Metadata : Haupt-Sachverzeichnis zum Bundes- und Reichs-Gesetzblatte von 1867 bis 1916. (50a)

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Italienischer  Stützpunkt  am  Rombon  erobert.

Wien,  18.  Juni.  Amtlich  wird  verlautbart:
Oestlicher  und  süböstlicher  Kriegsschauplatz.  Nichis  Neues.
Italienischer  Kriegsschauplatz.  Im  RKombon  Abschnitt  warfen  Abteilungen
des  bocsnisch-herzegowinischen  Infanterieregimenis  Nr.  4  den  Feind  aus  einem
Stühpunkk,  nahmen  ihm  1  Offizier  und  28  Mann  an  Gefangenen  ab  und  behaupteten
sich  gegen  mehrere  Angriffe  in  der  eroberten  Stellung.  Sonsi  nichts  von  Belang.
Der  Chef  des  Generalstabes.  (W.  T.  B.)

Der  englische  Rückzug  in  Mazedonien.

Sofia,  18.  Juni.  (Generalskabsbericht  vom  18.  Juni.)  Mazedbonische  Frontk-Zwischen
  dem  Wardar  und  dem  Dojransee  versuchten  englische  Erkundungsabteilungen
  in  der  Nacht  gegen  unsere  vorgeschobenen  Dosten  bei  der  Ortschaft
Kerschteli  vorzusioßen,  wurden  aber  durch  unser  Feuer  zurückgeschlagen.  Am  Juße

 

der  Zjelasica  haben  sich  die  vordersten  Abteilungen  der  Engländer,  die  sich  in  einer  .¾l-Stellung
  längs  des  Zuttowofslusses  befanden,  südlich  vom  Kamme  des  Kruscha-  "
gebirges  zurückgezogen.  An  der  unteren  Struma  haben  wir  in  der  Ebene  zwischen  0
Butkowo  und  Tachinossee  die  Ortschaften  Tschawdar  Mahle,  Nevolen,  Senikö  *

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und  Seni  Mahle  besetzt.  Die  Engländer  halten  nur  noch  mit  einigen  Kompagnien

die  Brückenköpfe  an  der  Struma.  An  der  übrigen  Front  schwaches  Artilleriefeuer.
Durch  Artilleriefeuer  brachten  wir  ein  feindliches  Flugzeug  zum  Absturz,  das  in  der  “*
Strumaniederung  nördlich  der  Bjelasica  niederfiel.  l
ZKumänische  Front:  Gewehrfeuer  bei  Mahmudia  und  Isacceea,  bei  Tufcea  "
schwaches  Artillerlefeuer.  (W.  T.  B.)  *
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Englische  Unmenschlichkeit  gegen  deuische  schiffbrüchige  Marine-  —8
soldaten.  *lr
Berlin,  18.  Juni.  (Anitlich.)  Aus  den  nunmehr  vorliegenden  eldesstattlichen  Aussagen  #
der  Geretteten  des  Torpedobootes  „5  20“,  das,  wie  seinerzest  veröffentlicht,  am  s.  Juni  nach  6
hestigem  Gefechi  mit  überlegenen  feindlichen  Aufklärungsskreitkräfien,  bis  zum  lehten  Augenblick  8
feuernd,  vor  der  flandrischen  Küste  gesunken  ist,  ist  über  das  Verhalten  der  Engländer  bei  *
Reitung  der  Ueberlebenden  von  „S  20“  folgendes  festgestellt:  Kurz  nach  Untergang  des  Bootes  38
fuhren  englische  Zerstörer  an  die  im  Wasser  treibenden  Schiffbrüchigen  heran.  Ein  Zerstörer  *
mii  der  Bezeichnung  „F  51“  setztie  einen  großen  Torpedobootskutter  aus,  der  bei  dem

herrschenden  ruhigen  Weiter  gut  20  Mann  fassen  konnte.  Er  nahm  jedoch  nur  sieben  Leberlebende
  über,  die  übrigen  im  Wasser  trelbenden  und  zum  Teil  schwerverwundeten  Leute,  u.  a.
die  Maschinistenmaate  Ihle  und  Nitsche,  die  später  beide  ertrunken  sind,  wurden  durch  Schläge
mil  Seltengewehren  und  Hölzern  zurückgeschlagen,  als  sie  sich  an  dem  Kutler  festhalten  wollten;
elnem  hielt  der  Bootsoffizter  sogar  die  Diskole  vor  die  Silrn.  Die  Besatzung  des  Zerstörers
machte  kelne  Ansialten,  eiwo  zehn  Leute,  die  nur  zwei  bis  fünf  Meier  vom  Zerstörer  enifernt
schwammen,  zu  retten.  Nach  Einsetzen  des  Kutters  fuhr  der  Zerstörer  mit  hoher  Fahrt  fort.
Weitere  Zerstörer,  die  dicht  an  den  teberlebenden  vorbeifuhren,  beachteten  weder  ihre  Hilferufe

 

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