Katastroplien herbeigeführt werden, wie sie
kommen mülsen, wenn die Dinge sich nicht ändern.
Die Arbeiler haben lange genug geharrt und
wurden lange genug genarrt, und es wäre kein
(Wunder, wenn sie eines Tages sagen würden,
der Geduldsfaden ist gerissen.
Küänchener Neuigleien.
München. 27. Juni. Ein Ine#erat, das nach
verschiedener Richtung hin auch die Staatsregierung
interessieren dürfte, findel sich in Nr.
145 der „Bayer. Staatszeitung“. In diesem
Inserat wird jungen Mädchen von einer Professorsgattin
Ferienaufenthan in einem Luftkurort
angeboten mit „laglich fünf Mahleeiten,
gute Kriegsverpflegung“. Die Frau Professor
ist so bescheiden, sich mit einem Pensionspreis von
1000 Mk. „wöchentlich „ohne Ertras“ zufriedenzugeben.
Für Staatsregierung und Oeffentlichleit
ist die. Frage von Interesse, woher die Frau
Professor die Lebensmittel bezieht, um jungen
Mädchen täglich fünf Mahlzeiten guter Kriegsverpflegung
bieten zu können, Wir Stadtleute
wenigstens können uns den Lurus ven läglich
fül Mahlzeiten nicht erlauben.
Bowerische Nachelchten.
Augsburg, 27. Juni. Eim: reiche Zuwendung
isl, wie im Magsstrat mitgeleilt wurde, der
Stadt Augsburg #Kworden. Eine Firma, die
nickt genannt sein will, hat als Beisteuer für
die städtischen Kriegshilsszwecke den Betrag von
100 000 Mark in fünsproz= ntiger Kriegsanleihe
zur Ve erfügung gestellt. Der Oberburgermeister
sprach für die hochherzige Zuwendung den öfsentlichen
Dank aus.
Uesselwang, 27. Jum.
machten auf der Viehweide,
der Nähe rom Edelsberg D
ilohienen zuchtstier, indem ie ihn on Ort und
Etelle schlackteren. Bergsteiger fanden gestern
nur noch einen lleinen Rest Fleüsch, jowie die
Haut des Tieres.
um
Kurzen -
oberer Bergq“ in
diebe uit einem ge-Jusmarshausen,
27. Juni. Das Kriegsatsn
dem so viel Unrühmlickes nachgesagt worden
ist, hat LTier in einem Falle eine Eigenschaft
„AMoffenbar!“, die unter Umitänden sehr gefährlich
werden könnte. Ein Heir laufte sich ein
Quantum Kriegemus und stellte das mit einem
Deckel geschlossene Glas auf teinen Schreibtisch.
Während der Nacht vernahm der Herr einen
Krach. Am ankv#eren Morgen fand er, daß das
Kriegemus erplodiert war. Cine gröflre Menge
flog an die Dee. allwo sie noch zu sehen ilst.
Vamberg. 27. Juni. Die ersten neuen Karlosseln
wurden auf den V. amderg: r Marlit ge—
brachkt# Es handel: sich um die bekanntee Bambherger
Spezialltät, Ho#ulha“, so genaunt wegen
ihrer Form. Das Pfund kostele 30 35 Pfermig.
Falkenstein. Obpf.,, 27. Juni. Jn bi##ger
Gegend mehren sich Einbrücke in etscetende
Weise. Es kommt eine Bande von mehr als 2
Dutzend Köpfen in Betrac#t, wele vor leiner
Gewalttat zurücksdhfeut. In der Holzmühle wurde
dem Müller der Fuß vurchschossen, im Bremlof
entging mit knapper Mühe der Hofbeiitzer
der Kugel der Einbrecher.
Baverisches Oberland.
