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Sqliłꝭ her Insetaten · Unuahme ã Uhr mittags. Rach ditsem Zeitpunti tarm fr Uufnahme in
heimer Tagblatt
M, Hemlura, Harnover,
laufrade Tagesnummer nicht mehr garankiert werem. Für schlechtgeschriedene- Manuser# ——z *„"3
An Erwartung einer Eutscheidungsschlacht vor Warschau.
deulschlands unerschöpfliiche Rescrven. — bSlutlger JZulammenbruch erneuter französischer AngrIIc. — 1.200.000 mann französische verluftc,
ein französischer Gencral gefallen. — lebenzmittelteucrung in england. — Schwerc nlIederlage der engländer in deuisch ontalrika.
Mbermalslger Rückzug der Kullen in Polen. — Rulltands lche Referocn. — die Kullen vor Przempsl. — die Rückhwirkung dces rurriichen
vorstobes In die bukomilna auf Rumänicn. — der Kufstand in Regtpten.
Die Kriegslage im osten,
Auf dem öntlichen Kriegeschauplatz zieht sich
die Kampffront von Warschau bis zu den Karrathen.
Im Elustabschnitt der Bsura (linker
Nelenfluß der Weichiel, die gegenüber der
Weichselstart Wy#rograd mündel) und der
Rawla (rechter Nebensluß der Vfura), finden
zrzeit die bedeutungsvollen Kämpfe der deutschen
Truppen gegen die Russen statt. Nur langsam,
aber immer ersolgreich, geht es hier östlich
auf die Weichsel und Warschau zu vorwärts:
die Russen weichen von Position zu Position
unter tapferer Gegenwehr und sind bereits aus
dem Fiußabichnitt der Ravpla und Sucha (linler
Nebenflaß und rparallel der Rawla geworsen.
Die Deunchen itetzen 20 Kilometer vor
We uchen und haben in auherordentse ich starker
Jabhl jc.were Artillerie zuge iogen. Die jeind:
lice Preise spricht ron verr kerseenden Bolagerung
Warschaus, die * Presse selb#t
bil: die Ersoige der Demschen z
Der Rawkla Bfura Abschuitt S# sich in er:
meitertem Raume bis zur Piliza, die Zuerst nach
Norden und von Tomaszow an nack Osten fließt
und linls der Weichsel in diese zwischen Warsccau
und Jwangorod mundek. Aus dem rechten
Ufer der Piliza haben die Deutschen den Kampf
uber Tomas ow bis Inowlod; vorgetragen auf
Nowo- Müaso (lints der Piliray zu. Oxerationen
in diesem Raume als festgesügtes Ganes
bringen bei siegreich em Ausgang die Russen in
die Gefiahr, um Teil nach Warschau, zum Teil
auf Nomo Miasto mit dem Nückiugs Sstußpunlt
der Fenung Jwangorod an der Weichel gedlängtl
en werden. Von dieser Schlachtgrurpe
eieht jian, vie Ftout weiter zur Nida, die von
der Pilisa aus nach Südosten gehr. und l c
DOpatowiec in die Weichsel sich ergießt. Die
Fortsetzung dieser Linie bildet der rechte Weich
selfluß Dunie, der am Westabhang der Hohen
Tatra in Ungarn entspringt und krechts in die
Weichsel mündet bei Opatowiec.
Die Schlachtlinie setzt sich fort bis zu den
Karpathen. Von da wurde vom österreichischen
Generaljtab vorgeslern gemeldet, daß in den Ostbeskiden
Ein von starlen russischen Kräften angesetzter
Vorstot durch einen Gegenangriff der
Oesterreicher wei rurückgeschlagen. worden ist.
Die Ostbesliden oder Westkarpathen zieben sich
an der Gren:e von Galizien und Unbhnrn hin,
vom Durck bruch des Pograd bis zum Passe
Uszol. Der Druck der Russen an dieser Stelle
be: zweckt. die deuisch- öszerreichische Front zu brechen
und die österrei schisch-ungarischen Karpathentruppen:
von: den nordlich „klämpfenden. Heeren
zu trennen, sich zwischen die D Dunajsec-Armce und
die Karpathen-Armece einzuschieben. Die Kämpse
bei Neusander und an dem Poprad an den OstH
besliden sind darum von hoher Bedeutung. Am
Dunajec und an den Ostbesliden sind die Russen
offensiv, es herrscht aber der Stellungskampf
vor, und es ist den von deutschen Truppen unterstützten
Oesterreichern bisher unter wechjelvollen
Teillämpfen gelungen, jeden Durchbruchsversuch
der Russen zu verhindern und ihre Offensive
hinzuhalten.
Kommt es zur siegreichen Entscheidung gegen
die Russen in Polen, mit dem Erfolg der Zurück.
drängung über die Weickfel, dann wird die russische
Armee auveinandergerissen und fie. erleidet
das, was die russische Strategie den Oesterreichern
zugedacht hat.
