ummer 95
kommen sollte, kann ein guter Besuch eerwartet
den
ES#cals LVotleriec. Die Liehung zur 5
Klasse der 11. Preuß.-Südd. Klassenlotterie
(Schluhgiehung), begiant Anfang Mai und dauert
bis 3. 918. In (##es Zeit werden
174 000 Grmime *8 2 Prämien gezogen. Anher
der großen Anzahl von Gewinnen zu lMark
240 Uis Mark 75 000 kommen je zwei Gewinne
zu Mark 500 000, Mark 200 000, Ml. 150.00,
Mark 100 000 zur Ziehung. Die zwei Prämien
zu Mark 300.000 fallen auf dasienige Los, wel-2#“
am letzten Jiehungsnachmiltage zuerst mit
Mark 1000 und darüber gezogen wird. Während
der ganzen Jiehungsperiod: werden beiden
Lose-Vertriebsstellen Ersatzlose vorrälig gehalten.
Ebenso sind Kaulse lür neu eintretende
Spieler vorrätig. Der letzte Tag zur Erneue
rung der Vorklasselose= ist. der 1 1. Mai.
s. Tehie Ranrrichten.
— größler Luflheld lol.
Binthofen auf dem Schlach#-selvander
Somme geblieben!
WITB. Berlin, 23. 4. Amtlich. (Drahl#b.)
Am 21. April ist Ritimeister Manufred
Frhr. v. Richthofen von einem Jagoflug
an der Somme nicht zurückgelehrt. Nach
den übereinstimmenden Meldungen seiner Begleiter
und verschiedener Veobachler sließ Richthofen
eeinem seindlichen Jagdflugzeug in der
Verfolgung bis in geringe Höhe nach, als ihn
anscheinend eine Motorftörung zur Landung hinter
der seindlichen Linie zwang Da die Landung
glatt verlief, belland die Hoffung, daf Nichtbosen
unrersehrt gesangen sei. Eine Reutermeldung
vom 23. J. aber läßt keinen Zweisel, daß
Frhr r. Nichthofen den Todgesundenlat.
Da Nichthofen ats Verfolger von seinem Gegner
in der Luft nicht getroffen sein Tonnte, so scheint
er einem Zufall von der Erde aus zum Opfer
gesallen zu sein. -
Nachchtcngkifchen«"kcl’mnqcntltiichlhofcn
auf dem Kirchhof in der Nähe seines Landungzplatzes
am 22.
bestattet worden.
Der 21. April ist für ganz Deuischland ei
schwarzer Tag. Der Verlust des herrlichem File
gerhelden wird in jedem deutschen Herzen tie#te
Welmut auslösen. Wie schon so“ mancher unserer
unvergleichlichen Fliegerhelden ist auch cr. den
der Feind nicht besiegen konnte, einem tückischen
Zusall, der noch der Aufllärung bedarf, zum
Opfer gesailen. Frhr. v. Richthefen hat vor wenigen
Tagen noch seinen 80. und 81. Luftsieg
errungen.
ohes STak#ubtssartte#. den
achor (Drab#tb
Westlicher —i=An
den Schlachtfronten blied die Gefechtstäligkeit
auf zeitweilig auflebende Artilleriekämpfe
und örtliche Infanterieunternehmungen leschränkt.
Die englische Infanterie war namentlich
zwischen Lens und Alber#Ö seh rlätig. Erinndungsabteilungen,
die an zahlreichen Punlten gegen
unsere Linien vorsiießen, wurden überall zurückgeschlagen.
Vergeblich versuchte der Feind
mit starken Kräzten am 21. April im Walce
von Avelouy verlorenes Gelände wieder zu nelmen
lurd beiderseito der Straße Beusicourt.
Avelony die Bahn nördlich von Albert zu gewinnen.
In mehrfach verlustreichem Ann kun
büßte er Gefangene ein.
On- den beiden letzten Tagen wurden 30 feind-WTB.
23. 4.
liche Flugzeuge abgeschossen. Leutnaut Bucler
errang seinen 32., Leutnant Wenkhoff seinen 25.
Luftsieg.
Cefreien
Apern halten.
Nosenhe#in
Mazedonische Front.