Vom LCande. 27. Juni. Vielfach sind in landwirtschaftlichen
Betrieben Kriegegesangene verwendet,
obwohl Familienangehörige der Vetriebsinhaber
als häusliche# Dienstboten beschäftägt
sind u. sich der Arbeit in der Landwirtschaft
entziehen. Infolgedessen wurden die-distrikls#verwaltungen
beauftragt, in solchen Fällen die
rore#schriebene Bestätigung über die Notwendigkest
der Zuw. isung von Kriegsgefangenen
nicht mehr zu erteilen und, wenn sie bereits gerteilt
sein sellt., zurückzuziehen, damit die Kriens-Lefangenen
anderen landwirtschaftlichen Beklrielen,
die ihrer dringend bedürfen, zugewiescht
werden können.
Prien, 27. Juni. Das Fest der silbernen
Hpchzeit kann Herr Baumeister Lorenz Scheck
mit seiner Gattin am 1. Juli begehen. Gleichzeitig
kann er seinen 50. Geburtlstag feiern.
Zu dieser Doppelfeier beglückvunschen wir das
Jubelpaar bestens.
DHrien, 27. Juni. Itt Landsturmmann
Matth. Niederbichler, Helzmeister von Kohlhatt,
starb an einem Magenladen. 10 Kinder,
die auch keine Mutter mehr haben, trauern an
der Bahre ihres Vaters.
Traunstein, 27. Juni. Ab 1. „August koitet
vom Gaswerk der Kubikmeter Seizgas oder
Kochgas 19 fg. gegen bisher 16 Pfg., mit der
Vergünst. gung, dab von dieser Zeit an 2 Leuchtgasflammen
(seither eine Flamme) zum Heizoder
Kochgaspreis berechnet werden. Für Kols
wird, der jetzige Preis von 1.80 Mk. gat den
t ebensalls ab 1. August auf 2 Mark
Traunstein, 27. Juni. Von Seebruck kamen
heute die ersten Glocken hier zur Ablieferung an.
Kie waren überaus schön geziert.
A
Rosenhelm̃er Añzelger
Schliersee, 27. Juni. Auf der Kreuberaalm
des reichbegüterten Grozg-Koöpferlbam'rn
ron Hofwies wurde in der vergangenen Wockhe
von Einbrechern ein Zentner Butter geraubtl.
Von den Dieben hat man keine Spur. Nur einen
leeren Sack ließen sie zurück.
* Hausham, 27. Juni. Gestern brach im
(Greimvaldschen Sägewerk in Hausham ein
Brand aus, dem das Sägegebäude mit Einrichtung
zum Opfer fiel. Der Arbeit der Feuerwehren
gelang es, das Wohnhaus und das Lager
zu retten. Die Branduriache ist noch nicht
geklärt; der Schaden dürfte 8#emlich bedeuiemd
sein und ist nur Lilweise durch Uersicherung gedeckt.
wasserburg, 27. Juni. Stadtlämmerer
Michael Vogler konnte heute mit seiner Galttin
das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Dem
Jubelpaar sind aus vielen Kreisen zahlreiche
Glückwünsche zugegangen.
Freilassing, 27. Juni. Im Anwesen des
Oekonomen Sckertl in Friedolfing brach, durch
spielende Kinder verursacht, ein Brand aus, dem
das gesamte Anwesen innerhalb einer Stunde
vollstandig Wl Opfer fiel. Auch Vargeld kit
mitverbrannt. Das Rieh konnte bis auf ein
Lamm gerettet werden. Sonft haben die Mrauk—-leider
gar nichts mehr als das, was sie am Leibe
tragen. Die kranke Fran wurde mit knapper Not
dem Verbrennungstode entrüssen. Der Feuerwehr
gelang es, die flark bedrohten Ncch lifrn
wesen zu retten.
Tinning, 27 27. Juni. Die 44 Jahre alte Laar--gütlerin
* Theres Reininger oon Tinning
sland bei dem letzten starten —turm vom Bett
uuf, um ein Fensier zu schließen. Bald darauf
klagte sie über Unwohlsein und am Morgen war
sie schon eine Leiche.
Bad Reichenhall, 27. Juni. Hier wurde
durch städt. Mitiel eine Champignonanlage errichtel;
ferner wurden aus dem Süden eingeführte
Tomaten in Massen gezogen, die dieser
Tage geerntet werden lönnen.
