Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1818. (13)

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Se.  Koͤnigl.  Majestaͤt  haben  vermoge  Dekrets  vom  25.  d.  M.  den  Ober—-Lieutenant
  v.  Maltiz  vom.,  6.  und  J  *  ·  «
»  den  Ummer  dernte  n  Maltiz  vom  5.  Iufancerie=  Regiment  aus  den  Königl.
Diiensten  entlassen,  und  g  "
vermöge  Dekrets  vom  23.  d.  M.  den  Unter-Lieutenant  v.  Bittinghof  von  der
Jeldsäger-Schwadron  zum  2.  Neuter-Regiment,  dagegen
den  Ober'  Ljeutenant  v.  Hardt  dieses  Aegiments  zur  Feldjäger,  Schwa  ron

versetzt.  Den  39.  Januar  1878.  Königl.  Ministerium.

 

Stamummbeim.  Nach  einem  gaueerznärinsen  Oecret  vom  23.  Decbr.  v.  J.  wird  bie  biesige  Käalgl.
  Schaafwaide,  deren  Bestand  auf  Martini  d.  J.  9  Cude  geht,  Freitag  den  6.  Mä#h  d  J.,  auf
weitere  6  Jahre  von  Maxtini  1818  bis  „824  unter  Vorbehalt  der  allerhöchsten  Genehmigung,  verlishen  wer#-den.
  Diese  in  ieder  Rücksicht  vorzögliche  Schaaswasde,  darf  mit  à2  Stük  alter,  Mereeememefwnre  besälagen
  werden,  und  neden  einer  bequemen  Wohnung  und  Leräumigen  Stallung  mit  Futterböden,  ist
damit  für  ven  Bestánder  insbesondere  auch  ein  beträchtlicher  jährlicher  Gehalt  an  Geld  und  Naturalien
  statt  des  Dförch-Genuffes,  verbunden.  Die  biebbaber  können  sich  von  den  näheren  Verleih  ungs-Bedingungen
  täglich  bei  unterzeichnetem  Kamerel=  Amt  unterrichten,  und  haben  sich  mit  deglaubten
atrigestüchen  Zeugnissen  ihres  Prädikats  und  Vermögens  versehen,  an  obgedachtem  Tag  Vormittags
  10  Uhr,  in  br  iepeaen  Kameral-Amts-Wohnung  bei  der  Verdandlung  einzusinden.  Den  14
Iunnar  1818.  «  -  ·  K.  Hof-Kameral=  Amt.
Altshausen.  Die  unterzeichnete  Stelle  bedarf  einer  Anzahl  von  :½8  Stüäk  wilden  —
Solingen  7  bis  0  Schuh  hoch  von  angemessener  Stärke,  und  gedenkt  deren  Lieferung  bis  Freitag
den  13.  Fedruar  im  Abstreich  zu  verackoriren.  Oiejenige  Indioiduen,  welche  solche  zu  liefern  im
Stanve  sind,  werden  eingeloden,  sich  bei  der  Abstreichs-Verhandlung  an  ermel'tem  Tage  Vormit  ags
Ubr,  im  Kameralamtlichen  Geschäfts-Zimmer  dahier  entweder  perfönlich  einzusinden,  oder  ihre  Oferte
  sckriftlich  anhei  mitzukheilen.  Dadei  wird  noch  bemerkt,  daß  das  Abholen  der  Bäume  nöthigen
Fals  von  hier  aus  beforgt  werden  könnte.  Den  10.  Januar  1828.  K.  Hof-Kameralamt.

 

Ulrach.  Jeha#Ege,  von  DOettiugen,  biesigen  Oberamts,  Soldat  unter  dem  Königl.  Insanlerie-
  Regiment  Nro.  4.  aus  der  Garnison  Reichshofen  im  Elsaß  desertirt,  und  hal  solgende
Erarische  Effectm,  als:  Mantel,  #  alfes,  à  neues  Kellet,  1  paar  Socken,  a  paar  Schuh,  1Hemb,  :  zakow,
Sa#el  mit  Kuppel  mitgenommen.  Alle  Königl.  hoch  =  und  wohllöbliche  Behörden  werden  daher
ersucht  auf  denselben  fahnden,  ihn  auf  Bektreten  arretiren  und  wohlverwahrt  hieber  einliesern  zu
ssen.  Den  10.  Oecember  1617..  .,-.  -  -  Königl.  Oberam.
Freudenstadt.  Von  dem  Königl.  6.  Infanterie-Regiment,  ist  der  Gemeine  Michael  Schwab,
den  Pfalizgrafenweiler,  hiesigen  Oberamts,  den  13.  Dechr.  v.  J.,  aus  der  Garnison  Ludwigsburg.
desertirt.  Smmtliche  obrigkeitliche  Stellen  werden  ersucht,  lauf  denselben  zu  sahnden  und  ihn  dei
Betreten  einzuliefern.  Den  15.  Januar  r###6.  "  K.  Oberamt.

 

Stutkgart.  Die  Mustkerung  der  Milirärpflick  tigen  von  Stuttgart  und  den  Weilern  Heslach,
Gobsenderg  und  Berg  wird  in  diesem  Jahre,  Montgs  ven  2  Mätz,  Vormittags  „Ubr,  auf  bsigem  Nathhaut
  den  Anfang  nehmen.  Ber  derselben  haben  simtliche  hieher  gehlrigen  Militärpflichtige  vom  acb.  und
21.  J-hre,  welche  vom  1.  Januar  2006  bis  31.  Dechr  1700.  Lgeboren  sind,  sich  zu  stelen.  Die  Abwesenden
  von  diesem  Alter  werden  ernstlicr  und  nachdrücklich  aufgesordert,  auf  den  angezeigten  Termin
in  ipre  H  imath  z#rückzukehren,  und  sich  bei  der  Mesterung  einzufinden.  Dicjenigen  Milnärpflich#-####n
  von  bem  verb.  merklen  Alter,  welche  vom  persönlichen  Erscheinen  dei  der  Musterung  nach  den  fri-