Full text : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

nummer  140

-  rer  geistungefähigtei  stehenden  Militärkapelle
  zu  nd  mit  Darbietungen,  oie
uns  im  Prsegl  mnmer  mehr  zur  Seltenheit  geworden
  sino.  Leider!  Mit  um  so  gröherem  Behagen

  lauschte  man  daher  gestern  wieder  einmal

D

(1:
½#

3

*1

 

 

den  wohlgefügten  Klängen.  Eine  „Fauft-Ouvertüre“,

  ein  Werk  Wagners  aus  seinen  ersten  Anfängen,
  das  jedoch  schon  den  spezisisch  Wagnertn
  thematischen  Aufbau  ofsenbart,  die  Fantasie
  aus  „Walküre“  und  „Prälndien“,  sum-Phon.
  Dihlung  von  Liszt  mit  einer  wie  für  die
heutige  Zeit  geschaffenen  Tendenz  legten  Zeng
nis  ab  von  dein  glücklichen  Zusammenspiel  des
Korps  und  den  trefflichen  Dirigenteneigenschaf
ten  seinen  Leiters,  Musikmeister  Gaul.  Tonstärle
  und  Klangcharalter  waren  jein  unterschieden,
  oie  Phrasierung  wirksam  gesleigert,  so  daß
von  einer  schlechthin  vlastischen  Wiedergabe  gesprochen
  werden  kann.  Lediglich  die  Zolatromba,
deren  Bläser  übrigens  ein  trefflicher  Muiler  ist,
war  um  oen  Bruchteil  eine#  Tones  zu  lief  gestimmt.
  Im  zweiten  und  dritten  Teil  der  Vortragsfolge,
  die  in  der  Hauptsache  Operetten
weisen  Altmeisler  Strauß'  und  einiger  Moder
nen  enthielten.  zeigte  die  Kapeiile  ihre  Besähi
gung  in  der  Frickelnden  Wiedergabe  leichtbeschwingter
  Musil.  Der  Beifall  war  überaus
herzlich  und  veranlaßte  zu  verschiedenen  Dreingaben.


Friedenegebet  am  Peler-  u.  Paul-Tag.
  Das  Oroinariat  des  Erzbistums  München
  und  Freising  veröffentlicht  im  Amtsblatt
der  Erzdiötese  einen  Aufruf,  in  dem  es  u.  a.
heißt:  Der  Hl.  Auter  wendet  sich  in  seinem
Motu-Propri?  an  die  Prieister  der  ganzen  Welt,
daß  sie  durch  die  Feier  der  hl.  Messe  die  beleidigle
  götlliche  Majestät  versöhnen  und  den
Frieden  erflehen.  sollen.  Darum  haben  am  29.
Juni,  am  Feste  der  heil.  Apoktelfürsten  Petrus
und  Paulus,  alle  applikationspflichtigen  Priester
die  hl.  Messe  nach  der  Meinung  des  Hl.  Vaters
n  —  während  die  übrigen  Priester  aus

elt-  und  Ordensklerus  eingeladen  werden.
din  freiwillig  zu  tun,  damit  so  ein  Weltopfer
der  Sũhne  uno  des  Gebets  um  Frieden  zum
Himmel  emporsteige.  Das  gläubige  Volk  ist
von  der  Kanzel  aus  von  dieser  Anordnung
  des  Heiligen  Vaters  in  Kenntnis  zu
letzen  und  dringlichst  einzuladen,  am  29.  Juni
seine  Gebete  mit  den  Priestern  der  ganzen  Welt
zu  verbinden  und  recht  zahlreich  die  hl.  Sakramente
  zu  empfangen.

