Metadaten : Dokumente aus den russischen Geheimarchiven.

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unseren  Erfolgen  an  der  Front  und  davon  abhängen  wird,  ob  wir  im  Stande  sein
werden,  Jie  rechtzeitice  Zufuhr  einer  genügenden  Menge  von  Lebensmitteln  für
die  Bevölkerung  im  Hinterlande  zu  organisieren.
gez.  Mossolow.
(Prawda  vom  2.  Februar  1918.)

Bericht  des  griechischen  Gesandten  Psichasin  Jassy
an  den  griechischen  Minister  Salo  Costa  in  Athen
Jassy,  24.  März  1917.  (Chiffriert.)

Der  König  ist  init  dem  Generalstab  aus  Byrlada  in  Jassy  eingetroffen.
Ich  sprach  Seine  Majestät.  der  wir  mitteilte,  daß  die  Nachrichten  aus  Rußlanı
die  Lage  sehr  beunruhigend  Jarstellten.  Das  führende  Komitee  ist  nicht  mehr
in  der  Lage,  die  Ereignisse  zu  lenken.  Seine  Majestät  hat  den  Eindruck  zewonnen,
  daß  die  Ereignisse  zur  Bildung  einer  Republik  führen.  Er  sagte  mir
konfiılenziell,  daß  dieses  ein  sehr  schlechtes  Beispiel  für  Rumänien  abgeben
werde.

(Prawda  vom  2.  Februar  1918.)

Geheimtelerramm  des  Gesandlen  in  Rumänien
vom  24.  April  1917.  Nr.  507.

Bratianu  teilt  mir  mit,  daß  die  Ministerkrise  gestern  auf  einer  Beratung
unter  Vorsitz  des  Königs  gelöst  worden  ist.  Der  König  forderte  das  Ministerium
zur  Riniekeit  auf  und  stellte  Grundlagen  zur  Debatte,  die  die  Wünsche  der
liberalen  und  konservativen  Parteien  in  der  Agrarfrage  in  Übereinsti  ur
bringen  können.  Auf  Grund  seiner  Vorschläge  kam  eine  Vereinbarung  zustande.
  Die  liberale  Partei  hielt  es  für  notwendig,  Jetzt  schon  zu  erklären,
daß  2  Millionen  Hektar  Land  unter  den  Bauern,  die  am  Kriege  teilgenommen
haben  —-  5  Hektar  pro  Kopf  -—,  verteilt  werden  sollen,  wobci  dieses  Areal
zwangsweise  vom  Besitz  der  Großgrundbesitzer  enteignet  werden  wird.  Die
Konservativen  dagegen  hielten  es  nur  für  möglich,  die  Hälfte  der  Ländereien
des  Großgrundhesitzes  für  diesen  Zweck  herzurehen,  was  ungefähr  1080  und
licktar  ausmachen  würde.  Die  Vereinbarung  kam  auf  der  Grundlage  zustande,
ıdaß  die  Konservativen  zugestanden.  daß  bei  einer  Gesamtenleigrung  von  2  Millionen
  Hektar  ungefähr  200  000  Hektar  bei  den  Großgrundbesitzern  unr  it
dem  Fall  enteignet  werden  sollen.  wenn  ein  freihändiger  Ankauf  dieses  Areals
nicht  zustande  kommen  sollte,  und  daß  die  Bezahlung  dafür  iu  Staatspapieren
zam  bestehenden  Kurse  erfolgen  soll.  während  die  übrigen  1800  000  Hektar
zum  nominellen  Wert  (?)  vergütet  werden  sollen:  dabei  soll  die  Hälfte  des  gesamten
  landeigentums  der  Großgrundbesitzer  zwischen  denselben  in  progressiver
  Proportion,  je  nach  der  Größe  des  Besitzes  eines  jeden,  verteilt  werden
(undeutlich  auch  im  Original.  Der  Übers.).  Zur  Entscheidung  dieser  Fragen

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