Full text : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

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und  Felerlage).

 

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Annoncen-Expebllion
u#l#- 



 

 

Rosenheimer  Tagblatt

„Amtkliches  Bublikakons-Organ

Mu#mmer  1  10  Katb.:  Frnd  der  kr  e  —

Mdiedeutsche  Kriegsflolte  seik  1914
für  England  weniger  bedrohlich
geworden?

Mit  der  Frage,  ob  die  deutsche  Flotle  im
Weltkriege  schwacher  geworden  sei,  beschäftigt
sich  ein  längerer  Leitaufsatz  der  Schiffsbanwochenauegabe
  des  Liverpooler  „Journal  of
Commerce“  vom  13.  April  und  ein  Vergleich
zwischen  den  Möglichleiten  Englande  u.  Deueschlands
  beschädigte  Kriegsschisse  wiederherzustel-Fn,
  sällt  zuguniten  Deutschlands  aus.

Deutschlands  Lage,  so  heißt  es  in  dem  Aufsatz,
  ermoglicht  es  Deunschland,  unter  dem
SIchutz  seiner  Verteidigung  seine  Schifse  zu  vervolllommnen,
  während  die  England  nuserlegte
Notwendiglein  sländig  bereit  zu  sein,  es  für  das
Land  schwierig  machen  muß,  Jabr#enge  auf
lange  Zeiträume  zu  detachieren;  dem  schon
die  gewohnliche  Arbeil,  eine  Flolte  richtig  infland
  zu  halten.  erfordert.  daß  jedes  Schiff  wenigstens

  während  Piner  lurzen  Dauer  von  Zeit
zu  Zeit  aus  dem  Dienn  gezogen  wird.  Höchitwahrsckh

  einlich  wird  jeder  Fortschritt  aus  dem
Gebiet  der  Ausrüitung  schleunigst  bei  den  deutichen
  Schifsen  angewendet.  Außerdem  find  die
Deutschen  in  der  Lage,  gleichzeitig  die  für
wünschenowert  gehaltenen  Aenderungen  auf  alleu
  Schiffen  vorzunehmen,  soweit  ihre  Werften
ausreichken.  Das  bedeutet  für  sie  dann  lediglich,

daß  sie  für  etwa  2  bis  3  Monate  leine  Vornöße
  unternehmen  lönnen.  Jweifelhaft  erscheint
  es,  ob  die  Deutschen  ihre  Echisse  für

mehr  alr  drei  Monate  einbehalten.  Größere  und
wichtigere  Verbeiserungen  ihrer  Schisse  müssen
infolgedessen  ausgespart  werden,  um  Raum  zu
gewinnen  für  Schiffe,  die  bei  einem  Seegefecht
oder  durch  einen  Torpedo  oder  durch  Minenerplosion
  so  schmere  Beschädigungen  ersahren  halen,
  daß  sie  unbedingt  längere  Zeit  auf  Dod
gelegt  werden  mussen,  wenn  sie  nich!  völlig  ihren
Gesechtewer  einüßrn  wellen.  Kommt  aber
dann  eine  solche  „lahme  Ente“  nach  5  bis  6
monatlicher  Bearüeilung  auf  dem  Dock  wieder
auf  See,  dann  ist  ein  solches  Schiif  wochswahrscheinlich
  viel  leistungofähiger  als  sein  Schwesterschiss,
  das  noch  leine  Beschädigungen  erlitlen
  hat.  Es  wäre  daber  bei  Abschätzung  des
jetzigen  Grades  der  Gefechtestärte  der  seindlichen
  Flotte  außerordentlich  unklug,  irgendein
deutsches,  wenn  auch  noch  so  schwer  beschädigtes
  Fahrzeug,  das  jedoch  in  der  Lage  gewesen
  ist,  den  Hafen  zu  erreichen,  nicht  mindesiene
  in  seiner  ursprünglichen  vollen  Wefechtstraft
  in  Rechnung  zu  seellen.  Eher  rtann  man
annehmen,  daß  der  Gefechtswert  eines  solchen
Fahrzeuges  tatsächlich  erhöht  ist.  Demgegen--über
  verlieren  Fahrzeuge,  die  wie  bie  unseren
sländig  im  Dienst  stehen,  oder  denen  man  nur
eine  geringe  Mafmerifensten  bei  Wiederherstellungsarbeiten
  widmen  lonnte,  notwendigerweise
allmählich  an  Gefechtswert.  Ihre  Abnutzung
geht  langsam  vor  sich,  aber  ständig  und  darf
aAnter  keinen  Umftänden  unterschätzt  werden,  auch
wein  sie  nicht  stark  in  Eischenuns  tritt.  Die
vielen  lleinen  Schäden,  die  sich  bei  einem  so
vermickelten  technischen  Werlk,  wie  es  ein  woder--nes
  Kriegsschiff  isl,  bald  nach  Inoienststellung
ergeben,  sind  eine  dauernde  Quelle  der  Beunruhigung
  für  den  Stab  des  Schiffes;  der  Gesechtswert
  eines  solchen  Fahrzeuges  sinkt  um
so  stärker,  je  mehr  es  einer  gründlichen  umsassenden
  Ausbesserung  bedürftig  wird.  Auch
der  Besatzung  eines  feindlichen  Schiffes,  das
längere  Jeit  aufgelegt  werden  muß,  kommt  dieser
  Umstand  mehr  oder  weniger  zu  slatten.  Von
jedem  Gesichtspunkt  aus  tut  man  daher  gut  daran,
  anzunehmen,  daß  der  Feind  seine  Flottenmittel
  so  umfassend  als  möglich  ausnutzen  wird,
und  die  obigen  Betrachtungen  verdienen  Beachtung,
  wenn  man  inbezug  auf  die  jetzige  Stärke
der  feindlichen  Flottenstreitkräfte  Erwägungen
anste

