9. J. D. schnell zusammen. Erst in Zöhe des Steilhangs nördlich Dorf
Douaumont brachten Reserven das Vorgehen der französischen Infanterie
zum Stehen. Oie hierdurch in ihrer rechten Flanke bedrohte 33. R. D.
bonnte trotz aller Tapferkeit ihre vordere Kinie nicht länger halten und
wurde auf den Osthang des Jumin-Rückens zurückgedrückt, doch wußte
sie die Inbesitzuahme des Zardaumont--Rückens zu bindern. Auch der
50. J. D. gelang es, den Daux-Berg zu behaupten.
Ein am späten Tachmittag des 24. Oktober vom Generalkommando XlI
angeordneter Gegenangriff scheiterte oder kam mangels einheitlicher Bereitstellung
und wirksamer Artillerieunterstützung gar nicht zur Durchführung.
Der größte Teil der hierfür bestimmten Derbände wurde von den vorn
befindlichen Führern dazu benutzt, die lücken in der Rampffront zu
schließen. Am folgenden Tage unternahm der Gegner elnen starken Angriff
gegen Fort Vaux, den die vielbewährte 70. J. D. beldenmütig abwies.
Auf der übrigen Front begnügte er sich, abgesehen von erfolglosen Teil—
vorstößen, mit dem errungenen Siege. Nur seine Artillerietätigbeit blieb
sehr beftig.
Abgesehen von dem sehr erheblichen Geländeverlust — er betrug in
der Mitte der Rampffront über 2 km des einst in wochenlangem Ringen
teuer erbauften Bodens — fiel die große Einbuße an Gefangenen und
Geschützmaterial schwer ins Gewicht. Da die kritische Lage dazu zwang,
die Truppen der in Reserve stehenden I0. und 5. J. D. unverzüglich, so wie
sle das Gefechtsfeld erreichten, hier und dort in die Breschen zu werfen,
ließ sich ihr elnbeitlicher planmäßiger Einsatz zunächst nicht ermöglichen.
Mit Rücksicht hierauf und auf den Mangel an auereichenden Munitlons-=mengen
befahl die O. -. L. noch am 25. Oktober nach Rücksprache mit
meinem Chef, daß von einer Wiedernahme der verlorenen Stellungen abzusehen
sei und die Zeeresgruppe sich darauf zu beschränken habe, die
Stellungen, die die Truppe zur Zeit innehabe, zu halten. In den folgenden
Tagen wurde dann die 25. R. D. durch die 10. J. O., die 9. J. D. durch
die 5. J. D. herausgelöst.
Die neue vordere Linie bildete vom DPfefferrücken über den Steilhang
nördlich Douaumont bis zum Sardaumont-Rücken einen flachen, nach
Süden geöffneten Bogen. Im weiteren Derlauf auf dem Osthang des
Fumin-Rückens und dem VDaux-Berge sprang sie weit nach Süden vor,
ohne daß ein unmtttelbarer Anschluß an die Stellung auf dem Sardaumont
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