Zwischen Ochrida- und Prespa See, sowie
nordwestlich von Monastir Artillerie und Mi
nenlämpfe. Deutsche Abteilungen itiesten nordwesllich
don Makowo in jranzösische Stellungen
vor; bulgarische Truppen wehrten südlich vom
Dorfrand englische Teilangrisse ab. Einige Franzosen
und Engländer wurden gefangen.
Ludendorsf.
Der englische Rückzug
am Apern-Bogen.
* Berlin, 23. 4. Als die Engländer am
Ende der Flandernschlacht 1017 mil einer letzten
äusersten Anstrengung Passchendaelse nebmen
konnten, hatten
des welligen Höhengeländes errci#l, durch das
sie sich blutige Monate bhindurch vorgearbeitet
hatten. Schon blickten sie von der hochgelegenen
Ortelirche, die heute nur mehr ein rötlicher
Trümmerhaufen ist. in die Ebene hinunter, sahen
vor sich die Türme und (Giebel ron Ronlers.
Nur ein einziger Höheniug, bie Vorslede
war noch in deutscher Hand. England hoffte,
das Ausmarschgelände fur 1918 gewonnen
zu haben, das den letzten si-greichen Stoß bringen,
die Dpern-Front aufrollen, die U Boot-Basis
den Deutschen entreißen undBelgien
sollte. Monatelang hat das gesamie
englische Heer sich durch den flandriscken Jumpf
vorwärtsgequält, nun haben die Briten in wenigen
Stunden den b#ntgetränkten Boden mit
den historisch gewordenen Namen von Passchendael,
Prellapelle, Jonnebele und Lange—
marck ausgeben müssen. Am Nachmiitag des
15. April bemerlien die deutichen Vorposten
in ihren Schlammrrichte en die Vorbereilungen
des englischen Abzuges; sofort drängie die
ganze Linie automalisch und initinltino nach.
Auf Lallenroften, die über eingerammte Psähle
gelegt wurden, folgten sie dem Feinde durck die
Schlammwildnis und benutzten de kreiten von
den Engländern angelegten Bohlen-Stcaßen
zum Nackziehen der deutschen Ballerien- Nirgends
halte der Eng! änder Zeil gehalt, das
iu zerflören, was er in langwierigster, nühfseligsier
Arbeit im deutschen Feuer seinerzeit gescka#ssen
Laite. Alle diese Einrichlungen lemmen
jetzt dem deutschen Vormarsch durch das
Sumpfgebiete zugute. Jrt liegen bi: Engländer,
zusammen mit den Belgiern, die sie mangeis ei-.
...... ,. gener Kräfte zuhilse rufen murien, hinter dein
April unter militärischen Ehren;
Steen-Bach. Sein weilliches Ufer in zur hartnäckigsten
Verieidigung eingerichtet. Um jeden
Preis wollten die Briten den Brückenlopf von
Von dem Besitz dieser traurigen
Stadttrümmer hängt der letzze Rest des
englischen Prestiges ab. Die Engländer, die
ier in deutsche Hand sielen, sind in anderer
Gemütsver assung, wie jene Gesangenen von
St. Quentin, Bapaunte und Amiens. Mit dem
Veriust des bheizumlempfeen (beländes, in dem
sie die Blüte des englischen Heedes gropfert
sabhen, iit der Glaube an den englischen Sieglerloren.
zurücklommt,
Was gefangen aus dem #pern-Bogen
läht tie" den Kopf hängen. Hier
lein Befehl, keine noch so überzeugende Darkiellung
des Vorgesehten. man sei freiwillig zuruck-Regangen.
Jeder einzelne Mann fülllt, was es
bedentet, den blutigen Gewinn der Flandernihr
beites Blut lassen mußten.
—
chlachten wieder verloren zu Laben. Hunderl--sach
schlimmer als Gallipoli #ü#lt die Preisgab
des Ypern-Bogens, wo vor allem die Australier
Inihr liegen neden
den Massengräbern der Australier Neuteeländer.
Kanadier, JIren und Schotten die Niesenkirchhöfe
der besten Mannen Englands.
Am La-Bassee-Kanal
* Berlin, 23. J. In der
zum 21. April versuchte der Feind nach stärkster
Artillerievorbereitung den La-Vassee-Kanal
nordwestlich Bethune mittels Pontons zu überschreiten,
um an dieser Stelle die deutschen Linien
zurückmdrängen. Unter starlem Feuerschutz ließ
er vi#er dichtbesetzte Pontons zu Wasser. In
diese Dinem schlugen die deutschen Granaten und
schossen die Uimtlichen Pontons in Grund und
sie den bllichen Rand
Nacht vom 20.
ner Anzciger
Boden. Von den Insassen dürfte kein einziger
entkommen sein.
