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Friedrich Franz erlebie noch die Julirevolution,
Mecklenburg berührte sic wenig, einige unruhige Bewegungen
in den Städten führten zur Einführung von
Stadtverfassungen mit Bürgerrepäsentanten, unter denen
die von Schwerin und Parchim 1832 ertheilten die freisinnigsten
waren, bei den später ertheilten Verfassungen
war man weniger freisinnig; nicht bloß die Bürgermeister
die gesammten Landstände gravaminirten übrigens gegen
die neuen Stadtverfassungen, die etwa die Hälfte
der mecklenburgischen Städte erhalten hatte. Auch der
preußische Zollverein von 1833 als deutsche Nationalangelegenheit
bewegte Mecklenburg wenig. Es herrschte
eine vollkommene Apathice. Später meinte Raabe in
seiner Schrift: „Mecklenburg und der preußische Zollverein“:
„daß man schon von vornherein eine nicht
geringe Antipathie gegen den Zollverein gehabt habe,
eine Antipathie, die der Mecklenburger von jeher gegen
den Märker gehabt und die Friedrich der Große
zu stark aufgefrischt habe.“ Dagegen bemerkt mit Recht
W. Lüders 1): „Man sieht a#s diesen Worten deutlich,
daß diese Antipathie der Mecklenburger ihren
vilze seien'). Das Wunderkind, welches ven diesem sonderbaren
Vater nach eigenster Methede erzogen wurde — er
sprach mit ihm nur fremde Sprachen, so daß es mit vier
Jahren lateinisch reden kennte, das Deutsche überließ dieser
gelehrte Bater den Weilern — das Wunderkind, sage ich,
sagte sich später von diesem sonderdaren Vater les, worüber
derselbe rie bittersten Klagen erhob.
"*) Al. von Humboldt S. 212.
1) Mecklenburgs Zoll-, Steuer= und Gewerbeverhältnisse
Seite 75 f.