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die juristischen Einzelheiten psuchologisch nicht richtig gegriffen
waren. Der Mißgriff wurde mir klar an dem Bilde
ehrlicher, aber ungeschickter preußischer Gendarmen, die
mit Sporen und Schleppsäbel hinter gewandten und leichtfüßigen
Priestern durch bintertüren und Schlafzimmer
nachsetzten.“ Daß diese kritischen Erwägungen nicht alsbald
in Kabinettskrisis übergingen, habe die geringe Lenkbarkeit
der Staatsmaschine verursacht, ihr Jusammenhana
mit dem Monarchen und den Darlamentswahlen., Diese
Maschine ist zu plötzlichen Evolutionen nicht imstande,
und Minister von der Begabung Salks wachsen bei uns
nicht wild. Es war richtiger, einen Kampfgenossen von
dieser Befähigung und Tapferkeit in dem Ministerium
zu haben, als durch Eingriffe in die verfassungsmäßige
Unabhängigkeit seines Ressorts die Derantwortlichkeit für
die Derwaltung oder Neubesetzung des Kultusministeriums
auf sich zu nehmen.“
Es ist begreiflich, daß den von diesen Gesetzen ins
Mark ihres Lebens getroffenen Priestern und vielen von
ihrer prinzipiellen Wichtigkeit überzeugten Hrotestanten
in solchem Derhalten und in solcher Apologie doch ein zu
weit gehender Opportunismus zu stecken scheint. Gegen
diesen Vorwurf hat sich der Kanzler 1887 wiederholt verantwortet.
So gegen Beseler 68). „Ich kann weder eine
konfessionelle Stellung noch eine vom parteistandpunkte
influenzierte nock eine juristische einnehmen. Meine Stellung
ist eine rein politische, und für mich ist der Friede mit dem
Pa Iste ein Sriede wie mit jeder andern auswärtigen Macht,
die im Inlande e chebliche Inter essen hat. Ich ten ven