Weitere  Einschränkungen  des
Frem  denverkehr=  sind  bereits  für  die
nächste  Zeit  zu  erwarten.  Gegen  Ende  dieser
Woche  findet  im  Ministerium  des  Junern  eine
Besprechung  mit  den  Vorständen  der  Bezirksämter
  statt,  in  der  auf  Grund  der  bisher  gemachten
Erfahrungen  die  durch  den  -  ergewöhnlich  starken
  Fremdenzuitrom  nach  Vayern  uno  die  in  einzelnen
  Gebieten  herrschenden  Ernährungeschwierigleiten
  notwendig  erscheinenden  Maßnahmen
eingehend  besprochen  werden  sollen.  Die  Ein- 



 

schränkungen  dürften  sich  in  der  Richtung  der
Kürzung  der  Aufenthaltsdauer  und

der  Kontingentierung  der  Fremden  bewegen.

erörtert  werden,  wie  die  lmgehung  der
Aufenthaltsbeschränkung  durch  wechselnden
  Aufenthalt  in  verschiedelen  Kommunalverbänden
  hintangehalten  wird.

Juniwetter.  Nach  allgemeinen  wissenschktlihen
  Welterbeobachtungen,  die  über  lange
Zeitspannen  reichen,  hat  sich  gezeigt,  daß  eine
ununterbrochene  achtlägige.  Regenperiode  in  der
zweiten  Hälfte  des  Juni,  namentlich  in  der
Zeit  des  längsien  Tages,  zur  Folge  hat.  daß
dann  ein  nasser.  kalter  Sommer  jolglt.  Die  Erklärung
  dafür  in,  daß  diese  einzige  kalle
die  Bodenoberfläche  derart  abkühlt,  daß  spätere
Hitze  den  Wärmeverlust  nicht  ersetzen  kann  und
zu  immer  neuen  Kondensationen  Anlaß  gibt.
Der  Sommerregen  erwärmt  aber  dam  immer
noch  die  kälteren  unteren  Bodenschichten.  Herrscht
in  der  kritischen  Zeit  des  Juni  bis  zur  zweiten
Julihälfte  aber  anhaltende  warme  Witlerung.
so  erwärmt  sich  der  Voden  derart,  daß  eine
kurze  argenperiode  ihm  nicht  zu  viel  Wärme
mehr  rauben  kan

Schluß  des  —iies  hres  1917  18.  Da
in  diesem  Jahre  der  15.  Juli  auf  einen  Montag
  sällt,  endigt  das  Schuliahr  für  die  höheren
Lehranstallen  am  13.  Juli.  Schüler  und  Schüle-Woche



Rraftausnützung  und  Schiffahrt  die  am
In  der  Besprechung  wird  auch  die  Frage

 

rinnen,  die  eine  weite  Bahmahr  zurückzulegen

haben  und  bei  dem  stärkeren  Andrange  von  Reisenden
  am  Samstag  Gefahr  laufen  würden,  ihre
Heimat  an  diesem  Tage  nicht  mehr  zu  erreichen,

z

*

n,  sie  den  Freitag,  12.  Juli,  zur  Heimreise
  benützen  können.  Solchen  Schülern  ist  das
Jahreszeugnis  am  11.  Juli  nach  Schluß  des
UUUlerrichts  auszuhändigen.

rfeen  so  rechtzeitig  in  die  Ferien  entlassen  wer-Aosenheimer

  Anzelger

Ponilsce  Gänse.  Die  bayerische  Fleischversorgungssielle
  hat  den  größeren  Städten
60  Argergäne  aus  Polen  und  Ober-Ost

angeboten,  die  in  den  nächsten  Tagen  angeliefert
merden.  Außerdem  lommen  im  September  oder
Oktober  15,000  geschlachtete  (Game  nach  Bayern

  aus  den  besetzten  Gebieten  und  dem  Aus.
land  möglicherweise  auch  noch  Gefriergänse.  Bon
een  11:  Millionen  Gänsen  aus  Bayern  hofft
die  Fleischversorgungssielle  40  000  geschlachtete
und  gerupfte  Gänse  an  die  größeren  Städte
unmittelbar  zu  bringen.

Vas  will  der  Junverband.

(Ein  Wort  zur  Aufllärung.)

Man  schreibt  uns:

Bei  einzelnen  Industriellen  scheint  Beunruhigung
  zu  belslehen  darüber,  daß  durch  di:  Bestrebungen
  des  Jnnverbandes  die  Wasserlraftausnützung
  beeinkrächtigt  und  zum  mindesten  ver-2
  gert  werden  lönnte.