Diese  Darstellung  von  Feindeseite  stimmt
vollkommen  mit  dem  überein,  was  uns  aus
eigener  Anschauung  bekanmt.  Bei  einem  Waslengang
  zur  See  kön#te  die  englische  Flotte
Ueberraschungen  erleben,  größer  wie  die  bei
Hlagerrak.

—.

4

 

WMinuten
Nebel  erzeugt.

 

—  —

Sonntag,  12.  Mai  1918

Reuer  englischer  Sperr#ersuch
vor  Ostende.

Einen  alten  Kreuzer  und  zwei  Motorboote  gusammmengeschessen.  —

Mißlungene  feindliche  Vorftöße  bei  Albert  und

Apremont.  —

Guatemalas  Kriegserklärung.  —  25000  Tonnen  versenkt.

 

Ein  neuer  englischer  Sperrversuch

gegen  Östende  gescheilerk.

WTB.  Berlin,  10.  Amtlich.  Englische
Stestreitkräfte  uhrnahmer  am  10.  Mai,  mor--gend
  3  Uhr,  nach  beftiger  Beschießung  erneut
einen  perrangriff  gegen  Ostende.  Mehrere
feindliche  Schiffe,  die  ver  dem  Schuyg  lünstlichen
NRcbels

den  durch  das  vortrefflich  geleitete  Feuer  unserer
  Küllenbatterien  abgewiesen.  Ein  alier  Kreuzer
  liegt  gänzlich  zusammengeschossen  außeralb
  des  Fahrwassers  vor  dem  Haien  auf  dem
Grund.  Die  Einfahrt  ist  vollig  ungehindert.
  An  Bord  des  gestrandeten  Schifseo
  wurden  nur  noch  Tote  vorgesunden.  2  Ueberlebende
  waren  über  Vord  gesprungen  und  sind
gesangen.  Nach  bisherigen  Ermittlungen  wur—
den  niindesiens  zwei  seindliche  Motorbo#te  abgeschossen,
  ein  Monitor  schwer  beschädigt.  Der
Sperrversuch  ill  somit  vereilelt.  Abermals  hat
der  Gegner  Menschenleben  und  Fahrze'nge  umsonst
  geopsert.

Der  Chef  des  Admiralstabs  der  Marine.

W'R.  Berl  in,  10.  5.  Der  zweite  Versuch,
an  die  ihnen  mit  jedem  Tage  unlequemer  werdenden
  flandxischen  Stützpunkte  herangulommen,
  traf  unser  Marinekorps  ebenio  vorbereitet,
wic  der  erste.  Es  war  vorauszuiehen,  daß  die
englische  Admiralität  es  bei  dem  erien  Versuche
  nicht  bewenden  lasien  würde.  Die  Gründe,
warum  dieomal  nur  ein  Angriss  gegen  Oflende
ersolgte,  sind  im  Augenblick  noch  nicht  zu  übersehen.
  Zwar  wurde  vor  Zeebrügge  gleichzei—
tig  mit  dem  Angriff  gegen  Ostende  ein  slarker
lünstlicher  Nebel  von  den  Eugländern  entwillell,
  jedoch  geschah  dies  offenbar  nur  zur  Ablentung.


