Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1810. (5)

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vorhandene  Gebaͤude  zu  geniessen  hat,  auf  fernere  WMabre  zu  verleihen.  Dieß  Verleihung  im  Auf--Keich
  an  einen  Maier,  geschiehet  in  der  Maierei-  ai  zu  Kirbach  bis  Montag  den  2.  April,
ormittagé  0  Uhr.  Ein  jeder  Liebhaber  hat  vor  dem  Aufstreich  ein  obrigkeitliches  Zeugmß  über  fein
bioheriges  Betragen,  sein  Vermbgen,  und  besizende  Kenntnisse  zum  guten  wirthschaftlichen  Umtrieb
vorzulegen.  Die  stukweise  Verleihung  aber  der  vom  Hof  gerrennt  werdenden  Güter  geschiehet  in  Häfnerhaclach
  Montag  den  2.  Apr.  Nachmittags  2  Uhr,  und  in  Ochsenbach  Dienstag  den  3.  April  früh
7  Uhr,  auf  dem  Rathhaus  jeden  Orts.  Den  s.  Merz  1810.  Cameralverwaltung  Güglingen.
Kleebronn.  Die  hiesige  Sommer=  und  Winter=  Schaafweide  der  Commun  alten  Antheils,
wird  am  Freitag  den  zo.  Merz  Vormittags  9  Uhr,  auf  dem  Rathhauß  zu  Kleebroun  von  Michaelis
It#u  bis  1813.  zur  Verleihung  gebracht  werden.  Diese  Weide  erträgt  350  Stük,  wovon  der  Beständer
  290  Stüft  einschlagen  darf;  dieser  hat  auch  alle  bürgerliche  Beueficien  nebst  einer  freien  Behgusung,
  Küche  garten,  und  a  Vril.  Grundbirnland  zu  gemeßen.  Den  a.  Merz  1810.
Kon.  Oberamt  Vrakenheim.
Marbach.  Die  hiesige  Commun-Schaafwaide,  welche  150  Stüt  Schaafe  erträgt,  wovon  die
Bürgerschaft  die  Hälfte  und  der  Beständer  die  andere  Halfte  einschlagen  da#wird  von  Bartbolomadi
  1810  —  1813.  verliehen.  Der  Beständer  hat  freie  Wohnung  rc.  zu  gentepen,  dagegen  aber  eie
ne  Caution  ven  300  fl.  zu  leisten.  Diejenige  Schäfermeister,  welche  sich  sowohl  in  Rukst  chr  ihres
Meisterrechts  als  ihres  bisherigen  Verhalreno  mit  obrigkeitlichen  Zeugnissen  gehdrig  legitimiren  kon—
nen,  werden  eingeladen  bei  der  am  30.  Merz  d.  J.  Vormittagé  8  Uhr  auf  dem  hiesigen  Rathhaus  vor
sich  gehenden  dffeurlichen  Aufstreichs-Verhandlung  zu  erscheinen,  und  dabei  zugleich  die  nahere  Bebingungen
  zu  uehmen.  Den  27.  Febr.  1810.  «  .,·,dei.Oberantt.  ·«
Maulbreun.  Freitags  den  13.  Apr.  d.  J.  Vormittags  9  Uhr  wird  die  Schaafweide  in  Oetisheim
  auf  weitere  3  Jahre,  von  Michachio  1810  bis  1813.  auf  dem  dortigen  Ratoyhaus  verliehen
werden.  Die  Waide  trägt  soo  Stöke,  wovon  der  Beständer  Zo#.  und  die  Buͤrger  Haft  200  e  uschiagen
  darf.  Der  Beständer  hat  freie  Wohnung  mit  Stallung,  und  2  Morg.  Wiesen  zu  genießen,  auch
wird  ihm  der  Winterpforch  vou  Martini  blo  Georgit  in  den  Bestand  überlassen.  De  Best  inde  liebhaber
  haben  sich  mit  obrigkeitlichen  Zeugnissen  wegen  ihres  Vermogens  zu  legiimiren.  SEbenan  Merz
Ochfen  haufsen.  Zu  der  Verleihung  der  Schaafweide  zu  Bonkanden,  welche  100  Stuͤt  traͤgt,
werden  die  Pachtlustige  eingeladen  Freitags  den  23.  Merz  Nachmirtags  2  Uhr  im  Wirthehause  daselbet
zu  erscheinen.  Den  7.  Merz  1810.  „DHNön.  Oberamt.
Ochsenhausen.  Zu  der  den  27.  Merz  vorzunehmenden  Schaafweide=  Verleihung  zu  Thanngeim
  können  die  Liebhaber  Morgens  16  Uhr  im  Wircyshause  zum  Hirsch  daselbst  sich  einsinden.  Den
O.  Merz,  1819.  »  «»Fibn».Oberamt.-Rotweil.
  Da  auf  Befehl  des  Koͤnigl.  Ober-  Landeedfonomie-Collegiums  die  in  dem  Schwédischen
  Merkur  Nro.  q47.  unterm  230.  Febr.  d.  J.  angekunoigten  Verpachtungen  der  Sommerschaafneiden
  zu  Herrenzimmern,  Horgen,  Niederdschach  und  Weilerspach  nichr,  wie  es  angekündige  ist,
aur  auß  1  Jahr,  sondern,  wenn  es  die  Pachtliebhaber  wuͤnschen,  und  die  Umstände  gestatten,  auf  3
Jahre  eingegangen  werden  sollen,  so  wird  solchev  hledurch  bekanat  gemacht.  Stuttgart-  den  9.  Merz.
terten  unterm  Heucheiberg.  Die  Cemmun-SCchaafweide,  wobei  Wohnung  und  Stauung  ist,
wind  von  nächstlommend  Michnel'  18%0  biö  1813.  wiederum  verliehen  werden.  zu  dieser  Verhandzung
  ist  Donnerstag  ven  20.  Merz  bestimmt.  Zum  Voraus  wird  bemerkt,  daß  ein  Veständer  152
Si,  die  Bürgerse  aft  aber  750  Stäl  Schaafe  einschlaten  darf.  Die  Uebhaber  können  sich  an  bemeldtem
  Tag  .  ormittags  10  Uhr  auf  dem  Nalut  zu  Okelten.  einfinden  und  die  w#stere  Beszutungen
  vernehmen.  Ten  (.  Merz  1870.  #„  Kon.  Oberamt  Bratenheim.
Weier.  Die  Commun-Schaafweide,  weiche  r5o  S##ke  erträst  und  wavon  der  Beskänder  die
KLäifte  aufschlagen  darf,  wird  von  nachst  Michaells  an  auf  kolgende  3  Jahre  verliehen;  der  Beständer
  hat  freie  Wohnung,  Srallung,  ein  Schenerlen  und  erliche  Gartenlanoer  zu  genießen;  die  Lieb—
dabei  werden  zur  Verleihung  auf  Mittwech  den  ag.  Merz  Vormittage  1.  uhr  nach  Weiler  auf  das
Narbhauß  eingeladen.  Den  r.  Merz.  1810.  Kon.  Oberame  Brakenheim.
Winnenden.  Das  zu  disseitiger  Cameralverwaltung  gehdrige  Gut  Bucheubach,  bestehend  in
ewer  großen  Wohnbehausung,  3  Scheuren,  mehreren  Stallungen  und  einem  befondern  Waschhaus,

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