Vad Reichenhall, 27. Juni. Der „Grensbote“
schreibt: „„In Reichenhall lönnen vie
Fremden nicht ausgewieien werden.“ Mit biesem
neidischen Lobspruch gehen die bayerischen Sommerfriich
gen jetzt hausieren, indem sie gegen die
neuen Vorschriften für den Fremdenvertehr wellern.
Dieie haben nämlich die in der Tat bedauernswerte
Bestimmung, daß (wie in vorletzter
Nummer des Grenzboten dargelan, nach der
Verfügung des Kriegsministeriume den Bezirksamtern
das Recht an di H#no gegeben iil, in
allen Gemeinden unter 6010 Einwahnern bei
Gefahrdung des Nahrungszuslanden der Eeinheimischen
Bevöllerung die Fremden zum Verlasen
ilhes Aufenthaltsorts- auszufordern, falls ein
Kommunalverband infolge seiner unzureickt enden
Verforgungsverhäl#nisse sich genötig!t sehen joil.
te, die Versorgung der Fremden unter IZu-Urundelegung
des Reichsausgleichverfahrens einzuic
ränken. Nun wird es aber mit der Ausweisung
vn Fremden noch gute W.ge haben, interessant
fur uns ist aber das ein:, daß Bad
Reichenhall rermöge jeiner Einwohnerzahl #die
1910 6380 betrug, heute aber bedeutend
loöher ist, von der Verfügungsgewalt der
Bezileamt er unberührt bleiben muß, ebenso
Traunstein: während nahezu alle übrigen
bayeriscen Kurorte und Sommerfrischen dabei
sind, so Berchtesgaden mit 2930 Einwohnern,
Bad K. üsingen 15831 Einw.,, Bad Brückenau
(2098 Einw.), Aibling (3838 Sinw.), Tolz
(6496 Einw., „Wörishofen (3103 Einw.), Garmisch
3295 Einw.,, Partenkirchen (3413 Einw.),
Schliersee, Tegernsee, Oberi#dorf. Murnau,
Kreuth ufsm. Dies müssen wir mit Genuginung
immerhin feststellen.“
Elwas über Pilze.
III.
Giftig, aber kaum tauglich, damit sich zu vergiften,
ist noch ein Blätterpilz, der Schweselkopf.
der in Büscheln an verfaulenden Baumstumpfen
wächst. Er hat einen strohhalmdünnen, zuweilen
sch warzgefaserten Stiel und einen Hit von gelber
Farbe, die am Ranod helleren, in der Hutmitte
dunkleren Ton hat. Die Hitunterfeite
trägt Blätter, deren Farbe schwefelgelb bei
jungen, grünlichgrau bis grünlichschwarz #ei
älteren ist. Der moderige Geruch und außerordentlich
bittere, schlechte Geschmack dürften
rom Gemß in größeren Mengen abhalten. Der
ihm ähnelnde ehbare Stockschwamm ouflet und
schmeckt obstartig und hat braune Biatter.
Schließlich sei noch des giftizen Kartosfelbovists
gedacht. Bovist: oder Staubpilze sind
solche dir lugelige, eisörmige, flachkörmine Gestalt
haben und im Alt.r zerstäuvrn. S'e snd
alle e“ bar, soferne ihr Inneres weih und moich,
aber noch nicht teigartig oder slaubähnlich ist.
Der Kartoffelbovist, so genannt, weil cr lartofselähnlich
gestaltet ist, hat bräunlichnelde bis
lederbraune Farbe, ein festes. hartes due
Hartborist!), das weistgrau, beim jungen, tinlenichwarz
beim älteren Bovist ist.
Cingehender als es im Rahmen vieser Zeilungsabhandlung
zulässig ist, wuroen die Gistpilze
von einem hervorragenden Pilzlenner und
Fochmann besck reben in dem sehr preinwurtsi-Zenu
Buchlein (1,80 MI., „Unsere Vonstpunee
und ihre eßbaren Doppelganger“ von Prof. D
Schnegg, dem Pilzsachverständigen der Vaer.
