Metadaten : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1811. (6)

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du#  a#dere  dom  hemelnen  Wesen  nachtheillse  und  den  beslehenden  Gesetzen  Iumsderlaufeut
Unordnungen,  namemlich  auf  das  Nachsischwärmen,  auf  das  allzulange  Wirthshaua###e#n,
*  verbolene  Splelen.,  auf  Zell=  Acrie-AUmgelds=  und  Zehent-  Desraud  ationen,  auf  uneeubtes
  Hauflren,  auf  den  Gebrauch  falscher  Wagen,  Ehlen  und  Gewichts,  ouf  das  Wildern

  und  den  verbotenen  Besitz  oder  Gebrauch  der  Feuer-Gewehre,  auf  Beschärleung  der
Obst=  und  Alleen-Bäume,  der  bffentlichen  Gebêude,  Monumente,  Brücken  und  Rubebönke,
auf  Holz=  und  Waid-Ercesse,  auf  das  Dreschen  bei  Nacht  und  das  Besuchen  der  Siälle
und  Scheunen  mit  offenem  Lichte,  auf  das  gefährliche  Hanfdbrren  und  andere  Verfeblungen
  gegen  die  Feuerordnungen  te.  aufinerksam  zu  seyn,  und  ven  allem,  was  sie  wahrnehmen,
  der  hiezu  geelgneten  Behdrde  die  Anzeige  zu  machen.

Sie  haben  zwar  dieses  nur  als  ein  gelegenbeitlich  zu  verrichtendes  Nebengeschäft  anzusehen,
  und  darüber  den  Hauptzweck  ihrer  Anstellung  niemals  aus  dem  Auge  zu  verlleren.

Auch  sindet  dle  Bezahlung  der  gewbhulichen  Anbring-Gebühren  von  Geldstrafen,  welche
  auf  die  Anzeige  eines  Gensd'arme  angesetzt  werden,  wegen  des  doraus  entstandenen
Mlebrauches  känftig  nicht  mehr  statt.  "

Sollcesichjedochergeben,daseinGensd·aemeelneZoll-Acels-Umgekdssodekcsi
see-ähnlicheDefuudstiomoderelnestkafbateVerlegungderPollzebGescpeinEkfathnq
qebkachthätte,ohnedieselbegehörigeaOmangezeigtzghabemDistelnesoichoucbcmh
tung  der  Dienstoflicht  militalrisch  streng  zu  bestrafen.  «

s.!«".BeidenaufEntdeckungherauszieht-IdeeBenlernndssndstrclcheknnd-ande-JekoetdöchtigerodergefährlicherLeutegettchmeuHausvlsltationeuhabendlchnsd·akm-s

4  auf  bffentliche  Herbergen  und  abgesonderte  Hbfe,  Käuser  und  Mühlen  zu  beschränken.
Besonders  haben  sle  sich  keineswegs  zu  erlauben,  zu  Aufsuchung  anderer  rugbaren  Geßenstände.
  in  Privatwohnungen  elger  mächilge  Hausdurchsuchungen  vorzunehmen.

Hingegen  liegt  ihnen  ob,  wenn  ihnen  ein  zu  einer  Hauedurchsuchung  berechilgender
Umstand  bekannt  wlrd,  denselben  dem  Ortsvorstand  anzuzelgen,  und  diesem  die  Weronstaltung
  elner  solchen  Vlsliation  zu  überlassen,  auch,  wenn  sie  wirklich  für  ubihlg  erachtet
würde,  erforderlichen  Falls  dabei  Assistenz  zu  leisten.

9.  49.  Wenn  es  darauf  ankommt,  einen  Vaganten,  Bettler  eder  andern  für  die
„Afentliche  Sicherhelt  gefährlichen  Mensched,  welcher  sich  von  einem  Gensd'arme  über  dem
Bektel  oder  ouf  eine  andere  der  Generol-Verordnung  vem  :.  Sertember  :60)  zuwiderlaufende
  Weise  hat  betreten  lassen,  oder  elnen  Gastwirth  oder  andern  Unterthanen,  bel
welchem  eln  Gensd'arme  einen  ordnungswldrig  beberbergten  Fremden  angetreffen  hat,  des
löm  zur  Last  gelegten  Polizel-Vergehens  zu  überwelsen:  so  hat  die  Angabe  des  Gends'ar#=me,
  In  sofern  er  sie  auf  seine  Pfiickten  nlmmt,  im  Zweifelsfall  volle  Bewelekraft.  Dem
Beschuldigten  steht  jedoch  frei,  das  Gegentheil  auf  irgend  eine  rechteglige  Art  zu  erwellen,
  uPvs,  durch  Ankührung  besonderer  Verdachtegründe  die  Glaubwürdigkeit  des  Angebers
zu  entkräften.  »  .

Wird  jemand  von  einem  Gensd'arme  eines  Dlebstahls  oder  andern  Beebrechens  beschuldigt:
  so  ist  diese  Angabe  in  der  Regel  der  Ausfogtze  eines  esnzelnen  Zeugen  glelchzustellen,
  dessen  Glanbwürdigkele,  burch  besendere  Umständo  bald  versiärkl,  bald  vermindert  wer-