legenen Monte Cania vor, die Armee Below erstieg dle ihr zugewiesenen Bergkuppen.
Derweil stieß die Durchbruchediolssion im KLal auf Karfreit vor, um
dann ihre Umgebung dee Matajur auf der Paßstraße fortzusetten. Schon am
ersten Tage wurde eine Riesenleistung vollbracht: in steilem Anstieg drei ins
Gefels eingeschnittene itolienische Linien überrannt, am folgenden Tage die
entscheidende Höhenlinke erklommen und auch der Matajur von verschiedenen
Seiten erstürmt. Aber erst am 27. war der ganze Gebirgestock zwischen dem
Isonzo und dem Oberlauf des Tagliamento genommen, der Ausgang in die
Ebene gewonnen und Civibale besetzt. Die anschließende Nordfront der Staliener
an der Kärntner Grenze sowohl wie die Isonzofront abwärte der Durchbruchesielle
fühlten sich im Rücken bedroht und begannen einen schleunsgen Rückzug.
Es war allerdinge bedauerllch, daß dle auf die Paßstraße angesehzte eine
Hloision nicht stork genug gewesen war. Die Entfernung von Tolmein über
Karfreit bie Clvidale betrug 35 Kilometer. Die Stoßdioision hat statt eines
bhalben Tages drei gebraucht, um sie zurückzulegen und den schwachen itallenischen
Widerstond zu brechen. So gewann die italienische Slonzoarmee Zeit,
sich der ihr von Norden drohenden Flankierung oder gar Umgehung durch schleuniges
Auswelchen zu entzlehen. Es wäre nun Sache der ihr gegenüberstebenden
Armee Voroeoic gewesen, sie durch energischen Angriff festzuhalten und zur
Verteldigung zu zwingen. Aber diese Armee war solcher Aufgabe nicht gewachsen.
Die 14. Armce erhlelt nun den Auftrag, ihren linken Ilügel schleunigst
nach Südwesten abzudrehen und über Udine auf Codroipo am Tagllamento
vorzustoßen, um so die zurückflutende 8sonzoarmee doch noch diesseite des
Ilusses zu fassen und vernichtend zu schlagen. Aber es war schon nicht mehr ganz
zeitig genug. Immerhin gelang es, am 30. Oktober noch einen beträchtlichen
Tell des Feindes vor dem Uberschreiten des Lagliamento zu stellen, zu umzingeln
und 60 000 Sialiener gefangenzunebmen.
Aber der Fluß, hoch angeschwollen, bedeutete für die verbündeten Truppen
ein erhebliches Hindernlo. Erst nach einer Woche, am 6. November, gelang ee,
ihn zu überschreiten und den Vormarsch auf den Piave fortzusetzen.
Inzwischen hatten die ltallenischen Kruppen, welche in den Venetianer
Alpen standen, ihre Stellungen kampfloe geräumt und, vor dem flankierenden
Vorgehen des Nordflügels der 14. Armee auf Feltre ausbiegend, länge dee
Piaoe den Anschluß an die Reste der Isonzoarmee errelcht. Am Piove gelang
es den Stalienern, wieder elne geschlossene und wlderstandsfähige Front zu
bliden. Gestützt auf das slarke Hindernis des herbstlich angeschwollenen Flusses
geboten sie hler dem weiteren Vordringen der Verbündeten Halt, vollends seitdem
auch englische und französische Verbände zu ihrer Verstärkung eintrafen.
Kam jetzt ein energischer Vorstoß aue Tirol, so konnte er immer noch die
neugebildete ltalienisch-englisch-französische Widerstandelinle länge des Piave
im Rücken fassen und sich zwischen den Felnd und selne rückwärtigen Verbindungen
einzwängen. General v. Conrad unternahm diesen Versuch. Aber
er setzte oiel zu spät, am 4. Dezember, ein. Sein Angriff machte zwar in den
Alpen troßz jählinge einsetzenden Schneefalle noch Fortschritte, aber seine Dersuche,
den Felsklotz des Monte Grappa zu überwinden, scheiterten, und sein
Vorstoß endete ganz ähnlich wie seine Offensive im Vorjahre.
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