Lebenemittelstelle. In 32 farbigen Pilzbildern
vorzüglichen Lichtbilonissen., die so angeordnet
sind, daß auf jeder Tafel oben der giftige
oder ungeniehbare Pilz, unten sein, genußtauglicher
Doppelgänger vor das Auge des
Beschauers kommt, wird weit heifere: qeboe#cu,
als! man auf diezem Gebiet bisher gewohnt wür.
Das K#unen der Giftpilze auf grund scharfer
Beobachtung und ihrer Untersuchung mit den
Sinnssorganen, dem Auge, der Nase, dem Gaumen
und der Zunge (die Kostproben sind naturlich
auszuspucken!). bietet aber noch keinerle i Cewähr
dafür, daß Pilzvergiftungen nicht gleickwohl
vorkommten können. Auch verdorbene Spei-#jiepilze
können schmere Erkrankungen herbeiführen,
gerade so wie verdorbene andere Nahrungomiltel,
wenn sie aus verkehrter Sparsam--leit
genossen, statt weggeworsen werden.
Wurit-, Fleisch-, Käserergiflung.,
Gerade #e Pilze sind leicht verderblich und
was gefahrerhöhend wirtt, ist der Umitand, daß
die Zersezung nicht immer ohne weiteres wahrnehmbar
ist. Alles was die Zersetzung sordert
und besck leunigt, den Pilzgenuß gesi nitheits·
schädlich machen lann, mußz strengitens vermier#en
werden.
Dedshalb hüte sich jeder vor nassen Pilzen.
Nur bei trockenem Wetter Pilze sammeln, nicht
Uenn es regnet oder kurz zuvor geregnet hat?
Miidet alle madigen, von Insekten verunreinigten,
alten, märigen Pilze!
Sammelt nicht Pilze in Behälinisse, wo sie
zerdrückt und gequetscht weroen, also nicht in
Tücher, Tragnetze, Rudsäcke, Handbeutel, sondern
in Körbe, Pappschachteln usw.!
Ei.t Lein ausgewärmtes Pilhgericht!
Unterlaßt, P.lje in Wasser zu legen oder sir
nut Wasser zu besprengen, weil fie sontt rascher
rerderlen!
Lagert die Pilze nach dem Sammeln lose neben-,
nicht aufeinander, möglichst in Zugluft
an luhlem Ort.
Es wurde natürlich gigen die eine oder
andere dieser Negeln schon vielfach gesünoigt,
eine daß der Sünder erkrankt ist. Allein das
ist kein Beweis dafür, daß Erkrankungen be#
Nichtbead tung nicht eintreten lönnen. Vorsicht
il jedenfalls angenehmer als Schmerzen und
billiger wie die Heilkofte uiu im Erkrankungs sall.
Eine Grundregel für die Fernhaltung einer
Pilzvergiftung ist noch, keinen Pilz zuzubereilen,
den man selbft nicht ganz befltimmt tennt oder von
eneim erfahrenen Pilzkundigen als einwandfrei eien
WSneisepilz sestitellen lassen konnte. Sile sich
lrdermam, vor leichtsinnigen Versuchen!
Lotsinachrichlen.
Rosenheim, 23. Juni.
Auf dem Felde der Ehre —
Joseph Lagler, Bichlersohn aus Steinach bei
Nußdorf a. J., langjähriger Dienitknecht beim
Niederthanner, Vorstand des Hientboenerein
Nußdorf. Unteroffizier in einem Res.- Juf.-Reg.,
Inhaber des Militärverdiennkreuzes 3. Kl.
und des E.sernen Kreuzes 2. Kl.