Diese  Befürchtungen  sind  jedoch  gänzlich  un.
begründet.  Der  genannte  Verband,  dem  fan
samtliche  am  Inn  gelegenen  Orte,  eine  große!
Anzahl  Industrieller  und  angesehener  Privatpersonen
  angehören,  hat  sich,  wie  aus  seinen
Sayungen  zu  entnehmen  i,  ebensowohl  die  Förderung
  der  Wasserkraftausnutzung  als  die  Lrhaltung
  und  Hebung  der  Junichiffahrt  zur  Auf-Kabe
  gesetzt.  Er  geht  hierbei  von  der  Ueberzeugung
  aus,  daß  eine  Hebung  und  Rentabilisierung
  der  Iunschiifahrt  nur  in  Verbindung
mit  der  Wasserkrastaus  snützung  in;  öglich  ü#l  und
daß  andererseils  die  im  Anschluß  an  rie  geplanlten
  Kraftwerke  entilehende  Großindn  lrie  bei  den
teueren  Eisenbahnm:zariden  und  der  Uekberlastung
der  Bahnen  auch  nach  dem  Krieg  für  die  Beschaffung
  iihrer  Baumaterialien  und  Nohftoffe.
sowie  für  die  Verfendung  ihrer  Erzeugniise  unbedingt
  auf  den  billigeren  Wasserweg,  der  zudem
  den  günftig'teren  Anschluß  an  die  große
enropäische  Wasserstraße  gewahrt,  angewiesen
sein  wird.  Schifjahrt  und  Kraftauenützung  sind
dann  heutzutage,  wie  die  Bervorragenditen  Fachleute
  beflätigen,  nicht  mehr  Konkurrenten.  sondern
  Bundesgenossen.  (Vgl.  die  Denkschrift:

Die  Wasserwirtschaft  der  Schweiz'  ,  Zürich  191J.
ferner  *  Reihe  von  Artikeln  in  der  „Freien

Donan“

Der  Inverban  will  demnach  lediglich  verhn
ten,  daß  durch  einseilige  Kraflausnützung  ohne
Berücksichtigung  der  Schiffahrt  lalio  etwa  durch
zu  schmale  Werklanale  u.  dgl.,  die  Imschiffahr.
für  alle  Jeiten  unmogsich  gemacht  uird.  Leßtere
ist  berufen,  eine  D  Dienerin  der  am  Jur  entliehenden!
Großindustrien  zu  jein.  Die  Unterbindung  der
Schiffahrt  würde  daher  gerade  der  Großindustrie
unheilbaren  Schaden  zufügen.  Der  Innverband
will  des  chalb  die  Oeffenllichkeit  sowie  die  Interes.:
senten  auf  die  große,  durch  die  derzeitige  ableh.
nende  Haltung  der  banerischen  Regierung  der
tünftigen  Großindunrie  drohende  Gefahr  aufmerksam
  nachen,  wobei  immer  wieder  betont  werden
  muß,  daß  nur  durch  die  Aereinigung  von
Inn
schlummernden  großen  wirtschaftlichen  Werte  voll!
erfaßt  und  eine  vollständige  Anuenützung  unseres
schönen  Juntroms  erreicht  mird.

(Es  sei  hier  ferner  auf  den  vielfach  verbreiteten
Irrtum  hingewiesen,  al#  od  der  Ju  werband  den
Schiffahrir  beirieb  ausschließlich  auf  den  Inuselbit
  an#trebe,  wodurch  den  Kraftwerken  dar
Wasser  entzogen  würde.