III
Aus dem englischen Oberhaus.
1 London, 10. Januar.
Lord Lucas erklärte namens der Regierung,
daß sireng vermieden werden müsse, bei Besprechungen
der militärischen Vorbereitungen Zahlen
zu erwähnen. Wenn England wüßte, wie
viek Mann in Deutschland aufgestellt und aussgebildet
würden, wäre das für die Verbündeten
von gröstter Bedentung. Ebenso lönnen die
Angabe einer einzigen Zahl schon für Deutschland
einen Wert besigen. Alles, was gesagt
werden lönne, sei, das Kriegdamt trathte, die
Aueorusiung mit der Relrutierung in Einklang
zu cerhalten. Dies geschehe gegenwärtig. und um
mit ter beschleunigten Melrulierung Schrült zu
Ballen, mache das Kriegsamt enorme Anntren=Jungen,
um für vie Ausrustungogegenstände zu
sorgen.
Lord Selborne sagte:
es die wunderbarste
die jemals eine Nalion verfügte.
die den Verbündeten obliegi, in außerordemlich
ernst und schwierig. Das sollten die Engländer
voll einseben. Deutschland hat den Vorteil
der zentralen Lage und des einyeitlichem
Kommandos. Deshalb ist es nötig. daß wir
fur eine vollständige und dauernde strategische
Zusammenarbeit zwischen uus und unseren Ver-L#ndeten
Sorge tragen, sowohl auf politichem
als auf miuilärisahem Gediete. Wenn das freswillige
Relkrutierungesustem nicht genug Menschen
lieferr, müssen wir zur allgemeinen Wehrpflicht
schreiten. Dieser Fall muß enisprechend
früh vorbereitet werden, damit nicht ein nationales
Chaos eintritt. 1
Der Lorddanzler sagte: Die Aufgabe Englands
in diesem Kriege dedt sich nicht ganz
mit der der Verbündeten. England müßte vor
allem für die Herrschaft zur See sorgen. Es
sei mitl verhältniemäßig geringen Veriusten
im Slande gewesen, diese Vorherrschaft zu erhalten
(2) Die größte Wohltat des Krieges
sei, daß er England seine Mängel einsehen gelehrt
babe. Eine enge Fühlungnahme zwischen
den Oberkommandierenden der verbündeten
Länder sei unmöglich. Die einzelnen Stäbe seien
jedoch in Fühlung mit den Oberkommandie:
renden über die einzelnen Operationspläne un
Deutschland zeigte, daß
Kam rerhn besiöt, über
Die Aufgabe,
Sterrichtet.? Es würden= alle' Anntrengungen ge:
macht, ohne Rücsicht auf die Kosien, den deulschen
42-Zentimeter-Mörsern eine gleichwertige
Wasse gegenüberzustellen.
Algemeines vom Krieg.
Deutschlands unerschöpfliche Reserven.
Berlin, 10. Jan- Von maßgebender Seite
hört das „Hamb. Fremdenbl.“, daß bei der
Stellung des unausgebildeten Landsturms im
Berirk des d. Armeelorps die ärztliche Untersucung
rund 200 000 dientfähige Männer feitgestellt
hat. Wenn wir vielleicht auch nicht für
alle der 23 deutschen orpsbeiirle dasselbe Ergelnis
annehmen lönnen, und wenn auch von der
genannten Zahl ein gewiise r Pro entsaz bei der
Einstellung und nochmaligen Untersuchung wieder
zurückgesiellt wiro, so reickht das Ergebnis
immer noch hin, um den Eindruck der Neutralen
wie auch umerer Feinde von der „Unerschöpflich
keit“ der deutschen Armeereserven zu rechtjertigen.
Wenn wir selbst nur fünfiig Prozent der
genannten Zahl prattich in Ansoruch nehmen
mühgten, so würde das für das gesamte Deutsche
Reich noch rund meieiahalb Millionen volltommen
wehrfähiger, frischer und bisher nicht einmal
eingenellter Leut: erbringen. Dabei it,
der Landsturn zweiten AufgeLols vom 30. L
Vebensjahre aufwurts nicht einmal gerechnet.
Aehmickes vermag lein anderer Staat, auch
Rich-# Rußiano, das ja berere 54 den lommenden
F5 abresliaisen greisen muß. Von Frantreich,
gan u ischweigen, des am De seiner Hilsolräfte
sc on angelungt ii:. Das beflärlt uns
von neuem in der Gewibeit, bot Ie der weileren
Eulwicklung des Wellkrieges mit völliger
Nuhe c itgegenjehen ionnen ur id jeder Wendung.
die er mit sich bringt, gewachien sind. (Z.)
Eutwickene Franzosien.
