seit’ an Seite.
Victoria! Hang’, — mit flüchtigen Roth
Aufs New die Wangen fi färben:
Willfommen nun, beiliger Schlachtentod!
Das nenn’ ich ein jeliges Sterben!
Geräcdht, gerettet das Vaterland,
Der Räuber zu Boden gerungen!
Und Selig umflammert fc Hand und Hand,
Und hielten fi glühend umfchlungen.
Und der Preuße: „Gott fegn’ euch die Waffenthat,
Heut zahltet ihr heim in Zreuen
Den angefonmenen deutfchen Verrath
Dem Franken, ihr bay’rifhen Leuen!“
*), Brüdeniciffe.