Der  Feind  erössnete  am  Morgen  der  10.
Mai,  2.45  Uhr,  von  See  und  Land  aus  das
Feuer  auf  unsere  Batterien  bei  Oslende.  Einige
später  wurde  ein  slarker  künstlicher
Als  2  Minuten  nack  3  Uhr  ölllich
  Ostende  zwei  Kreuzer  im  Nebel  gesichtet
wurden,  setzte  sofort  von  unseren  schmeren  Valterien
  gutliegendes  Zielsener  ein,  nachdem  schon
vorher  Sperrfeuer  vor  die  Einfahrt  gelegt  worden
  war.  Ein  Kreuzer  drehte  nach  Westen  ab,
der  andere  nach  Norden.  Letzterer  wurde  dann
wiederholt  im  Nebel  wieder  erkennbar  und  jedesmal
  von  neuem  beschossen.  Um  3.34  Uhr  tauchte
er  nochmals  vor  der  Einsahrt  auf  und  sank,
von  allen  Seiten  unter  schwerstes  Fener  genommen,
  außerhalb  des  Fahrwassers.  Inzwischen
waren  von  unseren  Batterien  vereinzelt  erlennbare
  Ziele  auf  See  beschossen  worden.  Ein  stillliegender
  nicht  seuernder  Monitor,  der  ofsenbar
auher  Gesecht  gesetzt  worden  war,  wurde  um

#hr  ausgemacht,  wurde  aber  gleich
darauf  vom  Feinde  wieder  völlig  eingenebelt.
Der  gestrandete  Kreuzer  ist  nach  den  aufgesundenen
  Papieren  die  „Vindictive“.

Unsere  eigenen  Verluste  sind,  wie  bei  dem
ersten  Unternehmen,  wieder  erfreulich  gering.

Die  englische  Darstellung.

*  London,  10.  5.  Die  Admiralität  teilt
mit:  Die  Operation,  die  bezweckte,  die  Häfen
von  Ostende  und  Zeebrügge  zu  schließen,  wurde
  gestern  abend,  als  der  veraltete  Kreuzer  „Vindictive“
  zwischen  den  Piers  und  quer  über  dem
Eingang  des  Ostender  Dasen  versenkt  wurde,
mit  Erfolg  beend  Nach  dem  Angriff
auf  Jerb  00  am  23.  Mo#n  wurde  die  „Vinin

  den  Hafen  eindringen  wollten,  wur-- 



 

diclioe"  mil  JZement  gefullt  und  als  Blockierungoschiss
  für  T#iesen  Zweck  ausgestattet.  Unsere
  leichten  Seeitreitlräste  lehrten  mit  Verlust
eines  Motorbvotes,  das  beschädigt  und  auf
Besehl  des  Biʒeadmirals,  der  es  nicht  in  Feindcshand
  sal  llen  lassen  wollte,  versenkt  wurde,
nach  der  VBasis  zurück.  Unsere  Verluste  find  gering.
  (Mit  englischen  „Erfolgen“  dieser  Art
dursen  wir,  wie  der  amtliche  deutsche  Vericht
Kigt,  wohl  zufrieden  sein.  Die  Red.).

Ein  Vorspiel  in  dem  Ueberfall  auf

Jeebrügge.

Cin  Feldgrauer  berichtete  in  einem  Brief  an
einen  Freund  schon  Mitte  Arril  von  der  fland--rischen
  Küße:  Endlich  komme  ich  dazu.  Dir  wiedor
  riinige  Zeilen  zu  senden.  Als  Neues  teile
ici;  Dir  mitl.  daß  in  der  Nacht  vom  11.  Zum  12.
Awm  eine  heftige  Veschiehung  durch  die  eunglänter
  Uallsand.  O  srende  und  die  Kumenhaiterien
  wmurden  21  Situnden  von  der  engl.  Flotte
bombarrdiert.  Auch  von  Land  belamen  mir
Dun.  Dabei  hat  uniere  Valrerie  weitvalle
  Beute  gemacht.  Sämtliche  Rorgesetzie  bis