In der Nacht
dem Kriegs
Torgau die
Win. Torga 1.
rom 6. zum 9. “ rar
gesangenenlager Fort Zinna bei
Triegegesangenen framporihhen OÖ ftiziere Oberleutmant
de Monster rom S1. Kolenial In.
janlerie NRegiment und Wadarie rom 213.6 In.
Janteric viegimenr enimige.. CTiner von den
beiden spricht deulich.
37n
I 4%
ind aus
Feindliche Anerleunung für die
deutschen Soldaten
Bern, 10. Jan. Während der amtliche
französische Bericht ürer die angeblichen dent.
schen Grausamleiten die deutsche Armee im
ichlimmsten Lichte ersckeinen läßt. berichtet der
Kriegsberickhterstatter Oberst Mäiler im Berner
„Bund“, der bayerische Arillerieoberst Z. habe
ihm erzählt, daß ein franzölischer Ortspsarrer,
der im übrigen eine luhle Zurücklaltung beod
achtet, ihm seine Bemunderung über die Fröm
migkeit, den Erust und die guten Sillen der
deutschen Truppen ausgesprochen habe. (Z.)
Die franuzösische Rekrutierung.
Genf, 10. Jan. Nach dem „Temps' hat
der sramzösische Kriegeminis er. angeordnet, daß
die fran: öfischen gen des Jahrganges
1915, weiche in den resetzten Gebieten
anjässig sind und sich infolgedessen bisher nicht
haben stellen können, sick bei den Rekrutierungs.
ausschüssen der Jahresklasse 1916 stellen müssen.
(J.) „Müssen“, jawohl; aber können?
Frankreichs Schwierigkeiten.
WIB. Paris, 10. Jan. Ueber die Entwicklung
des Krieges soh reibt der „Temps“:
Der Krieg nahm einen Charakter an, welchen
man nicht erwartet hat. Man müsse icht mit
einem Abnützungskrieg rechnen und müsse des-
balb die gefährliche Ungeduld vermeiden.
Deutichland Lonne trotz großer Verluste noch
viele Neserren aufuellen. Die Verbundeten
könnien den Sieg nur um den Preis härtester.
Opser extingen. Deuucchland sei noch nicht am
Ende. Die großen Schwierigleiten würden im
Frühjalr- beginnen, nan ientlich wenn die Neutralen
hart blieben. Der Krieg, welchen Frankreich
augenblidlich fuhre, sei eine harte Prüfung.
Die Ungeduldigen wünschen beschleunigte Operationen,
aber Geduld sei nolig.
Was nack englischer Ansicht auf dem
Spiele steht.
V.T. London, 10. Jan. Neuter meldet:
Lord Nosebery fuhrte in einer Rede in Dalkeith
unter anderem aus: Wir stehen zwei Tat#sachen
Von größter Vedeutung gegenüber, 1. der, daß
die brilische Narton auf inmer unterworfen
wäre, wenn jie niht bi zum ießten Schilling
und bis zum letzten Mann lamrfte, 2., daß das
deutiche Voll als die großte Militärnation der
Welt sin nie wieder erheden warde, wenn es
Jeschlagen wurde.
Lelcusmittelteuerung in England.
V.. Londen, 10. Jan. Die sämtlichen
Tatrellen der Lelensmiltelrreife zeigen eine allgemeine
Prei##eigerung ur 2.) Proent gegen
den Jannar des vorigen Jahres. Infolge des
Rrienes erreickten die Fischpreise eine außerordentliche
HSote. Sie bheiragen in vielen Fällen
das Drei und Vierfacke des normalen Preises.
Wit: Suglend.
Wien, v. Zan. In einer Sizung der Zentralnlie
der runfischen Handele# und Industrieveremigung
wurde die Frage detreffend die Deklung
der kruisischen Kriegol#sten erörtert. Graf
Witte griff in die Debatte ein. Die Kriegsausgaben,
sag:e er nach einem Bericht der „Rossiia
Wiedomosti“, könnten nur durch große Anleihen
gedeckt werden, wobei er hinzufügte, das
einzige Reich, das von dem Kriege profttiere
und das sich aur diesem bereichere, sei England.
(.).)
Rusiische Einberufungen.
Mailand. 10. Jan. Rußland wird den
Jahrgang 1915, deisen Kopfzall auf 585
geschädt wird, demnächst einderusen. (Z.)
Die lebten Reserven Rußlands.
Berlin, 10. Jan. Aus Kopenhagen wird
geschrieben: Wie aus Petersdurg gemeldet wird,
hat die Einberufung der letzten zwei Jahrgänge
der Reichswehr lebhafte Beunruhigung, ja geradezu
Vestürzung hervorgerufen. Man ersieht
aus dieser Maßregel der Negierung, daß die
angeblich unerschöpflichen Reserven Rußlands
nun ihrem Ende zuzugehen scheinen. Die Einberufung
der Reichswehr hat schwere Folgen
für das wirtichaftliche Leden nach sich gezogen
und allenthalben Storungen im Handel und
e gegen