Auszeichnungen im Felde. Der
Schutzmann Joseph Heiserer, Sohn der Hebamme
Augusta 5. iserer in Nosenheim, wurde zum
Anteroffizier befördert; er steht seit Kriegebeginn
an der Westfront und ist seit 1914 Inhaber
des Militärverdienstlreuz es mit der Krone
und mit Schwertern. Der Kanonier Mar H. r
mam, Sohn des Sck neidermeisters Kilian Herrmann
in Rosenhrim, wurde mit dem Eisernen
Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet; er liegt zurzeit ver-
Freitag, 29. Juni 191-:
Auer das litzle Gelrie qab. Dem großen Belannieufreue
der misse cm drll, mar
ßzrrre Becomien und N.rucrich't On Dod.wurdige
Klerus und alle Stande pertre.en: beionoers
zahlreich Balten jsich die Ver.Une cingesunden,
denen die Verslorbene agehört hatte. Der
Frauenver#ein vom Noten Kreuz hat auferdem
„feinem langjahrizen verehrten Ausichuchuniteallede“
eine prachtige Kranz'pend: mit Schleifse
gewidmet. H Geistl. Rat Stadtpfarrer Geßl
zeich uet: di. Neri####in gewahl- en Worten
als eine wahrhaft riktliche Frau. die seit dem
Jahre 1373. da iie an der Seit. ihres Gatten.
des Horrn Bezirlsamintannes u. späleren Regierungsrats
H intrick Auer hier einzog, die
allgen incn Sympashien sich erobert habe.
Sie ward ein Lich# ihrer Familie, ein Sich: den
Armen, denen sie Wohltäterin heworden, ein
Licht den ereinen, denen sie angehorte u. 120
denen sie sick in senheren Jah rilP*' auck amiv widmet:.
#btrauern der Frat er#ereen vom
Noten Kreuz die chemalige Vorsfigende nnoĩpäteres
Ausschuĩmitalied. der Maädchenichutzrerein
sei stolz. die Berlebte Ehrenmitglied neunen
zu durfen, der da#istlich: Multerreren und
alle anderen Nereine der Staot verlieren ein
treues und geic anzter Mitglied. Moge Fran
Regirrungerat Auner nunmehe an der Seite
ihtes Gatten rul#en fen von allem Erdenleid
und hier Uau#den Familie den „ie stand
dke: Himmels er.l. Uen:
(GWrofes Filmwe! im Diente der
Wohfltatigkeit. ich w.l die S1199.
se warzmeeiß . 17. di. ses gro, patriotische Fum
werk, verfaft von Fein Prock newski, dem *“%
tär des Deurchen Flotenvere ur, im ein Marine
Schauipfel in 5 Abtellunge'n. Es machte eine
Reile durch ganz Deischland. Zu elwa 2.7.0
Lich##piel-Thratern mil grosen Erfollen vorgeführt,
ertielte es für den Den#chen Flotten-Verein
ein ganz nen#eemerles fin nzieles
Ergebn's. Auck hier im icht Saurirbrnde Hellos,
HOtel „Deut'scker Kaiset gilung! dieses große
Mearine-Sckhauspic! zur Norfuhrung und iwar
mergen Peter- und Raulstag und am Sames.
lag und emag. je von mitlags 1 Uhr bis
n.1 11 Uhr. We aileror aud er ein
Teil der Einnahmen an den Deulicken Flottenrerein
abgeliefert. Moge dieses schne patriotiche
Unternehmen auch in NRosenbe m recht
rege Unterslützung funden.
Die Einhebung der Ge meind deum-L
gen fur das etile Hlodjahr lün auf den
4., 5. und 6. Jul. feslieht. A#s Unterlage dien!
einitweiten der Foriglah-ige Umlauensatz von
150 Prozent.
Der Gas
Frerbrana Rof#oiet
erfahe
ient im H nolick Ketliminapyhe
1 ebenfalls eine Einick ratkung. 2393 lehr
ab darf ein Gasabnehmer in euem Möna
mi#r#ie Hüste der Gasmenge derbranchen, die
er im allitten Ma####dden91Jah es 131 rer—
lraudt hat. Für Gas. das uber diese Oocesme'ia:
verbrauckt w.rd. it der vietiache Be—
trag ke#: Gaspreises zu entrickten: anserdem
werd dem belreffenden Gasabnehme er der weilere
Vezug ven Gas a spertt. Fur die Betriebe
her beiden hiesiden Tageszeitungen bicie
Rinsckränlung keine (bülligkeit. Die Zusführlce
Bekanmmack ung des Slad.maginr :: birrüber
werden wir in der nachsten Nummer d.#
„Resenheimer Anzeiner“ veroftenllide 1.
in
r7' odle
Der kath. Lehrling-sckunderein
reranflallet mo: gen und am Son' itag im Poil-Lartensaale
ene Viereinsfeier min Theater. deliamatorisc
en und musikaliscken 1124#cn#.
