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Cuiaunaö# 3). Paszini ). Bresuizis 5). ulllam Boliboris. Ad aecclesiann
in Sculihure 56) reguleim mansum I. Allum ad Cinsccsburg 51) Tra-Uunrdus
8) minorem Costua 59).Cmm ommibus corumuppendiciis nos
duodue cadem ber regiam noslram polestatem Draclalne accelesiae
concedinns, ac perpelualiter Conlmmahms Aulne eliam (J#uandam
nostri inris uillam Celenzini 60) diclam. in Durgunardo. Ciuscesburg
In comitalu Uerimanm comilis et vinarium umun insla Merschung.
quae omnia cum corum appendiciis. iam olim per adnuocalum no-Slrum
Burchardum, Dalalimm comilem ad ecclesiam in antidua
urbe silum el in honorc sancli Peti, principis aposlolorum
consccrala tradi lecimms.“ elc. —
Es fragt sich nun, da nach dieser Urkunde von dem Kukeburg
bei Querfurt nicht mehr die Rede sein kann, sondern es diesseits der
Saale gesucht werden muß, wo das Burgwart Ciuscesbung wirklich
zu suchen sei. Nach dem Orte Celenini zu urtheilen, muß
es also wohl die Gegend von Schkenditz bis Lützen oder Zeitz
begriffen haben, da auch Ciuscesburg als Ort mit Trauardu und
Coslua zusammen genannt ist. Es fragt sich aber auch ferner,
—
Ort, wo Kohlen sind, könnte die slav. Etymologie geben. Wenn es übrigens
das 980 schon genannte Badinevellon im Gau Nithersi ist, so dürfte die
Etymologte noch klarer sein, nämlich so viel als Köhlerhütte. — Bothfeld
liegt südwestlich von Lützen, paßte also hierher. Die Lesart des Dresdner
Codex Bochweld dürfte blos auf einem Schreibfehler beruhen.
55) Vielleicht Caja bei Lützen. Dieser Ort, der bald auch Caya, bald
Kaja sich geschrieben findet, ward am Tage der letzten Schlacht bei Lützen,
am 2. Mai 1313, in der Geschichte bekannt. — An das bereits im 12. Jahrhunderte
durch die kaiserliche Meierei bekannte Kayna ist hier wohl nicht zu
denken?
51) Im Chron. Ep. Passini, Dresdn. Cod. Rasini. — Es könnte Paßendorf
bei Merseburg, das als Bassendorf 1021 im Burgwart Holleben lag
und 1228 unter dem Namen Pasecendorf zur Pfalz Sachsen gehörte, oder
Posendorf, oder auch Possen hain sein; letzteres hieß 1451 „die drei Dorffer,
so man nennt die Bossenhoyte“. — Im Chron. Ep. ist vor P. noch Zü—
nane eingeschaltect, was im Dresd. Cod. Cmane heißt.
55) Heißt im Chron. Ep. Bryssnilti. Ist wahrscheinlich das Brießnitz bei
Borna, was aus dem Beisatze villa Boliboris hervorzugehen scheint. Denn
Boibor, was aus Unkenntniß des Notars-Bolibor geschrieben ward, bedeutet
„Streitwald“. — Das Briesnitz bei Naumburg scheint es wohl nicht
u sein?
4ô Es heißt im Chron. Ep. Skitheber und im Dresdn. Cod. Schitiburi
(vielleicht von Skcta-Memme, Feigling, und pori, Wald). Es ist doch unstreitig
Schkeitbar bei Lützen.
57) Doch wohl der Hauptort des Burgwarts gleiches Namens.
58) Unstreitig Klein-Tragarth bei Merseburg, was stets unterm Domcapitul
stand. — Im Chron. Ep. heißt es Trawarde. Im Slavischen bedeutet
es einen Ort, wo Heumäher wohnen: von trawar. der Mäher, Grafer,
trawa, Gras.
59 Doch unstreitig Gostau bei Lützen, im Chron. E. heißt es Goslun,
im Dresdn. Cod. Gusna. «
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