Der  Schifsahrtebetrieb  isl  vielmehr  so  gedacht.
daß  die  Schisse  die  für  die  Kraftans#nung  ge
planten  Werklanale  mitbenühen.  bei  jedem  Kraftwerk
  durch  einen  kurzen  Seitenlanal  und  eine
Schleuse  wieder  in  das  Junbetl  gelangen  we  den.
das  sie  so  weit  befahren  wurden,  bis  der  nn
Werklanal  abzweigt.  Hiebei  ii  angenomme:
daß  nach  Passierung  jedes  Kraftwerls  das  Wni
kr.  wieder  dem  alten  Flußben  zugeleitel  wird.
s  läßt  sich  aber  Wasserlraftaus  muung  auch  so

denlen,  daß  längs  des  Juns  nur  ein  einziger
Werllanal  mit  verichiedenen  Gejällnufen  und
je  ein  Kraftwerk  an  jeder  Stuse  geschaffen  würde.

In  diesem  Fall  würden  unn  die  Schisse  nur  diesen
  Kanal  und  nicht  mehr  das  alte  Flußbett  benützen
  und  es  wäre  lediglich  bei  jedem  Krailwerk
  ein  kurzer  Umgehungskanal  mit  Schleufe
für  die  Schiffahrt  notwendig.  Welche  der  beiden
  Moglichkeit  lechnisch  und  wirtschaftlich  den
Vorzug  verdient,  mögen  die  Fachleute
en  tscheiden

Endlich  sei  darauf  hingewiesen,  daß  der  Ausbau
  der  geplanten  Kraftwerke  durch  die  Berücksichtigung
  der  Schiffahrtsinteressenten  auch  keinerlei
  Verzögerung  erleiden  wird.  Ex  braucht
zunächst  nur  dafür  gesorgt  zu  merden,  daß  die
Werkkanäle  die  für  die  Schiffahrt  ersorderlichen
Dimensionen  erhalten.  Durch  die  Herülellung  der

 

 

 

In  Mosenheim  oder  Umgebung  wird  von  kinder-.
  bis  15.  Septem.

leler  Familie  zum  1.  od.  15.  A
et  #er  1.  Ollober  1918  schène

Wohnung

August,  1

ri  elekit.  iot.  enthaltend  5—6  Wohnräume.  ferner
1  mer  auf  längere  *  zu
in

1  Manfarden

maien  r
ü  Finen

 

her  Angeiger  unter  E  5818  einzurelchen.

oder  au
Derschlossere  Angebose  mit  ued  ohne

teisangabe  und  Bazelchnung  des
ung##ten  snd  an  die  Expedilion  des

Nigler  findet  am  1.  Juli  d.  Il.

Strele,  Mechtsanwalt  in  Kusstein.

 

zum  Bombenabuurf  vordrang,  wurden  5  Flug

#

oben  erwähnten  Abzweigungen  und  Schleusen
für  die  Schiffahrt  würde  die  Ebetriebsenan  der
Kraftwerke  vorauosichtlich  in  keiner  Weise  ver-Sögert
  werden.

Le#ie  Rachcenen.

Deutscher  Beeresbericht.
Vrn  roßes  Sauptquartiet,  den
6.  (Drahtb.)  ntd

Westlicher  Kriegsschauplatz.
Kronprins  Rupprecht

Südlich  der  Scarpe  griff  der  Englaänder  ge
slern  fruh  mit  mehreren  Kompaguien  in  hreilen
Abschnitten  an.  Bei  Feuchy  und  Neuvile  Lilasse
nurde  er  im  Gegemoß  juruckgeworfen.  In  den:
Nach  barabschnitten  scheiterten  seine  Voriroße  in)
unserem  geuer.  Am  Abend  lebie  die  Artillerie
täligleil  fanl  an  der  ganzen  Front  auf.  .wnischen
Arras  und  Albert  und  beiderseilo  der  Somme!
blieb  sie  auch  während  der  Nacht  lebhaft.  Mehr

l
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26.

fach  iließ  der  Feind  zu  larten  Erkund:  ingen  vor.
Er  wurde  abgewiesen  und  ließ  Gefangene  in  un
serer  Hand.
Deutlcher  Kronprinz.
Zwischen  Avre  und  Marne  zeitweilig  aufle
bende  Gesech!  stätigkeit.  Weitlich  der  Ois#e  erbeu
leten  wir  in  Vorfeldlämpfen  französische  Maschineugewehre.
  Ein  jeinolicher  Teilangriff  nord
meitlich  von  Chatean  Thierrn  wurde  abgewiesen.
Herzog  Albrecht.  -
’Ikö-vlitl)i«onRheinManielninldriissnliniie;
rische  Landwehr  in  die  iranzösischen  Stellungen
nordwestlich  von  Bures  ein  und  brachte  2  O  ffi
ciere  und  40  Mann  gefangen  zurück.
Aus  einem  französischen  Geschwader,  das  am

24.  Juni  öftlich  von  Soisson“  bis  zur  Aisne

zeuge  abgeschofsen.