Eine erite Auffuh. un3 hat fich bereit: allgemeinen
Beifall gesichert, sodan de br. eiden folnenden
Felern allgemeines Inlereie finden durflten.
Nahere: imt aus der Anzeige in ber heuligen
Nummer erscchklich. 1
Jugendwehr. Kompagnie 3. D. nen
grupr iette 3. Jugendwe che-Rompagnie wird amn
Samstag: den 30. Juni, abend: 3 Uh:, mit
wundet in einem Lazarstt in Lauterbach im
Groherzogtum H#ssen. Der Gefreite Sebastian
Neiderhell aus Kleinholzhaufen, der in einem
Feld.-Art. Reg. steht, wurde für befsondere
Tapferleit in den Kampfen bei Arras . dem
Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet. 2 Der Landurmman
Wolfgang Schmidmeier, Bautsohn
aus Töttenberg, wurd: mit dem Eisernen
Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet; das Militärverdiensikreuz
3. Kl. mit Schwertern wurde ihm
schen am 1. Oltober 1916 verliehen. Schwer verwundet,
lag er zuerst in einem Lazarett in Koblenz
und wurd: jetzt in ein Kriegslazarett in
München überführt.
. Diözesannacdrickten. Anweisung erhiit
n: der Koadjutor und Tfarroikar in Renoldsberg
Pr. Sebastian Scirenberger als Koadjutor
in Babensham; der Kaplon #uu Zolbermoor.
Pr. Adalbert Reichenwallner als Vilar
der erledigton Mfarrei oafelbst.
Baustnoienst. T#### Oberlolomotioführer
Ludwig Höllmüller in Rou##nheim wurde ab 1.
Juni für immer in Fen Ruhestand verietzt. Ernannt
wurden in etatsmäßiger Eigenschaft zum
Weickunsteller der Gehilfe Joschh Seidl in
Mühldorf und zum Bahnstelgicchaffner der Gehilie
Ernst Ostertag in Mühldorf.
Eine zahlreiche Trauerversammlung
war es, die der im Alter von 81 Jahren
verschiedenen Regierungsratswitwe Frau Anna
lkunft in der flädl. Turnhalle unter
der Laiema de: Herrn Unteroffiziers Sang
im hiesigen Garnivonbatai#ln bie llebungen.
turner.sdie, semie aud. Geländeübunz en wieder
zstehmen und regelmä. ig wodeentli.. ;zweimal.
D.enstag u. Zamstag, abhal.en. Mlie jrübeten
Teiluehmer werden deingend zu voilähligen:
Erscheinen eingeladen. Neuanmeldungen werden
entgegengenommen. 1
Gabelsbergersche 8 tenographtc.
Der türzlick für die Men#te Jule und Anaui:
angelündigte Wiederholungs- und kle ebungs
lurs für Ansänger beginnt Minwoch.“ den 1.
Julf, abende 8 Uhr, im Gasthaus Wendl., Anmeldungen
werden noch entgegengenommen.
Für das Pflücken von Lind:
ten hat der Stadlmagistrat besonocr Vorsckriften
erlassen. Sie werden in der hen den
muummer d des „Nosenhrimer Anzeiger '#eöfje#!
icht ’7
Die Eierzu fuhr scheint in Traunstein lesonders
gut zu sein. Erst lehte Wock: lind der
dortigen Einwohnerschaft zwei Eier für den
Kopf der Hush miung markenfrei zugewiesen
worden, und heute Donnerstag wurde wieder
für jeden Kopf eines Haushaltes ein markenfreies
Ei zum Einkalken für den Winterbedarf
abgegeben. Diese „kleinen Sssene“ sind sicherlich
allen willkommen. —
enbin-