utn  lommandierenden  General  sorachen  unserer

Batterie  Lob  und  Dank  aus.
fuen  len,

1  n
N

erne

wie  die  Sache  vor  sich  ging.  Als  wir
See  und  Land  aus  unter  Feuer  genommen
urden,  bemerlten  wir  plötzlich  am  Horizont
eine  große  Menge  lleiner  Lichter,  die  sich  nicht
bhewcaten.  Kein  Mensch  konme  sich  denten,  nas
das  zu  bedeuten  hätte.  Ich  hatte  wieder  Wache
  aui  der  Oĩtmole  und  war  dadurch  800  Meter
van  der  Küste  weg.  Es  war  Nordwind.  Nach
iror  halben  Stunde  zog  sich  plößlich  eir  lünuiche-
  Nebel  nach  unserer  Küne,  so  daß  wir  laum
mehr  10  Meter  weit  sehen  lonnten.  Zetzt  wuten
weir,  was  diese  Lichter  zu  bedeuten  haiten:  en
waren  Tonnen,  die  flarken  Nauch  er  zeugten,
und  der  Nordwind  trug  ihn  an  uniere  Küste.
Jetzt  war  doppelle  Vorsiht  nött  ig.  Der  Engãnder
  lönnte  schließlich  Landungsveriuche  ma—
4  Da  hörten  wir  auch  schon  Matorgeräusch.
Der  Engländer  hat  nämlich  Moterl##te  mit
50  Lilometer  Geschwindigkeit.  10  Mann  Besatömm.
  2  Maschinengewe  hre  und  ein  Torpedo  an
Vord;  außerdem  eine  Einrichtung  zum  Minenlegen.
  Mit  unserm  Scheinwerfer  konnten  wir
nicht  leuchten,  so  dicht  war  der  lünstliche  Nebel.
Plötzlicz  brach  das  Verhängnie  für  den  Engläuder
  herein.  Der  Nebel  verzog  sich.  Ungesähr
100  Meter  neben  unserer  Mole  lag  ein  folcher
Motorboot.  Scheinwerfer-Leuchlen  war  das
erste.  Nun  saunste  das  Boot  bülich  die  Küste
entlang,  machte  nach  500  Mcier  nach  Steuerbord
Kehrt  und  fuhr  wieder  zurück.  Dadurch  lam
es  noch  mehr  an  die  Küste  heran.  Unser  Schein- 



werfer  hatle  es  sländig  krleucht  et.  Nun  croffnete
  unsere  Vallerie  das  Feuer.  Ich  konnte
nicht  schießen  von  der  Mole  aus,  denn  das

Boot  war  400  Meter  hinter  uns.  Da,  auf  einmal,
  ratsch.  ratsch,  ratsch  usw.  Einschläge  bei
uns,  und  die  Geschosse  des  Maschinengewehres
sausten  um  unsere  Scheinwerser  und  unsere
Köpfe  herum.  Im  Nu  lagen  wir  am  Bo

und  der  Scheinwerfer  blieb  leuchten,  mo  er
stand.  Aber  im  nächsten  Augenblick  sah  man
schon  das  Boot  brennend  auf  dem  Wasser.  Unsere
  Batterie  hatte  es  nach  dem  dritten  Schußt
zur  Strecke  gebracht,  und  zwar  das  He  abgefa.
  ossen.  Da  hörte  ich  englische  Hülferufe,  auf
dem  Wasser.  Zwei  Mann  mußten  noch  am  Leben
sein,  denn  es  waren  zwei  Stimmen.  Sie  konnten
sich  nicht  mehr  retten,  denn  es  trat  bald  Cbbe  ein

Ich  wül  Dirmun

Pret.  R  ub  N  64  Jahr  gana

und  war  schon  ablaufendes  Wasser.  Tas  Boot
ba  dann  auf  dem  Sande.  Nun  wurde  noch  mehr
Motargeräusch  gehört,  und  unfere  und  ie  achbar-Batterien
  eroffle  en  Sperrseuer.  Das  war
em  fürchterlicher  Lärm.  Ein  zweites  Boot  wurde
  versenkt.  Um  6  Uhr  war  Ebbe,  da  murde  das
*  auf  den  Deich  gebracht.  Die  Maschinen
sind  unbeschäbdigt.  Man  fand  sehr  werivolle
Papiere.  Vor  allem  den  Plan,  der  die
der  auszuführen  beabsichtigten.  Es  sollie
lich  durch  die  Motorbooe  Nebelbojen  in?
ser  geworfen  werden,  sodaß  unsere  8
nebelt  ist.  Der  Nordwind  war  ja  günig.  D

