Full text : Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Glkihrite  Coxis.  -

Alben  Schäfle.

Gustar  Schmaller.

®.  Inama-Sternegg.  Karl  Menger.  Gtora  v,  Mapt.  Pasıl  Koklmann,

Statistik  ist  dimensionales  Er-  Auf  den  spekulativen  Rationalismus  der  Aufklärungsepoche  ist  in  den  Geisteswissenschaften  £iner  der  grössten  Forischrilte
kennen  der  gesellschaftlichen  ein  Jahrhundert  des  selbsigenügsamen  Positivismus  gefolgt.  Das  20.  Jahrhundert  wird  der  wissenschaftlichen  Natio-Zustände.
  Dem  Staatsmann,  die  fortschreitenden  Ergebnisse  des  Positivismus  in  dem  Dienst  eines  völlig  neuen  nalökonomie,  besonders  in
weldher  die  Grössenverhält«  Rationalismus  stellen.  €s  wird  nicht  zu  dem  missverständlichen  Streben  zurückkehren,  die  Deutschland,  war  in  der  zwei«
nisse  dieser  Zustände  nicht  Erkenntnis  der  realen  Menschbeitserscheinungen  auf  spekulafivem  Wege  gewinnen  zu  ten  Hälfte  des  19.  Jahrbinkennt,
  ergeht  es  wie  dem  wollen,  indes  sich  auch  mit  der  Erforschung  der  zum  Ceile  ja  höchst  irrationellen  Wirklich-  deris  die  Wiederanerkennung
Manne,  der  sih  an  allen  keil  und  der  „Parallelismen  ihrer  Entwickelung“  nicht  begnügen.  —  €s  wird  an  die  der  universalen  Bedeutung
Ecken  stösst,  weil  er  kein  Lösung  der  grossen  Aufgabe  schreiten,  die  unserer  individuellen  und  sozialen  Bedürftigkeit  des  Rechts  und  der  Rechts-Raumverständnis
  hal.  Denn  enisprechenden,  in  diesem  höhern  Sinne  ralionellen  ordnung  für  die  Volkswirt

sind  in  ihrer  Art  undurch-  Geselze  zu  erforschen.  staatsleindlichen  Richtung  des
äringlich  wie  die  Maierie.  ökonomischen  Liberalismus

3  Aamnıa  He  AAHı  dh  Kasae

Das  scheidende  Jahrhundert  sieht  die-  Statistik  im  siegreichen
  Kampf  um  die  Selbständigkeit  ihres  wissenschaftlichen
  Daseins.

auch  die  sozialen  Körper  Formen  der  Menschheilserscheinungen  und  deren  Q  A:  schaft  im  Gegensatz  zu  der

Was  die  neuere  Zeil  zur  tieferen  Erkenntnis  der  sozialen
Lebensvorgänge  und  insbesondere  des  Baues  des  sozialen
Körpers  beigetragen  bat,  haben  wir  vorzugsweise  der
Ausbildung  der  auf  Massenbeobachtung  fussenden  Statistik
zu  danken.

Das  19,  Jahrhundert  war  trotz  aller  Erfolge  nur  ein  Jahrhundert  der  Vorbereitung.  €s  hat  die  überkommenen  Grundlagen  der  Gesellschaft  in  Frage
gestelll,  aber  doch  überall  das  Problem  erst  aufgewörfen,  nicht  gelöst.  So  ist  die  siaarliche  Ordnung  neu  zu  gestalten  unter  dem  Einflusse  einer  Anteilnahme
  aller  Bevölkerungsklassen  an  der  Gesetzgebung  und  Verwaltung;  in  der  Voikswirischaft  ist  der  Grundsatz  der  individuellen  Freiheit  und  Selbst
verantwortlichkeit  zu  vereinen  mil  einer  den  Einzelnen  bindenden  und  ihm  die  Verantworhing  abnehmenden  Organisation;  auf  dem  &ebiete  des  Geistigen
ist  der  Anspruch  erhoben,  aber  nicht  befriedigt,  dass  jegliche  Art  von  Bildung  allen  @liedern  der  Gesell.

schall  zugänglich  sei.  Das  sind  meines  Erachtens  die  Baupiposien  unter  den  Passiven  in  der  Erbschaft,
die  das  20.  Jahrhundert  aniritt.

Wissenschall'  20