N. 158) Der Amtsvorsteher des Amtsbezirkes Segenthin Rittergutsbesitzer von Blumenthal inDt. Puddiger ist vom 12. d.
Mts. ab auf längere Zeit verreist. Während dieser Feit wird der Stellvertreter, Inspektor Kühnel in Segenthin, die
Amtsgeschäfte verwalten.
Schlawe, den 14. Februar 1914.
Der LCandrat und Dorsitzender des Kreisausschusses des Kreises Schlawe. von Scheliha.
Der Hlan über die Errichtung einer oberirdischen Telegraphenlinie an der Candstraße von Kritten nach Ueuzowen
liegt bei dem Oostamt in Hollnow vom 16. ab vier Dochen aus.
HKöslin, den 12. Februar 1014.
Bekanntmachung.
Kaiserliche Dber-Dostdirektion.
Einstellung von Drei= und Vierjährig-Freiwilligen für das III. Seebataillon in Tsingtau
und das Ostasiatische Marine. Detachement in Peking und Tientsin (China).
Einstellung: Oktober 1914, Ausreise nach Tsingtau: Januar oder Frühjahr 1015, Heimreise: Frühjahr lolc bzw-1918.
Bedingungen: Mindestens 1.65 m groß, kräftig, gesunde Zähne, vor dem 1. Oktober 1805 geboren (jüngere TLeute
nur bei besonders guter körperlicher Entwicklung).
Angenommen werden TLeute aller Berufsarten; erwünscht sind: Elektrotechniker, Mechaniker, Thauffeure, Schuhmacher,
Schneider, Gärtner und schreibgewandte TLeute.
· Das III. Seebataillon besteht aus: 5 Kompagnien Marine-Infanterie (davon ist die 5.
2 Maschinengewehrzügen, 1 Marine-Feldbatterie (reitende Batterie), Marine-Oionierkompagnie.
Die Dierjährig-Freiwilligen sind in erster Linie für die 5. (berittene) K#ompagnie bestimmt.
ompagnie beritten),
In den Standorten in Ostasien wird außer Löhnung und Derpflegung eine Drtszulage von täglich 0,50 Mark
gewährt; die Dierjährig-Freiwilligen erhalten im vierten Dienstjahre eine Ortszulage von täglich 150 Mark.
Meldungen mit genauer Adresse sind unter Beifügung eines vom Giodilvorsitzenden der Ersatzkommission ausgestellten
Meldescheins zum freiwilligen Diensteintritt auf drei bzw. vier Jahre zu richten an:
Kommando des III. Stammseebataillons in Cuxhaven.
Bekauntmachung.
Einstellung von Drei- und Vierjährig-Freiwilligen für die Matrosenartillerie-Abteilung Kiautschou
(Küstenartillerie) in Tsingtau (China).
Einstellung: Oktober 1914, Ausreise nach Tsingtau: Januar 1915 bzw. lol, Heimreise: Frühjahr lole bzw. 1918.
Bedingungen: Mindestens 1,64 m groß, kräftig, gesunde Sähne, vor dem l. Oktober 1895 geboren (jüngere Leute nur bei
besonders guter körperlicher Entwicklung).
Angenommen werden TLeute aller Berufsarten; erwünscht sind: Handlungsgehilfen, Techniker, Elektrotechniker,
Monteure, Mechaniker, Thauffeure, Schuhmacher und Schneider.
In den Standorten in Ostasien wird außer Löhnung und Derpflegung eine Drtszulage von täglich 0,50 Mark
gewährt; die Dierjährig-Freiwilligen erhalten im vierten Dienstjahre eine Ortszulage von täglich 1,50 Mark.
Meldungen mit genauer Adresse sind unter Beifügung eines vom Givilvorsitzenden der Ersatzkommission ausgestellten
Meldescheins zum freiwilligen Diensteintritt auf drei bzw. vier Jahre zu richten an:
Kommando der Stammabteilung der Matrosenartillerie Kiautschon, Cuxhaven.
Stettiner Schlachtviehmarktbericht.
Fleischgroßhandelspreise.
Bericht vom 13. Februar 1914.
Auftrieb: am Donnerstag (Abend): 308 Rinder, 245 Kälber, 260 Schafe, 2003 Schweine, — Ziegen.
Auftrieb Donnerstag und Freitag (bis 11 Uhr Vorm.:) 137 Rinder, 138 Kälber, 98 Schafe, 1059 S weine, — Ziegen.
Bezahlt wurden für 50 kg Fleischgewicht:
Ninder: Ochsen a) vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, höchstens 7 Jahre alt
b) junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete .....
c)mäßiggenährtejungegutgenährteältere.....
d) gering genährte jeden Alters . .
Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwerts ....
b) mäßig genährte jünger und gut genährte ältere
c) gering genährte.. —
Färsen und Kühe: a) vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts . ..
b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts, höchstens 7 Jahre al
) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Färsen und Kühe
4) mäßig genährte Färsen und Kühe ........
e)geringgenährteFärsenundKüye......
Kälber: a) feinste Kälber (Vollmilchmast) und beste Saugkälber
b) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber
c) geringere Saugkälber ....
d) ältere gering genährte Kälber (Fresser)
·□
68—70
63—68
60 —62
57—59
64—69
56 —61
53 55
46 — 49
42 —445
85—88
78—84
60 —68
55—60