Geitern  wurden  12  feindliche  Flugzeuge  und  3
Fesselballone  zum  Abflur:  gebracht.

Leutnant  Udet  errang  seinen  33.,  3°1.  und  30.,
Leutnam  Kirirein  seinen  27.,  Leulnam  Rumen
seinen  24.,  Leulnan  bbeltien  !  seinen  23.  und  Leul.
nant  Billit  seinen  21.  Luftsieg.

Der  erste  Generalauartiermeister:
Ludendorff.

Die  Friedensgespräche.

(Henf,  26.  6.  (Drahtb.)  Das  Journal  de?
Debats  meidei.  Clemenceau  werde  im  Aus

b4176  der  französischen  Kammer  zur  Nede  de
(Hrafen  Burian  und  anderen  Kundgebungen
feindlicher  ZStaatemänner  Stellung  neh

men.  Ten  Anlaß  dazu  wird  eine  Anttage  der

Syzialiiten  in  der  lommenden  Wcche  gebe:  .

Amsterdam.  26.  6.  (Drahtb.,  Bei  iner
Beiĩprechung  der  Reden  Kuhlmanns  und  Lloynd

Georges  schreibt  das  Handelsblad:  Die  Staats.

Kriegführenden  sprechen  auch

noch  vollfständig  aneinander

Llond  George  hosft  auf  die  Kriegsenticheidung

  durch  Amerika.  Kuhlmann  wartel  aui

Friedens  WL  Man  hat  den  Vindruck,  daß
dieser  Krieg  noch  jahrelang  dauern  lann  und  dad,

mie  hen  iei.

männer  der
heute
vorbei.

se  in  Ende  noch  nichtabz  Das
sei  nicht  gerade  ermutigend.

s  Genf,  26.  6.  (Drahtb.  Journal  des
bats  bringt  eine  neue  Aus  klaisung  zur  Friedeur
irage,  die  in  der  Forderung  gipfelt,  die  Enkente
musse  Friede  nrauregungen  weninens  in
den  Parlamenten  ihrer  Lander  zulasten  und
dürse  sich  ihnen  r-  nicht  mehr  grudsan
lich  ablehend  verhalte:

s  Genf,  26.  T  abib.  In  der  bLevorite
benden  Tagung  der  beigibern  Parlamentarier  in
Le  Haure  wird  auch  die  Frage  von  Frie  deus
möglichleiten  besprochen  werden.  Die  Aus.
sprache  soll  aber  geheim  sein.

*  Rotterdam.  3.  6.  Drahlb.,  Die  Orts
Kruppen  der  englischen  Gewerlschaiten  in  Man
cheue#,  Glargow.  **  Edinbourgbe
haben  sich  in  London  gegen  jede  Fort-#i
sehhung  des  Wirche  Pniene:  nach
dem  Kriege  ausgesprochen.

De

 

.

Italienischer  Schwindel.

s  Lugano,  26.  6.  Drahtb.)  Regierung  und
Oberkommando  haben  *-  den  öfferr.  Rück
zug  über  die  Piave  als  ein  mißglücktes.  ja  ge
radei  katastrophales  Unternehmen  hingetftellt,  so
daß  oie  gesamten  italienischen  Berichte  einen  wah
ren  Siegestaumel  hervorriesen  und  die  Presse
schrieb,  die  Niederlage  von  Karfreil  sei  nunmehr
gerächt.  Jetzt  muß  die  italienische  Heeresleitung
aber  zugeben.  daß  ihre  VBerichte  nicht  den
Talsachen  entiprechen  und  der  Rückzug  in
vollster  Ordnung  verlief.  ·

.l)nks"igli«ii.

der  jeidenen

te  ohne  Physiognomie,  der  rkur

daß  sie  da  sind.