BWVerlin, 23. q. Marschall Haigs Nolschrei
nach Ersatzmannschaften, um die ungeheuren englischen
Verluste auszugleichen, werden immer
dringender. Er richtet ihn nicht nur nach dem
cigenen Mutterland und den englischen Kolonien,
sondern ruft in eriter Linie Englands
Verbündete, die Franzosen, Amerikaner, Velgier
und Italiener heran. Sie sollen dazu dienen,
die gesahrlich lasfsenden Lücken seiner Armeen
zu füllen.
Deramerikanische Druck.
* London, 24. 4. (Drahlb.) Lloyd George
gab in seiner Rede zu, daß das Bersprechen
der Zelbitregierung für Irland nolwendig gewocsen
sei, um Amerikas vollsie Unterstutzung
in der Kriegführung zu erlangen.
Der Kampf gegen Clemenceau.
55 (Heuf. 23. J. (Drahtb.) Die Kammer hat
Clemenceau ein Zeichen des Mißtrauns
gegeben, indem sie mit 350 gegen 153
SZtimmen einen Antrag auf Vertagung bi 7.
Mai verwarf und sich nur bis 30. April vertagte.
Die Opposition gegen Clemenceau wächit
ständig.
5 Gen TS, 23. d. (Drahtb.) Die „Suisse“ berichtet:
Die Opposition in der Kammer
degen Gieinentran ist ändig im Wachsen.
Die Haltung des Ministerpräsidenten in
der Angelegenhein des Kai#erbe#iescs findet nicht
einhellige Billigung. Wie Nenaudel mitteilt,
mar die Kritik in
lellaft, daß Clememceau erlläriie, man muise
del ules auf die moralischen Folgen bin, die
nicht ausbleiten würden, falls nachgewies en Durschläge
abgewiesen ha
Die ure falrue der Militär-Ammerdam.
27. 4. (Drabeb.)
ser des kanadischen Varlaments hühr
Regierung zur Anwendung des Militär
diensteo ermächtigt.
Neue Gerüchte
* Rolterdam.
bringt das Gerückt, daß
Kornilow und Semenmow lei# cinem Angriif
gegen die Vor schewili gesallen seien.
iit über Kormilow nicht:
D. Ned.).
den! O.
Aus dem Gerichlssaal.
Ein Wilbererdram vor dem Schwurger
t.
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ʒwangs
über Korniloew.
23. 1. „Oaily Nems“
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Schiegldorf, V. A. e
Hellen it aung.
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und Anten
samtiche
gen cine
erntiern
5rn
man sand zundcht seinen Lut, den Aufkruch einer Gewi
und Spuren im Schnee, die auf einen Rampf mat
Wilderern schließen ließen. Am andern Tage fand
z„man, 20 Schrille vom Lamp'llase enksernt. in einer
Mulde des Bucherkulgraben die Leiche des J##.
ni#r, vollündi; mit Steinen und darauf ge irllen
Aebrenhlattern bedreln Tir# Lecheind'iinurg eigi#b. d#
Erimm, ein beil#ilich 9 brut . Auifallnd Sioßer
Mann, erwürgt worden war. Die Tat ###: offenbar
von Weilderern verubt
werden, varerst sehet aber
jede Spur. — Am Morgen des 7. November wurde
Kommunalverband Rosenheim - Stact
Gemüse-Abgabe
Am Mläwoch, den 24. Aprll worden im Stadtlagerhaue gelbe
Räben und Mee rrettich muirkonfrel Ia bellebigen Mengen ab.
gegeben.
Kartoffelversorgung der Gastwirtschaften
Den Ganwirtschalton werden durch dio Geschält#olle des Komdes
morgigon Tugos Kartotlolbezugsiche-ne
Die K##roflele, welthe für don Gewerbebetrieb beeag,
den 25. und Freltag, den 26 ds.
im Pest gartensalon In der Spllalatrasse gegen Barzahlung abgegeben
Der Prels beträgt pro Zentper Mark 8.50
munalverbandes im Laufe
zugestellt werden.
sllomt elnd. worden nur boanerst
Rosenheim, den 23. April 1913
Stadtmagistrat.
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