Contents : Deutsche Soldatenbüchlein. Band 6. Anekdoten von Bismarck für unsere Soldaten. (6)

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Auf  Napoleons  Frage,  wohin  er  sich  begeben
  solle,  bot  ich  ihm,  da  ich  der  Gegend  unkundig,
  mein  Quartier  in  Donchery  an,  einem
kleinen  Ort  an  der  Maas  dicht  bei  Sedan;  er
nahm  es  an  und  fuhr,  von  seinen  sechs  Franzosen,
  von  mir  und  von  Karl  (Bismarck-Bohlen),
  der  mir  inzwischen  nachgeritten  war,
geleitet,  durch  den  einsamen  Morgen  nach
unserer  Seite  zu.

Vordem  Orte  wurde  es  ihm  leid  wegen  der
möglichen  Menschenmenge,  und  er  fragte  mich,
ob  er  in  einem  einsamen  Arbeiterhause  am
Wege  absteigen  könne;  ich  ließ  es  besehen
durch  Karl,  der  meldete,  es  sei  ärmlich  und
unrein.

„N'  importe,““)  meinte  Napoleon,  und  ich
stieg  mit  ihm  eine  gebrechliche,  enge  Stiege
hinauf.  In  einer  Kammer  von  zehn  Fuß
Gevierte,  mit  einem  fsichtnen  Tische  und  zwei
Binsenstühlen,  saßen  wir  eine  Stunde;  die
anderen  waren  unten.  Ein  gewaltiger  Kontrast
  mit  unserem  letzten  Beisammensein,
1867  in  den  Tuilerien.  Unsere  Unterhaltung
war  schwierig,  wenn  ich  nicht  Dinge  berühren
wollte,  die  den  von  Gottes  gewaltiger  Hand

*)  Tut  nichts.