Donnerstag,  22.  Juni  1818

Gerüchte  ũber  Ermordung  des
Erzaren.
Der  Moskauer  Vertreter
meldet.  daß  noch  unbefstätigte
  (Heruchte  von  der  Ermordung  dee-Zaren
  Nilolaue  umlauien.  Danach  hatie
die  Sowictregierung  den  Behörden  von  Jeka#k
rinenburg  befohlen,  dcn  S)  #aren  „meg  ubesödern“;
  odie  Behörden  hullen  vieĩen  Befehl  min
neranden  und  angeblich  den  Zaren  getöte2:.

Luguno.  2f5..  .
„Corriere  della  Serckt

Lenin  vor  dem  Sturz.

**  Rotterdam.  27.  5.  Hollänische  Blöl
ler  erfahren  ans  London:  Hier  liefen  M
dungen  aus  Washinglon  eir,  monach  man  d.
baldigen  Sturzbon  Le  in  ermartel.
gar  fur  #in  Lehen  nurd  gezurchtet.

Tonnen  versenkt!t.
26.  6.  (Amtlich.“  Neue  U  Boot
erfolge  im  Sverrgebiete  um  En##ano  13  607

rulto  Negiier  Tonpen.

Der  Ches  des  Adisralftabes  des  Marinc.

Kuhlmann  vor  dem  Ende-.erli
  5%.  Die  Deuiche  Zeilung
ichreibt:  Herr  von  Kühlman  m  geht!  Darüber
lann  auch  nach  den,  dessfrige:  Auftreten
NRrichrlanletr  lei#t  enel  benehen.  Auch  der
Inathangigkilegen  ie  Hagie  hat  gelegentlich
einen  Einiall,  der  mehr  in  al  eine  iruchtlose  1908
Er  icsl  jein  Urieil  uber  ri.
fmen:  zie  hahe  àar  lle##HichLN

Schhur

13.  4%%

:  ;
*  Verlin.

in,  26.

 

 

Kanzle:
rede  dahi:

   
   
 
    

 

an  Herti  von  Kuhlmann
dargeiielll.  War  mi:  ihrnniatinenbricht
wiedet  einniel  zuscümrerhrichl.  in  eint
das  Enüem,  uich  dem  bei  un  ernn
liebe  ausgewählt  werden.  Tas  Tyitem  der

 

dein  Haibduntei
der  eĩicnilichteii  g;hous
Burofraten,  das  #miem  drr  lunheichricben
AMlattes,  der  ourch  keinerlei  palitische  Ver  *2
beit  belasteten  Perfönlichleiten.  de:  Mur-  s.
nicht  behindert  darin  sind,  gleichviei  we  ich  c
gewiesene  Nichilinie  potilisch  zu  vertolgen,  #7125
Wahl  auf  sich  zu  nehmen.

Amteiluben  in  die  C

 

 

sich  u  verasich
  parlamentarisch  daiur  einmnsctzen,  dar
der  beauemen  Leute.  Sie  lommen.  man
nicht  woher,  sie  gehe  n.  man  weih  nicht  woht:
Das  Voll  lann  sich  nichts  bei  ihnen  denklen.  Erin
  lein  gesunder  Zuttand,  wenn  der  Staat  dem
Bollt  Fuhrer  setzt,  von  denen  es  nichls  weiß,  als
Herr  von  rtrrr  war  ein
solcher  Mann.  mie  mancher  mit  ihm  und  diele  vor
ihm.  Maon  muß  gerecht  sein.  Nielleicht  hatte  er
seine  Sache  besser  machen  lonnen.  als  er  sie  ge
macht  hal,  wenn  ihm  die  Hande  nicht  von  vor
neherein  gebunden  geweien  lWacn.  Freilich  er
mar  der  Botschaftsrat  und  Freund  des  Fürn#
Lichnoue#  lr.

