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moratorium wird nicht verlängert. Tägliches Geld 5½, Privatdiskont 5 3/4 pCt.
bis 5 7/8 pCt.
9. November. Ungarn begibt eine 6proz. Anleihe in unbeschränktem
Betrage, Oesterreich 5½ proz. 5jährige Schatzsscheine, ebenfalls in unbeschränktem
Betrage. Die Schultheiß’ Brauerei erklärt 12 (i. V. 16) pCt.
Dividende. Die Deutsche Gasglühlicht-Akt.-Ges. (Auergesellschaft) erklärt
wieder 25 pCt. Dividende auf die Stamm= und 5 pCt. auf die Vorzugsaktien.
10. November. Der Reichsbankausweis zeigt eine Besserung von
119 233.000 (i. V. 132 279 000) M. Die Stahlwerke Rich. Lindenberg erklären
wieder 12 pCt. Dividende. Die Prager Eisenindustrie deklariert 8
(39) pCt. Dividende.
11. November. Die vom Hansabund begründete Kriegskreditkasse
für den deutschen Mittelstand hat ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Maschinenfabrik
Kappel erklärt 4 (i. V. 10) pCt. Dividende.
12.No0vember. Ungarn erläßt ein Zahlungsverbot gegen das feindliche
Ausland. Gründung der Kriegsleder-Akt.-Ges. Die Akt.-Ges. Ludwig
Hupfeld erklärt 5 (i. V. 12) pCt. Dividende. Auflösung des Internationalen
n ,„Verhandlungen wegen Zusammenschlusses der deutschen Zinkütten
13. November. Die Belgische Nationalbank ermäßigt den Diskont
von 7 auf 4 pCt. Bankfirmen, die aus dem Auslande stammende Reichsanleihen
in Deutschland unterzubringen suchen, kündigt die Reichsbank den
Abbruch des Verkehrs an.
14. November. Die Vogtländische Maschinenfabrik vorm. J. C. u.
H. Dietrich bleiben ohne Dividende (i. V. 30 pCt.). Tägliches Geld 5 pCt.,
Privatdiskont 5% pCt. und darüber.
16. November. Frankreich gewährt Griechenland auf die noch nicht
ausgegebene zweite Hälfte der 500-Mill.-Anleihe einen Vorschuß von 20
Mill. Fr. Die Bismarckhütte erklärt wieder 9 pCt. Dividende.
17. November. Bis zum 14. November waren 3673,8 Mill. M. auf
die Kriegsanleihe eingezahlt. Der Reichsbankausweis zeigt eine Verschlechterung
um 39 678 000 (i. V. Verbesserung um 136 796 000) M. Der Breliner
Börsenvorstand beschließt eine neue Verschiebung der Ultimoprolongation
auf Ultimo Dezember.
19. November. Der zweite vom Reich geforderte Kriegzkredit beträgt
wieder 5 Milliarden Mark. Holland begibt eine Mobilisierungsanleihe
von 275 Mill. Gulden. Die Akt.-Ges. Friedr. Krupp erklärt 12 (i.
V. 14) pCt. Dividende und schlägt die Erhöhung des Aktienkapitals um 70
auf 250 Mill. M. vor.
20. November. Der Bundesrat setzt den Höchstbetrag der auszugebenden
Darlehnskassenscheine auf 3000 Mill. M. fest. Des weiteren
verbietet der Bundesrat den Verkauf englisch gestempelter deutscher
Staatspopiere, die nach dem 31. Juli d. J. in das Inland eingeführt
worden sind. Neuer Sanierungsvorschlag der Peniger Maschinenfabrik.
21. November. Das Kohlensyndikat ermäßigt die Umlage für
das vierte Vierteljahr für Briketts auf 2 (bisher 8) pCt. und setzt die Beteiligungsanteile
für Dezember in Briketts auf 75 (65) pCt. fest. Tägliches
Geld 5 pCt., Privatdiskont 53/8 pCt.
23. November. Deutsches Jahlungsperbot gegen Rußland. Die
Rombacher Hüttenwerke erklären 5 (i. V. 10) pCt. Dividende.