6  sollten  vor  der  Hafeneinfahrt  mit  Ge

 

ralun-3


nainn

  
 

 

 

 

     

dene  Sperrschiffe  versenkt  werden.  die  son  un-„tenbegs
  waren.  D’ies  war  der  Pl,  der  aler
glatt  geicheitert  in.
—
Die  Schlacht  im  Westen.
Abenbbericht.
WIU.  Berlin,  10.  5.,  abends.  u  -
Ein  englischer  Teilangriff  nörd  #ch  von
Albert  wurde  abgewiesen.  Ebento  scheiterte
ein  franzosischer  Vorkoß  im  Walde  von  Apremont

Die  schweren  Verkutne  der  Frazjofen
s  bei  Bailleul.
1  .  „  —
1  Verlin,  10.  5.  Ueber  30  (eiange  ne  dor
frang.  Inf.-Reg.  Nr.  321  uUnd  1.1,  di  bei  einem
  gescheiterten  frazs.  Angriff  vom  3:.  Mai
in  deutsche  Hand  fielen.  geden  an  daiz  i

 
  
   
 
 
  

turms:  infolge  des  U##ermäck-#ziger  de
ers  zusfammenbrac.  Vei  den  Nachba
len  sei  es  ähnlich  gens-rhen,  Die
Franzosen,  die  schon  an  der  Somme
hallen,  seien  jen  bei  dem  Angriffer
lich  von  Bailleul  hefonders  schwer  ge
folge  des  Befehls.  daß  bei  der  a
jeder  Mann,  der  die  gerin  aun  c  Bcja
spltrc  sofort  nam  br  nuen  gesand
hatten  sich  bei  Begi#ni  del  Gesechte
Anzahl  von  Dru  Kebergern  daven  #
böllige  Fehlschlagen  des  A-#
Leute  der  Uebernurzung  ibhres  .
bekaroszcnunnsian  kris-  gaunte
zu.  der  schon  beim  Ar  marsch  1
Zungen  zugemutet  wurden,  un
gel  Mten  Engländer  schnell  an

Stelle  der  Front  geschoben  zu
Foch  habe  gesagt,  daß  er  rücktinnne
Armee  opfern  werde.  um  dar  Her-Amerilaner
  zu  ermoglick
diese  Bätten  die  flanzösichen  —-Vertrauen.


  

 

Ve

     
  
   
 

  

Frenchs  Nachsolge
Hag.  10.  5.  D  Esonin
glaubt,  daß  Sir  William  Roderion,  dehl  Mar
schall  Freuch  in  Oberkommaände  der  in  Cu.
land  stehenden  Truppen  nachfolgen  werde.

ufralne.
Der  Regierung-ewech'e
in  dr  Ulraine.
6  Verlin,  15.  5.  Jn  Kiew  ist,  ie  verluder
  Regierungeweckfe!

Alboerer
10  s.

»d—
·  tu«

  
  

tet,

ollne  D.

 

regung  und  ohne  arößere  Ausschreii  gen:  vor
sich  gegangen.  Die  Schwierigleilen,  die  11.  #  der
Lieferung  deuticher  Kohle  nach  der  Ul  iur
die  Versorgung  Deutschlands  mit  uiramischem

Getreide  bestanden,  werden  durch  di.  Besetzung
des  Donlohlenbedens  allmäblich  beĩeitigt  werden.
  Ebenso  hatten  die  fortschreitenden  Onerationen
  in  der  Krim  die  von  dort  drohende
Gefahr  der  Piraterei  der  Schwarz-  Meer-Flotte
wesentlich  eingeschränkt.
Demission  des  marimalistischen  Besehlsha
  bers  in  der  Ukrainc.

ur  Basel,  10.  5.  Der  „Temps“  Krichtel:
Lenin  und  Trotzli  geben  auf  radiographischem
Wege  bekannt,  daß  der  Oberkommandam  der
warimaliniien  Streitkräfte  in  der  Ukraine.

Owtschenko.  seine  Demission  gegeben  habc,
nachdem  sich  seine  Truppen  aus  der  Ukraine  zurückgezogen
  hatten  und  von  der  Regierung  der
Somjets  verhaftet  worden  waren.  Owtschenko
erllärt  insolgedessen  öfsentlich,  daß  die  gegen