Aus  bem  Gerichlssaal.

Unterschlagung  Einberufug

 

zen.  Nac

 

des  Vurgermeif  lers  von  Schönrain  zum  Heeresdier
  n're  wurde  vom  Beezirksamte  Tolz  der  Bauer
Josef  Walter  von  Schwaigheie  .  —“o*i.
Ztellvertreier  auigeĩtelit.  1  i.  Dienstob
liegenheilten  gehörte  u.  u.  guch  die  Aurberahlung

der  Verpflegungsgelder  der  bei  den  Bauern  der
Gemeinde  verwendeten  Krieg;  gesangenen.  Von
den  durch  die  Verwaltung  des  Lagers  Puchheim
gesandten  0000  Mk.  hat  Weller  h  und  Pech

    

 

1  i  urtertnlage  vgitiede;  #*  Gelder  hai

er  retipatet  und  ur  cur  D  Drs  *s7  an  die  Emrrni’bP
  BWD--l-  beialn:.  s#arienen  berworiete
  er  Inigt  rerkaiern  aus  Deu
enah#s#agen  hervorging.  war  Wal#er  wegen  sei
ster  Rachsucht  und  Parteilichteit  in  der  Gene:  inde

 

m—M—noJ.  33
Landger

Mot#

851  2
icht  M#

gefürchtel.  Er  wurde  vom  ..
uten  Ge

chen  II  als  Verufungsiuanz  u
sängnis  verurteilt.

Verschiedene  Nachrichten.

Eine  Unfreumdlich  ei!.  öflerrei
chischen  ##hnbehorden  i:  Kraülau  haden  nach
Meldungen  dorliger  Blat#achi  Wagaones
deutscher  Feldvofticendungen  angehalten
  und  beschlagnahmt.  Die  Sendungen,  in  der
Mehrzahl  Fons  Kilo  Palete  mit  Lebenemitteln,
murden  de#i  Kralauer  gemeinn  unigen  Vereinen

 

:
Die

 

 

 

zur  Nerlellung  uberwieien.  Der  Vertreter  der
deutichen  Intendantur  hat  gegen  dies  Verfahren
an  den  Zunandigen  Stellen  Wideripruch  er
boben.
Werierberichi  für  Donnerstag.  den  27.  Juni.
Fortwahrend  zeitmeise  Regenfälle.
n#.:  ##  den  eda'.  La#n  Miitl.
fur.  (5n  Anzein  *r  *7  Erus.  .  Jus-»  -t-.i
Tugle  iideiiiiii  (:·-t"..i:s.  c-·lse.i7i.

 

 

Versteigerung.
Im  Konkarse  des  Nachlasses  nach  Herrn  Karl
10  Uhr  vormittags
belm  k.  k.  Besirisgerichte  Kusstein  (Amtszimmer  Nr.  61
die  Perfleigernag  d.  Hauses  Aunlterer  Stadtpfatz  Nr.  21
in  AKafsteln  mit  gut  elngerichtler  Bäckerei  Kott.

Die  Vesstelgerungsbedingungen  erlicgen  beim  genannten
  Gerichte  und  beim  Massererwalter  Dr  R#dol'

Rolsenhtim,  de  1  26.  Juni  1918.

4  .—

Kommnal-Verban  *

Gemüse-Verkauf.

rer#g  kommt  im  Stadtlagerhaus
gel  de  —#  rwie  eine  kleine  Menge  Salat  zum  Verkauf.

1  Waggon

chulbücher

Sadtmagist  at

 

Jnerofen

Gachel.  amu  2  Tchsichen  au

5594  lucht.

l

 

 

iciikiichu
Bügeleisen

arch  desell.
an  die  Gxpeditlon.

½n½
Inserate  #

w'rd  zu  kuen--  Le.
Effermen  unte.

 

#

 

Fur  Schuler  der  ö—s  Gymallalklaste
  ill  eine  Anzabl  gul  erhallene

und  Le.llo  zu  vetkaufen.  N  E.